Matthias Kleinheisterkamp

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Matthias Kleinheisterkamp

Matthias Kleinheisterkamp (* 22. Juni 1893 in Elberfeld; † 2. Mai 1945 bei Halbe) war ein deutscher Offizier, zuletzt SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg.

[Bearbeiten] Leben

Im Ersten Weltkrieg wurde Matthias Kleinheisterkamp mit beiden Klassen des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Nach dem Krieg gehörte er unter anderem dem Freikorps Lichtschlag und von Oktober 1919 bis etwa Ende September 1920 dem Freikorps "Freiwilliges Garde-Landesschützen-Korps von Neufville" an und wurde in die Reichswehr übernommen.

1934 trat er in die SS ein und wechselte 1938 zur Verfügungstruppe. Als Infanterie-Ausbilder wurde er der SS-Junkerschule Braunschweig zugeordnet. Nach einem Jahr Lehrtätigkeit wechselte er als Stabsoffizier in Paul Haussers Inspektorat. Ab 1. Dezember 1938 kommandierte er den III. Sturmbann der SS-Standarte Deutschland, den er auch während des Westfeldzugs 1940 befehligte. Im Juni 1940 übernahm der dann das SS-Totenkopf-Infanterie-Regiment 3 der SS-Division Totenkopf. Zum 31. Dezember 1941 löste Kleinheisterkamp Wilhelm Bittrich als Kommandeur der SS-Division Reich ab und kommandierte kurzzeitig die 6. SS-Gebirgs-Division „Nord“. Von August 1944 bis Kriegsende war er Kommandierender General des XI. SS-Armee-Korps. Am 2. Mai 1945 beging Kleinheisterkamp im Kessel von Halbe Selbstmord.[1]

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Andreas Schulz / Günter Wegmann, Die Generale der Waffen-SS und der Polizei 1939-1945, Band 2 (Hachtel - Kutschera), Bissendorf 2006, ISBN 978-3764825928
  2. a b Rangliste des Deutschen Reichsheeres, Mittler & Sohn, Berlin 1930, S.151
  3. Veit Scherzer: Die Ritterkreuzträger 1939-1945, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S.447
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