Megadiversity-Land

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Diese Karte zeigt die siebzehn Megadiversity-Ländern

Die zu Megadiversity-Ländern (engl. Megadiverse Countries) erklärten Staaten beherbergen mit über 70 % der auf dem Land lebenden Arten einen großen Anteil an der global vorhandenen Artenvielfalt bzw. Biodiversität. Die meisten dieser Länder befinden sich in den Tropen.[1] Am 17. Februar 2002 trafen sich in Cancún Vertreter von zwölf Megadiversityländern. Diese unterzeichneten die Erklärung von Cancún (engl. Like-Minded Megadiverse Countries, LMMC). Der Erklärung schlossen sich bis 2003 zwei weitere Staaten an.[2]

Kontinent Land bekannte endemische Arten
Afrika Demokratische Republik Kongo
Afrika Südafrika Kappapagei
Afrika Madagaskar Lemuren
Asien Indonesien
Asien Indischer Subkontinent
Asien Malaysia Schabrackentapir
Asien China Großer Panda, Chinesischer Flussdelfin
Asien Philippinen Tamarau, Philippinen-Koboldmaki
Ozeanien/Australien Papua-Neuguinea
Ozeanien/Australien Australien
Amerika Brasilien
Amerika Kolumbien
Amerika Ecuador inkl. der Galápagos-Inseln Darwinfinken
Amerika Mexiko (inkl. der karibischen Inseln)
Amerika Peru
Amerika Vereinigte Staaten
Amerika Venezuela

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Erklärung von Cancún – original (spanisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Russell A. Mittermeier, Patricio Robles Gil, Cristina Goettsch Mittermeier (Hrsg.): Megadiversity: Earth's Biologically Wealthiest Nations. Cemex, Mexiko 1997. Sowie: Australische Regierung: Biodiversity Hotspots.
  2. United Nations Industrial Development Organization: How can biotechnology benefit Latin America and the Caribbean? (PDF-Datei; 28 kB), 25. Juni 2003