Megyn Kelly

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Megyn Kelly, 2012

Megyn Marie Kelly, zeitweise bekannt als Megyn Kendall (* 18. November 1970), ist eine amerikanische Journalistin und Fernsehmoderatorin.

Megyn Kelly ist eine Absolventin der Albany Law School, wo sie Jura studierte, und der Syracuse University, wo sie Politikwissenschaften studierte. Bis in die späten 1990er Jahre arbeitete sie als Anwältin in New York City, Chicago und Washington D.C..

Danach wechselte sie ihren Beruf und wurde Journalistin: Sie wurde erst Reporterin für die zu ABC gehörende Washingtoner Fernsehstation WJLA-TV. 2004 wechselte Kelly zu dem konservativen Fernsehsender Fox News. Bei Fox wurde Kelly erstmals als Gerichtsreporterin eingesetzt: Sie berichtete beispielsweise über den Tod des Vorsitzenden Richters des Supreme Court, William Rehnquist, und über die Anklage des ehemaligen republikanischen Mehrheitsführers im Repräsentantenhaus, Tom DeLay.

Aufgrund ihrer Popularität beim Publikum erhielt Kelly dann eine eigene Rubrik in der Show von Brit Hume sowie eine eigene, samstags ausgestrahlte Sendung. Zurzeit moderiert Kelly zusammen mit Bill Hemmer die Nachrichtensendung America's Newsroom, die Fox werktags zwischen 9.00 Uhr und 11.00 Uhr (Ostküstenzeit) aus New York ausstrahlt. Die Washington Post weist in einem Artikel darauf hin, dass der Sender in America's Newsroom geschickt mit den sexuellen Reizen der Moderatorin spielt, indem er sie in Kostümen moderieren lässt, die den Blick auf ihre langen Beine freigeben („Leggy Meggy“) und sie auf einen freistehenden Moderatorenstuhl setzt, der dem Publikum erlaubt, diese ohne ein die Sicht blockierendes Pult zu betrachten. Zu der Sendung von Bill O'Reilly steuert Kelly das Segment „The Kelly Files“ bei.

Kelly ist seit dem 1. März 2008 in zweiter Ehe mit dem Internetunternehmer Douglas Brunt verheiratet. Am 25. September 2009 bekam sie ihr erstes Kind.[1]

Kritik[Bearbeiten]

Im Dezember 2013 sorgte Megyn Kelly für eine öffentliche Diskussion in den USA, nachdem sie in einer Sendung erklärt hatte, dass Jesus und Santa Claus definitiv „weiß“ gewesen seien.[2] [3] Ihre Stellungnahme war eine Reaktion auf ein Posting der Bloggerin Aisha Harris, die sich gegen eine einseitige Vorstellung des Weihnachtsmannes ausgesprochen hatte. Um das Kriterium der Hautfarbe zu umgehen, hatte Harris als Gedankenspiel vorgeschlagen, die Figur von einem Pinguin darstellen zu lassen.[4] Mehrere Tage später beteuerte Kelly, sie habe nur einen „Witz“ gemacht und werde nun von Menschen angefeindet, die „den sehr mächtigen Fox News Channel“ hassten, keinen Spaß verstünden und „nur das Schlimmste von den Menschen annehmen“.[5]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Washington Times: Fox News' Megyn Kelly delivers baby boy vom 25. September 2009. Abgerufen am 25. März 2010.
  2. http://www.sueddeutsche.de/panorama/weihnachtsdebatte-in-usa-welche-hautfarbe-hat-santa-1.1844958
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatFox News' Megyn Kelly declares Jesus and Santa were white. Daily News, 12. Dezember 2013, abgerufen am 13. Dezember 2013.
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatAisha Harris: Santa Claus Should Not Be a White Man Anymore. 10. Dezember 2013, abgerufen am 13. Dezember 2013.
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatRassismus-Kritik an US-Moderatorin: Weiße Weihnachten. Spiegel Online, 16. Dezember 2013, abgerufen am 16. Dezember 2013.