Międzylesie

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Międzylesie
Wappen von Międzylesie
Międzylesie (Polen)
Międzylesie
Międzylesie
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Landkreis: Kłodzko
Fläche: 14,45 km²
Geographische Lage: 50° 10′ N, 16° 40′ O50.16666666666716.666666666667Koordinaten: 50° 10′ 0″ N, 16° 40′ 0″ O
Einwohner: 2723
(31. Dez. 2013)[1]
Postleitzahl: 57-530
Telefonvorwahl: (+48) 74
Wirtschaft und Verkehr
Schienenweg: Bahnstrecke Wrocław–Międzylesie
Chlumec nad Cidlinou–Międzylesie
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Fläche: 189,00 km²
Einwohner: 7492
(31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 40 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0208103
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Tomasz Korczak
Adresse: pl. Wolności 1
57-530 Międzylesie
Webpräsenz: www.miedzylesie.pl

Międzylesie (deutsch Mittelwalde) ist eine Stadt im Powiat Kłodzki in der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen. Sie ist Sitz der gleichnamigen Stadt- und Landgemeinde und liegt 32 km südlich der Kreisstadt Kłodzko (Glatz).

Geographie[Bearbeiten]

Międzylesie liegt im Süden des Glatzer Kessels in Tal der Glatzer Neiße zwischen dem Habelschwerdter Gebirge und dem Glatzer Schneegebirge. Nachbarorte sind Nagodzice und Roztoki im Norden, Michałowice und Goworów im Nordosten, Szklarnia und Dolnik im Osten, Smreczyna und Kamieńczyk im Süden. Westlich liegt der 713 m hohe Bochniak (Salzkuppe). Unweit in Ost, Süd und West verläuft die Grenze zu Tschechien. Der Grenzübergang Boboszów/Dolní Lipka ist sieben Kilometer südlich entfernt.

Geschichte[Bearbeiten]

Międzylesie (Mittelwalde): Schloss und Kirche

Mittelwalde gehörte als landesherrliches Kammergut zusammen mit dem Glatzer Land, mit dem es die Geschichte seiner politischen und kirchlichen Zugehörigkeit teilte, dem böhmischen König. Unter Herzog Břetislav I. soll an dieser Stelle eine befestigte Burg errichtet worden sein, die den bedeutenden Handelsweg von Breslau über Glatz nach Brünn und Wien sichern sollte. Als Stadt ist Mittelwalde erstmals 1294 belegt, als sie der böhmische König Wenzel II. zusammen mit der Herrschaft Mittelwalde der Zisterzienserabtei Kamenz mit der Auflage schenkte, die Stadt „auf ewige Zeiten“ nicht von der böhmischen Krone zu trennen, wobei sie weiterhin böhmisches Lehen blieb. Schon 1315 gelangte sie jedoch – zusammen mit den Herrschaften Karpenstein und Schnallenstein – an Otto von Glaubitz, der sie 1381 seinem Sohn Otto vererbte, der den Beinamen “Schramme” führte. Ihm folgte 1420 Wolfhard von Glaubitz. In den Hussitenkriegen wurde die Stadt 1428 von den Taboriten zerstört und gelangte wohl deshalb wieder an die landesherrliche Kammer, so dass sie durch Burggrafen verwaltet wurde.

Nach dem Tod des böhmischen Königs Georg von Podiebrad erbte nach der Erbteilung von 1472 dessen Sohn Herzog Heinrich d. Ä. von Münsterberg die Grafschaft Glatz. Im selben Jahr übergab er das Städtchen Mittelwalde mit den Dörfern Herzogswalde, Schönwald, Jaworek, Nowuwes, Heynau, Lauterbach, Sklenarzwicze, Schönthal und Bobischau als Lehen dem Balthasar Zischwitz auf Wölfelsdorf. Bereits am 21. Mai 1469 hatte er Mittelwalde dem Georg von Bischofstein (Jiřík z Bišofsteinu), genannt „Latovský“ verkauft. Dem Verkauf musste Heinrichs Ehefrau Ursula von Brandenburg († 1508) zustimmen, da Mittelwalde zu ihrem Heiratsgut gehörte, das ihr von ihrem Schwiegervater Georg von Podiebrad gewährt worden war. 1493 erwarb Mittelwalde mit dem zugehörigen Gut Johann Bartosowsky von Laboun (Jan Bartošovský z Labouně), von dem es mit Genehmigung Heinrichs d. Ä. 1495 Johann von Žampach und Pottenstein erwarb[2]. Wenzel von Žampach und Pottenstein verpfändete das Gut Mittelwalde mit den zugehörigen Dorfschaften 1538 dem Johann von Tschirnhaus auf Bolkenhain, dem er es 1549 käuflich überließ. 1551 gehörte es dem David von Tschirnhaus, von dem es 1564 dessen Söhne David und Michael erbten. Da David im Jahre 1600 ohne Nachkommen starb, fiel sein Anteil an seinen Bruder Michael, dem seit 1597 auch das Gut Wölfelsdorf gehörte.

Nach dem Tod des Michael von Tschirnhaus 1607 wurden seine Söhne Friedrich, Hans und David Heinrich in den Freiherrenstand erhoben und die bisherigen Lehen Mittelwalde und Wölfelsdorf 1608 ins Erbe gesetzt. Kaiser Rudolf II. gewährte der Stadt zwei Jahrmärkte und einen Wochenmarkt und verlieh den Grundherren das Recht auf Führung eines Wappens. Nach der Erbteilung bekam David Heinrich das Gut Mittelwalde mit Bobischau, Schreibendorf, Schönthal, Schönau, Grenzendorf und Herzogswalde. Er erlangte später auch das Gut Wölfelsdorf und brachte 1618 unrechtmäßiger Weise das Gut Schönfeld an sich. Als Beteiligter am böhmischen Ständeaufstand war er ein Anhänger des Winterkönigs Friedrich von der Pfalz, der ihn am 12. Mai 1620 zum Landeshauptmann der Grafschaft Glatz ernannte. Nach der Eroberung des Glatzer Landes durch die kaiserlichen Truppen Ferdinands II. wurde er des Amtes enthoben und musste das Gut Schönfeld an Johann Arbogast von Annenberg zurückgeben. Seine anderen Besitzungen wurden vom Kaiser konfisziert.

Im Dreißigjährigen Krieg musste die Bevölkerung von Mittelwalde 1622 schwere Plünderungen erleiden. Am 6. Juli 1643 brannten schwedische Reiter die Stadt nieder. Dabei wurden auch die beiden Kirchen und das Pfarrhaus sowie die Schule zerstört. 1633 starben 379 Personen an der Pest.

1624 bis 1626 war Mittelwalde im Besitz des Glatzer Landeshauptmanns Rudolf Philipp von Liechtenstein-Kastelkorn und fiel dann wieder als Kammergut an den böhmischen König. Als solches wurde es bis 1632 durch Martin Mühlanger von Mühlau und 1633–1638 Georg von Kronenberg auf Oberschwedeldorf verwaltet, die das Amt eines Hauptmanns bekleideten. 1637 gelang es David Heinrich von Tschirnhaus, seine Güter in der Grafschaft Glatz wieder einzulösen. Nach seinem Tode 1652 verkaufte seine Witwe Maria Hedwig von Dohna auf Lieberose und ihre Miterben 1653 die Herrschaften Mittelwalde und Wölfelsdorf dem Reichsgrafen Michael Ferdinand von Althann († 1658), dem bereits die nahe liegenden Herrschaften Grulich und Wichstadtl in Böhmen gehörten. Dieser führte geregelte Rechts- und Eigentumsverhältnisse ein, und wandelte seine Besitzungen zu einem Majorat um. Sein Sohn und Erbe Michael Franz von Althann († 1676) errichtete die Pfarrkirche und die St.-Barbara-Kapelle wieder neu und förderte das religiöse Leben. Da dieser ohne Nachkommen starb, erbte die Besitzungen sein Onkel Michael Wenzel von Althann. Er erweiterte seinen Besitz 1684 durch den Kauf zahlreicher Kammerdörfer im Distrikt Habelschwerdter, aus denen er die Herrschaft Schnallenstein bildete und mehreren Dörfern im Distrikt Landeck, die er zur Herrschaft Seitenberg verband. Im Mittelwalde erbaute er um 1684 einen zweiflügligen Barockbau, der sich an das um 1580 umgebaute Renaissanceschloss anschloss. Sein gleichnamiger Sohn ließ 1698 die Marienstatue auf dem Ring errichten.

Zusammen mit der Grafschaft Glatz fiel Mittelwalde 1742 und endgültig nach dem Hubertusburger Frieden 1763 an Preußen. Mit der Einführung der preußischen Städteordnung von 1809 wurde Mittelwalde selbständige Gemeinde, nachdem schon 1807 die Gutsuntertänigkeit abgeschafft worden war. Nach der Neugliederung Preußens gehörte es seit 1815 zur Provinz Schlesien und war 1818–1945 dem Landkreis Habelschwerdt eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden war. Der Grundbesitz blieb bis zur Enteignung 1945 im Besitz der Familie von Althann.

Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Mittelwalde 1945 wie fast ganz Schlesien an Polen und wurde in Międzylesie umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde vertrieben, ein Großteil davon nach Lohne (Oldenburg), das 1952 auf Betreiben des aus Mittelwalde stammenden Ratsherrn Joseph Andreas Pausewang die Patenschaft für die Vertriebenen aus Mittelwalde übernahm. In der Lohner Siedlung Mühlenkamp wurden zur Erinnerung an das Schicksal der deutschen Mittelwalder der „Mittelwalder Stein“ und die Bronzeskulptur „Mantelmadonna“ von Judith von Eßen aufgestellt.[3] Im Kellergeschoss des Lohner Rathauses befindet sich eine „Mittelwalder Heimatstube“.[4] Die Patenschaft Lohnes für Mittelwalde wurde 2010 zu einer Städtepartnerschaft zwischen Lohne und Międzylesie weiterentwickelt.

Die neuen Bewohner von Międzylesie waren nach 1945 zum Teil Heimatvertriebene aus Ostpolen, das an die Sowjetunion gefallen war.

Wirtschaftliche Entwicklung[Bearbeiten]

Mit der aufblühenden Leinwandindustrie und dem Flachsanbau erlebte Mittelwalde ab 1750 einen wirtschaftlichen Aufschwung. In den Koalitionskriegen wurden der Herrschaft wiederum drastische Kriegslasten auferlegt. Gleichzeitig kam der überseeische Leinwandhandel durch die napoleonische Kontinentalsperre zum Erliegen. Die weltweit renommierte Mittelwalder Leinwandfirma Ludwig musste Konkurs anmelden, so dass die wirtschaftliche Entwicklung stagnierte. Den Anschluss an die früheren Welthandelspartner konnte Mittelwalde nicht wieder zurückgewinnen. Erst mit der Inbetriebnahme der Eisenbahnstrecke Breslau–Mittelwalde 1875, die einen Anschluss nach Prag und Wien ermöglichte sowie der Ansiedlung von Industriebetrieben konnten neue Absatzmärkte erschlossen werden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Althann-Schloss Mittelwalde: Renaissance-Portal mit Althann-Wappen und sechzehn anderen Wappen
  • Das Schloss Mittelwalde wurde anstelle der während der Hussitenkriege zerstörten Burg 1580–1590 durch Michael von Tschirnhaus im Renaissancestil erbaut und mit Sgraffiti verziert. Die Grafen Althann haben es 1684–1686 nach Plänen des Glatzer Festungsbaumeisters Jakob Carove um einen zweiflügligen Barockbau erweitern lassen. Im Inneren befindet sich ein meisterhaft gestaltetes Treppenhaus. Das Renaissance-Portal im Hof ist mit sechzehn Wappen geschmückt. In der oberen Reihe sind acht Wappen der Eltern, Großeltern und die der Urgroßeltern des Schlosserbauers Michael von Tschirnhaus, in der unteren Reihe acht Wappen der Vorfahren seiner Ehefrau Anna von Reinsberg dargestellt. Das von Steinmetzen sorgfältig gearbeitete Portal ist mit dem Wahrzeichen der Gerechtigkeit (Schwert und Waage) und des Glaubens (Kreuz und Kelch) geschmückt. 1778 wurde das Schloss durch einen zweigeschossigen Gang mit der Pfarrkirche verbunden. Ende des 17. Jahrhunderts wurde im Westen des Schlosses ein terrassenförmiger Ziergarten angelegt, den allegorische Skulpturen und Vasen aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts zierten. Das Schloss befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand und ist nicht zugänglich.
  • Die Pfarrkirche Corpus Christi (Kościół Bożego Ciała) wurde erstmals 1384 erwähnt. 1676 und 1712–1713 wurde sie umgebaut. Aus dem 18. Jahrhundert stammen auch die architektonischen Seitenaltäre St. Joseph und Heilige Maria sowie die Skulpturen der Hll. Johannes Nepomuk, Eligius, Johannes Evangelist und Johannes der Täufer sowie das Orgelprospekt. Die Reliefs der Kanzel in Schiffsform stellen folgende biblischen Szenen dar: Christophorus trägt das Jesuskind, Augustinus spricht mit dem Knaben, der das Meer ausschöpfen will, Franz von Assisi predigt den Fischen und Jonas und der Fisch, der ins Meer geworfen wird. Der Kirchturm wurde 1699 nach Plänen von Jacob Carove errichtet.
  • Die Filialkirche St. Barbara (Kościół Św. Barbary) ist eine ehemalige Begräbniskirche, die 1617 im Spätrenaissance-Stil errichtet und nach der Zerstörung von 1643 in den Jahren 1670–1671 wieder aufgebaut wurde. Den Hauptaltar schuf 1831 J. Schramm, die Figuren der Hl. Barbara und Hl. Katharina schuf 1741 A. Nitsch. Der seitliche Marienaltar mit den Figuren Heiliger Franz Xaver und Heiliger Ignatius ist aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. In der Kirche befindet sich auch das Grabmal des Leinwandherstellers Ludwig mit Alabasterporträts auf schwarzem Obelisk. An der Außenseite der Kirche befinden sich Epitaphien aus der Renaissancezeit.
  • Die Mariensäule auf dem Ring wurde 1698 von Michael Wenzel von Althann gestiftet. Auf dem korinthischen Kapitell befindet sich die Madonna mit dem Kind, den Sockel zieren die Figuren der Hll. Wenzel, Benedikt, Hubertus und Michael.
  • Die Dreifaltigkeitssäule an der Straße nach Boboszów stammt aus dem Jahr 1719.
  • Die um 1740 aus einer Stiftung des Leinwandfabrikanten Ludwig errichteten Tuchhallen mit Satteldach und gewölbten Lauben auf Pfeilerarkaden (an der südlichen Ausfallstraße) wurden nach dem Zweiten Weltkrieg dem Verfall preisgegeben. Erhalten sind noch vier von ursprünglich 14 Achsen.

Gemeinde[Bearbeiten]

Die Gemeinde umfasst eine Fläche von 174 km², auf denen 8.150 Einwohner leben. Das entspricht einer Einwohnerdichte von 43,12 Menschen/km². Zu ihr gehören die Ortschaften:

Boboszów (Bobischau), Czerwony Strumień Rothflössel, Długopole Górne (Oberlangenau), Dolnik (Schönthal), Domaszków (Ebersdorf), Gajnik (Hain), Gniewoszów (Seitendorf), Goworów (Lauterbach), Jaworek (Urnitz), Jodłów (Thanndorf), Kamieńczyk (Steinbach), Lesica (Freiwalde), Michałowice (Michaelsthal), Nagodzice (Herzogswalde), Niemojów (Marienthal), Nowa Wieś (Neundorf), Pisary (Schreibendorf), Potoczek (Neißbach), Różanka (Rosenthal), Roztoki (Schönfeld), Smreczyna (Schönau) und Szklarnia (Gläsendorf) sowie das Gebiet der nicht mehr existierenden Ortschaft Czerwony Strumień (Rothflössel).

Partnerstädte[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. Deutscher Kunstverlag, München u. a. 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 613–614.
  • Joseph Kögler: Die Chroniken der Grafschaft Glatz. Neu bearbeitet und herausgegeben von Dieter Pohl. Band 1: Die Stadt- und Pfarreichroniken von Lewin – Mittelwalde – Wünschelburg – Neurode – Wilhelmsthal. Pohl, Modautal 1993, ISBN 3-927830-06-2, S. 80–89 (Geschichtsquellen der Grafschaft Glatz. Reihe A: Ortsgeschichte NF 1).
  • Hugo Weczerka (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten. Schlesien. Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 317–318 (Kröners Taschenausgabe 316).
  • Benno Dräger: Lohne – Mittelwalde/Miedzylesie: 50 Jahre Patenschaft. In: Laon – Lohne 2002 (Hrsg.: Heimatverein Lohne). Lohne 2002, S. 134 – 140

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 9. Juli 2014.
  2. Martin Šandera: Jindřich I. Minsterberkský – První hrabě Kladský a jeho majetková základna. In: Kladský Sborník 6 (2004), S. 15
  3. Kirchengemeinde St. Gertrud Lohne (Hrsg.): Wegezeichen – Glaubenszeichen. In der Pfarrgemeinde St. Gertrud Lohne. Lohne. 2011, S. 178f. (online. pdf)
  4. Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE): Heimatstube Mittelwalde