Lohne (Oldenburg)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Vechta | |
| Höhe: | 44 m ü. NN | |
| Fläche: | 90,78 km² | |
| Einwohner: |
26.363 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 290 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 49393 | |
| Vorwahl: | 04442 | |
| Kfz-Kennzeichen: | VEC | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 4 60 006 | |
| Stadtgliederung: | 19 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Vogtstraße 26 49393 Lohne (Oldenburg) |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Tobias Gerdesmeyer (CDU) | |
| Lage der Stadt Lohne (Oldenburg) im Landkreis Vechta | ||
Lohne (Oldenburg) ist ein Mittelzentrum und zweitgrößte Stadt im Landkreis Vechta im westlichen Niedersachsen. Lohne ist einer der ältesten Industriestandorte im Oldenburger Münsterland. Seit 1994 gehört Lohne dem Städtequartett an, zu dem sich die Städte Damme, Diepholz, Lohne und Vechta zusammengeschlossen haben.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Geographische Lage [Bearbeiten]
Lohne liegt im Oldenburger Münsterland zwischen Oldenburg im Norden und Osnabrück im Süden. Durch das Lohner Stadtgebiet verläuft von Süden nach Norden die Wasserscheide zwischen dem Einzugsgebiet der Hase und damit der Ems im Westen und dem Einzugsgebiet der Hunte und damit der Weser im Osten. Diese befindet sich auf einem Geestrücken, den Ausläufern der Dammer Berge östlich des geschlossenen Siedlungsgebiets Lohnes. Östlich davon schließt sich eine Moorlandschaft an, im Westen fällt das Gelände in das Dinklager Becken, ein großes Niederungsgebiet, ab.
Im Osten der Stadt befinden sich zwei große Moore, das Brägeler Moor und das Südlohner Moor. Das Südlohner Moor ist unter Naturschutz gestellt.[2][3] Ein kleiner Teil des Steinfelder Moores, das ebenfalls unter Naturschutz gestellt ist,[4] befindet sich auf dem Gebiet der Stadt Lohne. Er liegt südlich der Bundesstraße 214 in Kroge-Ehrendorf.
Nachbargemeinden / Nachbarstädte [Bearbeiten]
- Gemeinde Bakum (Landkreis Vechta)
- Stadt Dinklage (Landkreis Vechta)
- Gemeinde Holdorf (Landkreis Vechta)
- Gemeinde Steinfeld (Landkreis Vechta)
- Stadt Vechta (Landkreis Vechta)
- Stadt Diepholz (Landkreis Diepholz)
* Entfernungsangaben beziehen sich auf die Entfernung bis zum Ortszentrum.
| Bakum (8 km) | Vechta (7 km) | ||
| Dinklage (7 km) | Diepholz (10 km) | ||
| Steinfeld (7 km) |
Stadtteile [Bearbeiten]
Lohne hat folgende Stadtteile:
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Klima [Bearbeiten]
Gemäßigtes Seeklima beeinflusst durch feuchte Nordwestwinde von der Nordsee. Im langjährigen Mittel erreicht die Lufttemperatur in Lohne 8,5 bis 9,0 °C und es fallen etwa 700 mm Niederschlag. Zwischen Mai und August kann mit durchschnittlich 20-25 Sommertagen (klimatologische Bezeichnung für Tage, an denen die Maximaltemperatur 25 °C übersteigt) gerechnet werden.
Geschichte [Bearbeiten]
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Lohne im Jahr 980, damals noch unter der Bezeichnung „Laon“. Die äußeren Grenzen der heutigen Stadt Lohne und damit ihre Größe (90,48 km²) wurden 1826 zum letzten Mal verändert. Damals kam Kalvelage (heute Brockdorf genannt) von der Herrlichkeit Dinklage zu Lohne und damit zum oldenburgischen Amt Steinfeld.[5] Im Jahr 1907 wurde Lohne in eine 4,54 km² große Stadtgemeinde und eine 85,94 km² große Landgemeinde aufgeteilt. Zeitgleich mit dieser Aufteilung wurde das Zentrum Lohnes zur Stadt erhoben. Die Landgemeinde wurde 1933 in die Stadt Lohne integriert.
Von 1963 bis 1994 war Lohne Garnison: Die 4. Batterie (ab 1988 „Staffel“ genannt) des Flugabwehrraketen-Bataillons 25 der Bundeswehr war im Brägeler Moor stationiert; die zugehörige Kaserne, seit 1979 offiziell „Kaserne an den Landwehren“ genannt, befand sich am Bergweg. Die Staffel wurde 1994 nach Ahlhorn verlegt und 2005 endgültig aufgelöst.[6] Die Kaserne in Lohne wird heute zivil genutzt. In der Stellung Lohne waren von 1963 bis vermutlich 1988 atomare Flugabwehrraketen vom Typ Nike stationiert. An Atomsprengköpfen waren zwei Versionen verfügbar. Die kleinere mit der Bezeichnung B-XS hatte eine Sprengkraft von 2 Kilotonnen. Die größere B-XL besaß ursprünglich 40 kT Sprengkraft. Letztere wurden in den 1970er Jahren gegen Sprengköpfe zu je 20 kT ausgetauscht. Maximal waren je Stellung zehn Nuklear-Sprengköpfe vorhanden, acht mit der Stärke XS mit 2 Kilotonnen und zwei XL mit 40/20 Kilotonnen Sprengkraft.[7]
Religion [Bearbeiten]
- 66 % der Einwohner sind katholisch,
- 15 % evangelisch und
- 19 % gehören anderen Bekenntnissen an oder sind konfessionslos.
- Katholische Kirche[8]
- Kirchengemeinde St. Gertrud
- Filialkirche St. Josef
- Filialkirche St. Maria-Goretti (Brockdorf)
- St.-Anna-Klus (Wallfahrtskirche) mit Heilquelle
- Filialkirche Herz Jesu (Kroge/Ehrendorf)
- Kapelle Rießel
- Evangelische Kirche
- Ev.-luth.Kirchengemeinde St. Michael
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
| 1933 | 7.611 Einwohner |
| 1939 | 8.254 Einwohner |
| 1950 | 11.993 Einwohner |
| 1977 | 18.211 Einwohner |
| 1980 | 19.194 Einwohner |
| 1990 | 20.219 Einwohner |
| 2005 | 26.053 Einwohner |
| 2008 | 26.499 Einwohner |
| 2013 | 27.127 Einwohner |
Politik [Bearbeiten]
Bürgermeister [Bearbeiten]
Bei den Kommunalwahlen am 11. September 2011 wurde Tobias Gerdesmeyer (CDU) mit 68,7 Prozent der Stimmen zum hauptamtlichen Bürgermeister gewählt. Er trat seinen Dienst am 1. Januar 2012 als Nachfolger von Hans-Georg Niesel (Bürgermeister von 2001 bis 2011, zuvor Stadtdirektor von 1979 bis 2001) an. Zuvor war Tobias Gerdesmeyer von 2008 bis 2011 Allgemeiner Vertreter des Lohner Bürgermeisters.[9]
Stadtrat [Bearbeiten]
| CDU | 22 Sitze |
| SPD | 7 Sitze |
| Gruppe „Lohne wählt sich“* | 4 Sitze |
| FDP* | 1 Sitz |
| * Fraktionsgemeinschaft „Ratsgruppe Lohner“ |
(Stand nach der Stadtratswahl am 11. September 2011)
Wappen [Bearbeiten]
Das Wappen wurde am 3. Januar 1912 vom Großherzog von Oldenburg verliehen. Das erste und vierte Feld (Balken und Kreuz) sind identisch mit den gleichen damaligen Feldern des Wappens des Großherzogtums Oldenburg. Das zweite Feld gibt den Stadtcharakter wieder und zeigt eine Kirche als Symbol für die örtliche Kirche, die dem Kloster Memleben 980 durch Kaiser Otto II gestiftet wurde und die die Hauptkirche des Gebietes war. Das dritte Feld zeigt einen Flügel für die Federindustrie der Stadt, die im 19. Jahrhundert bedeutend war. Eine Krone symbolisiert Lohn und Preis der bürgerlichen Regsamkeit.
Städtepartnerschaften [Bearbeiten]
Lohne pflegt seit 1987 eine Partnerschaft mit der elsässischen Stadt Rixheim und seit 2010 mit Międzylesie (Mittelwalde) in Polen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Theater [Bearbeiten]
- Freilichtbühne Lohne
- Musical AG des Lohner Gymnasiums
- Theatergruppe Schützenverein Bokern-Märschendorf
- Theaterring Lohne e.V.
Museum [Bearbeiten]
Das Industriemuseum Lohne[10] zeigt die Industriegeschichte der Region, besonders die verschiedenen Spezialisierungen der Industrie von Lohne damals. Seit Herbst 2007 ist im angrenzenden Kontorhaus zudem die Luzie-Uptmoor-Galerie untergebracht. Hier werden die Werke der Lohner Künstler Luzie Uptmoor[11], Heinrich Klingenberg[12] und Joseph Andreas Pausewang[13] präsentiert.
Ausstellungen [Bearbeiten]
Der Kunstverein „Die Wassermühle Lohne e.V.“[14] veranstaltet in der Wassermühle im Stadtpark[15] regelmäßig Ausstellungen von Werken zeitgenössischer deutscher und internationaler Künstler.
Bauwerke [Bearbeiten]
- St.-Gertrud-Kirche mit imposantem Hochaltar
- St.-Anna-Klus (Wallfahrtskirche) mit Heilquelle
- „Patoratsmühle“ (historische Wassermühle im Stadtpark)[16]
- Windmühle „Elbers Mühle“[17]
- Aussichtsturm im Stadtwald
- Wasserburg Hopen
- Stadtvillen (Villa Clodius, Villa Taphorn, Villa Trenkamp, Villa Trenkamp und Bohmann, Haus Uptmoor)
Im Freien präsentierte Kunstwerke [Bearbeiten]
- Skulptur „Gänseliesel“ von Hans-Gerd Ruwe bei der Kettelerschule (Bronze, 1978)
- Skulptur „Begegnung“ von Holger Voigts bei der Adolf-Kolping-Berufsschule (Bronze, 1986)
- Brunnenskulptur „EGOLOHNE 88“ von Jürgen Goertz auf dem Alten Markt (Fußgängerzone) (Granit, Bronze, Acrylfarbe, Kunststoff, 1988)
- Skulptur „Gestern – Heute – Morgen“ des elsässischen Künstlers Jacques Muhlenbach im Lohner Stadtpark (Akazienholz, 1992)
- Skulptur „Zwei Stühle-Thron“ von Rudolf Kaiser vor dem Rathaus (Anröchter Dolomit, 1992)
- Skulptur „Lohner Wasserstein“ von Wolf Bröll im Lohner Stadtpark (Hessischer Diabas, 1992)
- Skulptur „Das tapfere Schneiderlein“ von Bernhard Kleinhans am Bergweg (Bronze, 1992)
- Skulpturen von Wolfgang Roßdeutscher: „Befreite Formen“ vor dem Rathaus (Gebrannter Ton, 1992) und „Magisches Quadrat“ vor dem Haupteingang des Gymnasiums (Marmor, 1993)
- Skulptur „Disput“ von Bernd Altenstein vor dem Haupteingang des „Hauses der Bildung“ (Bronze, 2009)
- Weitere Skulpturen im ganzen Stadtgebiet
Viele Skulpturen sind auf einem 1992 von der Stadt Lohne organisierten Bildhauer-Symposion entstanden.
Auf dem Gebiet der Stadt Lohne gibt es mehr als 100 Hof- und Wegekreuze.[18]
Erholungsgebiete [Bearbeiten]
- Stadtpark
- Stadtwald beim Aussichtsturm
- Burgwald Hopen
- Runenbrock
- Brägeler Forst
- Biotop Hamberg (Wege im Randbereich)
Tourismusrouten [Bearbeiten]
Durch das Gebiet von Lohne verlaufen die Ferienstraßen „Boxenstopp-Route“[19][20], „Niedersächsische Mühlenstraße“[21] und „Route der Industriekultur im Nordwesten“,[22] die zum Netz der Europäischen Route der Industriekultur gehört. Durch Lohne verläuft ferner der Pickerweg als Teil des Netzes der Jakobswege und damit der ältesten europäischen Kulturstraße[23].
Sport [Bearbeiten]
Regelmäßige Veranstaltungen [Bearbeiten]
- Schützenfest Lohne (um den 2. Sonntag im Juli)
- Schützenfest Bokern-Märschendorf (um Christi Himmelfahrt)
- Stadtfest (2. Wochenende im September)
- Frühjahrskirmes (Wochenende nach Fronleichnam)
- Herbstkirmes (2. Wochenende im Oktober)
- Rathauskonzerte
- Meisterkonzerte
- Neujahrskonzert (Anfang Januar)
- Siedlerfest Voßberg (4. Wochenende im Juli jeden Jahres)
- Radrennen um den Lohner Aussichtsturm (zweite Oktoberhälfte)
- Kulturtage (alle 2 Jahre)
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Als „Stadt der Spezialindustrien“ hat sich Lohne auch überregional einen Namen gemacht. Seit den 1950er Jahren bildet die Kunststoffindustrie das Standbein der Lohner Wirtschaft. Allerdings sorgen Betriebe der Metallverarbeitung, Maschinen- und Gerätebau, Verpackungen und Kartonagen, die Korkenfabrikation sowie das Ernährungsgewerbe, die Landwirtschaft und das Bauhandwerk für eine Branchenvielfalt in Lohne.
Dass Lohne als Mittelzentrum dem Mittelzentrum Vechta, der Kreishauptstadt, gleichgeordnet ist, zeigt sich u.a. daran, dass ein Großteil der Berufsschulen des Landkreises in Lohne angesiedelt ist.
Ansässige Unternehmen [Bearbeiten]
Kunststoff verarbeitende Firmen [Bearbeiten]
- ATKA Kunststoffverarbeitung
- delo Dettmer-Verpackungen
- Franz Henke Kunststoffwerk & Werkzeugbau
- Kronen-Hansa-Werk
- Nowack
- Polytec Rießelmann
- Pöppelmann
- RPC Bramlage
Sonstige Firmen [Bearbeiten]
- Eifrisch-Vermarktung
- Envitec Biogas
- Gr. Holthaus u. Fortmann Torfwerk
- Krapp Eisen
- LTL Lohner Transport Logistik
- OME Rohstoff Recycling
- PHW-Gruppe
- Reagens Deutschland
- regiotv
- Schomaker Reisen
- Nowak Unternehmensberatung
- tolimit
- Würth-Gruppe
Verkehr [Bearbeiten]
Die Stadt liegt verkehrsgünstig an der Bundesautobahn A 1 (Europastraße E 37) zwischen Bremen und Osnabrück und ist unmittelbar über die Abfahrt Lohne/Dinklage zu erreichen.
Der Bahnhof liegt an der Bahnstrecke Delmenhorst–Hesepe, die von der NordWestBahn betrieben wird. Am Bahnhof Lohne fahren die Züge im Stundentakt nach Osnabrück und Bremen. Bis 1999 wurde die Kleinbahn Lohne-Dinklage betrieben. Inzwischen ist der größte Teil der Strecke in einen Radweg umgewandelt worden. Der Fahrkartenverkauf in Lohne findet nicht am Bahnhof sondern in der DB Agentur in der Fußgängerzone statt.
Seit den 1920er Jahren bestehende Pläne, einen Kanal namens Hansakanal, der die Rhein-Ruhr-Region mit den deutschen Seehäfen Bremen und Hamburg verbinden sollte, mitten durch Lohne zu verlegen, wurden 1950 endgültig aufgegeben.
Die nächsten internationalen Flughäfen sind der Flughafen Bremen (80 km nördlich) und der Flughafen Münster/Osnabrück (80 km südlich).
Medien [Bearbeiten]
Es erscheinen werktäglich die Oldenburgische Volkszeitung (Vechta) und die Nordwest-Zeitung (Oldenburg). Am Wochenende erscheinen unter anderem das Sonntagsblatt und die OV am Sonntag. Der "Lohner Wind" erscheint monatlich.
Bildung [Bearbeiten]
- 9 Kindertagesstätten, davon drei mit Krippenangeboten
- 1 Schulkindergarten
- 6 Grundschulen (Franziskusschule, Gertrudenschule, Kettelerschule, Von-Galen-Schule, Brockdorf und Kroge)
- 1 Hauptschule (Stegemannschule)
- 2 Realschulen (Realschule an der Meyerhofstraße und Albert-Schweitzer-Realschule)
- 1 Allgemeinbildenes Gymnasium (Gymnasium Lohne)
- 2 Fach-Gymnasien: ein Technisches Gymnasium (Adolf-Kolping-Schule) und ein Wirtschaftsgymnasium (kaufm. BS mit Wirtschaftsgymnasium)
- 2 Berufsschulen (Adolf-Kolping-Schule und Gewerbl. BS)
- 1 Handelslehranstalt (Kaufm. BS mit Wirtschaftsgymnasium)
- 1 Förderschule (Marienschule)
- 1 Schule für Erziehungshilfe (Von-Stauffenberg-Schule)
- 1 Krankenpflegeschule (am St.-Franziskus-Hospital)
- 1 Musikschule (Musikschule Lohne e.V.)
- 1 Familienbildungsstätte (im „Haus der Bildung“)
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]
- Hermann Kalvelage (* 26. Januar 1884, † 26. April 1966 in Halen), Politiker (CDU), Landtagsabgeordneter
- Josef Hempelmann (* 26. September 1893, † 27. April 1967 in Lohne), Politiker (CDU), Landtagsabgeordneter (1946) und Bürgermeister der Stadt Lohne (1946–1950)
- Luzie Uptmoor (* 25. November 1899, † 10. Oktober 1984 in Lohne), Malerin, Mitglied der Rheinischen Sezession
- Franz Varelmann (* 3. November 1904, † 17. Oktober 1978 in Lohne), Bundestagsabgeordneter (CDU) 1953–1972, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Oldenburg ab 1951
- Gordian Landwehr OP (* 30. Dezember 1912, † 11. Juni 1998 in Leipzig), katholischer Ordenspriester in Leipzig
- Clemens Pölking (* 27. Februar 1915, † 17. Januar 1967 in Lingen), Politiker (CDU), Landtagsabgeordneter
- Gertrud Pöppelmann (* 4. September 1924, † 18. April 2009 in Lohne), Unternehmerin
- Franz-Josef Nordlohne (* 18. März 1939, † 29. Januar 1981 in Lohne), Bundestagsabgeordneter (CDU) 1972–1979, Mitglied des Europäischen Parlaments (EVP) 1979–1981
- Werner Schockemöhle (* 2. November 1939, † 1. Februar 2000 in Lohne), Pferdezüchter und Unternehmer
- Dr. Josef Schlarmann (* 30. Oktober 1939), Jurist, Bundesvorsitzender der CDU-Mittelstandsvereinigung seit 2009
- Claus Peter Poppe (* 1. März 1948), Landtagsabgeordneter (SPD) seit 2003, Vorsitzender des Landtagsausschusses für Wissenschaft und Kultur seit 2008
- Johannes Schmoelling (* 1950), Musiker (ex-Tangerine Dream)
- Benno Möhlmann (* 1. August 1954), Fußballspieler (Preussen Münster, Werder Bremen, Hamburger SV) und -trainer (u.a. Hamburger SV, Eintracht Braunschweig, Greuther Fürth); derzeit Trainer beim FSV Frankfurt
- Michael Börgerding (* 1960), Theaterdramaturg und Hochschuldozent
- Ulrich Kirchhoff (* 9. August 1967), Springreiter, Doppel-Olympiasieger (Einzel und Mannschaft) in Atlanta 1996
- Reinhard Thole (* 1968), Bundesvorsitzender der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) 2007–2010
- Tobias Gerdesmeyer (* 15. Dezember 1973), Bürgermeister der Stadt Lohne seit dem 1. Januar 2012 (CDU)
- Anja Middelbeck-Varwick (* 25. April 1974), römisch-katholische Theologin
- Kristina Sprehe (* 28. Oktober 1986), Dressurreiterin und Olympiateilnehmerin 2012 London; Silbermedaille Mannschaft (geboren in Lohne, lebt in Dinklage)
- Thorsten Tönnies (* 13. März 1991), Fußballspieler
Ehrenbürger [Bearbeiten]
- Helmut Göttke-Krogmann (* 31. März 1919, † 31. Juli 2008), ehemaliger ehrenamtlicher Bürgermeister (1972 bis 1991)
- Hans Diekmann (* 1938), ehemaliger ehrenamtlicher Bürgermeister (1991 bis 2001)
- Hans-Georg Niesel (* 1944), ehemaliger Stadtdirektor (1979 bis 2001) und hauptamtlicher Bürgermeister (2001 bis 2011)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
- ↑ Landkreis Vechta: Übersicht der Naturschutzgebiete. Stand: 1. Januar 2009
- ↑ Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz: Naturschutzgebiet „Südlohner Moor“
- ↑ Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz: Naturschutzgebiet „Steinfelder Moor“
- ↑ Clemens Pagenstert: Bodenverhältnisse und Verwandtes. 1927
- ↑ Heimatverein Lohne: Wappenstein ist zurück in Lohne. Sonntagsblatt am 23. Juli 2006
- ↑ IPPNW: Lohne – ehem. Atomwaffenstandort, Deutschland. Atomwaffen A-Z.info
- ↑ Auflistung der Kirchengemeinden auf den offiziellen Internetseiten der Stadt Lohne
- ↑ Offizielle Internetseite der Stadt Lohne: Der Bürgermeister
- ↑ Homepage des Industriemuseums
- ↑ Freundeskreis Luzie Uptmoor e.V.: Luzie Uptmoor 1899-1984
- ↑ Freundeskreis Luzie Uptmoor e.V.: Heinrich Klingenberg 1868-1935
- ↑ Freundeskreis Luzie Uptmoor e.V.: Joseph Andreas Pausewang 1908 - 1955
- ↑ Homepage des Kunstvereins „Die Wassermühle“
- ↑ Arbeitsgruppe Mühlenstraße der Mühlenvereinigung Niedersachsen-Bremen e.V: Wassermühle Pastoratsmühle Lohne
- ↑ Franz-Josef Tegenkamp: Mühlen in Lohne. In: Jahrbuch für das Oldenburger Münsterland 1989. Vechta 1988, S. 247–267
- ↑ Arbeitsgruppe Mühlenstraße der Mühlenvereinigung Niedersachsen-Bremen e.V: Windmühle „Moorkamper Mühle“, Lohne
- ↑ Kirchengemeinde St. Gertrud: Wegezeichen – Glaubenszeichen. In der Pfarrgemeinde St. Gertrud Lohne. Lohne. 2011
- ↑ Karte der Boxenstopp-Route
- ↑ Lohner Stationen der Boxenstopp-Route
- ↑ Karte der Mühlen im Landkreis Vechta
- ↑ Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V.: Route der Industriekultur im Nordwesten. Station 4: Industrie Museum Lohne
- ↑ Karte der Jakobswege
Weblinks [Bearbeiten]
Bakum | Damme | Dinklage | Goldenstedt | Holdorf | Lohne (Oldenburg) | Neuenkirchen-Vörden | Steinfeld (Oldenburg) | Vechta | Visbek
