Michael McClure

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt den Poeten Michael McClure. Der Artikel zum gleichnamigen Musiker findet sich unter Mike McClure
Michael McClure während der Aufnahme von Add-Verse, 2004

Michael McClure (* 20. Oktober 1932 in Marysville, Kansas) ist Poet und Dramaturg.

Er zog schon in jungen Jahren nach Seattle und entwickelte ein Interesse an der Natur was sich auch oft in seinen poetischen Werken widerspiegelt. Mit seinem Umzug nach San Francisco 1955 erlebte er gewissermaßen einen Schock, und er musste sein Naturempfinden neu anpassen.

McClure ist einer der Fünf (darunter auch Allen Ginsberg mit „Howl“) die 1955 am Six Gallery reading teilnahmen. McClure las sein Werk „For the Death of 100 Whales“ vor, das seine Naturverbundenheit zeigt und sich für den Schutz der Wale engagiert. Zusammen mit Gary Snyder, Philip Whalen und Lawrence Ferlinghetti wird er zur San Francisco Renaissance und den späten Autoren der Beat Generation gezählt.

McClure entwickelte auch eine musikalische Ader. Gemeinsam mit Bob Neuwirth ist er der Autor des Songs Mercedes Benz, den Janis Joplin sang. Mit The Doors war McClure eng verbunden. Jim Morrison bat ihn 1968 um ein Treffen, nachdem er The Beard gelesen hatte. Aus der Abneigung in den ersten Augenblicken entwickelte sich schnell ein Gespräch. McClure bestärkte Morrison später darin, seine eigenen Gedichte zu veröffentlichen. Auch mit dem Organisten der Doors, Ray Manzarek, verband ihn eine langjährige Freundschaft und nach 1988 auch wiederholte Zusammenarbeiten unter anderem bei Spoken Word-Projekten.

Werke[Bearbeiten]

  • Passage (1956)
  • For Artaud (1959)
  • Hymns to St. Geryon and Other Poems (1959)
  • The New Book/A Book of Torture (1961)
  • Dark Brown (1961)
  • Meat Science Essays (1963)
  • The Blossom; or Billy the Kid (1964)
  • The Beard (1965)
  • Poisoned Wheat (1965)
  • Unto Caesar (1965)
  • Love Lion Book (1966)
  • The Sermons of Jean Harlow and the Curses of Billy the Kid (1968)
  • Hail Thee Who Play (1968)
  • Muscled Apple Swift (1968)
  • Little Odes and The Raptors (1969)
  • Star (1970)
  • The Mad Cub (1970)
  • The Adept (1971)
  • The Mammals - includes The Feast, The Blossom; or, Billy the Kid, and Pillow (1972)
  • The Book of Joanna (1973)
  • Solstice Blossom (1973)
  • Rare Angel (1974)
  • A Fist-Full (1956-57) (1974)

Auftritte Film (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1982: Poetry in Motion
  • 1985: Kerouac, the Movie
  • 1986: What Happened to Kerouac?
  • 1997: No More to Say & Nothing to Weep For: An Elegy for Allen Ginsberg 1926-1997
  • 1999: The Source
  • 2000: The Third Mind
  • 2006: Breaking the Rules – Across American Counterculture
  • 2008: One Fast Move or I'm Gone: Kerouac's Big Sur
  • 2009: Ferlinghetti: A City Light

Weblinks[Bearbeiten]