Morris (Comiczeichner)

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Morris im Mai 1971 mit dem Album Jesse James aus der Serie Lucky Luke

Maurice de Bevere (* 1. Dezember 1923 in Kortrijk, Belgien; † 16. Juli 2001 in Brüssel), bekannt unter seinem Künstlernamen Morris, war ein belgischer Comiczeichner. Mit Lucky Luke erschuf er eine europaweit bekannte frankobelgische Comicserie.

Werdegang[Bearbeiten]

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Nach einer Zeichner-Ausbildung arbeitete Morris ab 1943 in einem Trickfilmstudio. 1945 wurde er von den Editions Dupuis, dem Herausgeber des Comic-Magazins Spirou, angestellt. Dort traf er mit Jijé, Franquin, Will, Eddy Paape und anderen bekannten Zeichnern zusammen.

Wegen seiner Vorliebe für die amerikanische Geschichte begann er mit der Arbeit an einem neuen Wildwest-Comic. Seine erste Lucky-Luke-Geschichte erschien 1946 im später sehr berühmten Spirou Almanach 1947. Das erste eigentliche Album erschien 1949.

Nun folgte zusammen mit Franquin und Jijé ein sechsjähriger Studienaufenthalt in den USA. In New York lernte er den Franzosen René Goscinny kennen, der nach der Rückkehr nach Europa ab 1955 bis zu seinem Tod 1977 die Geschichten für Lucky Luke schrieb. Nach ihm folgten andere Autoren, wie zum Beispiel Le Hartog Van Bandake und Xavier Fauche.

Verglichen mit anderen Comic-Serien sind bei Morris zwei Dinge speziell zu erwähnen:

1988 wurde Morris mit einem Spezialpreis der WHO (Weltgesundheitsorganisation der UNO) ausgezeichnet, weil er seinem Cowboy Lucky Luke das Rauchen seit 1983 erfolgreich abgewöhnt hatte. 1993 gewann er den Grand Prix de la Ville d’Angoulême am Festival International de la Bande Dessinée d’Angoulême.

Er verstarb 2001 in seinem Haus in Brüssel.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Yvan Delporte: Das illustrierte Morris-Buch. Ehapa Verlag, Stuttgart 1995, ISBN 3-7704-0125-5

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Maurice De Bevere – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien