Mourad Bounoua

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Mourad Bounoua
Spielerinformationen
Geburtstag 30. Juli 1972
Geburtsort MülhausenFrankreich
Größe 180 cm
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
1991–1992 FC Mulhouse
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1992–1994
1994–1995
1995–1997
1997–1998
1999
1999–2002
2002–2003
2003–2005
2005–2006
2006–2007
2007
2008
2008
2009
2010
2010
2011–2012
2012-
FC Basel
TuS Hoisdorf
TuS Celle FC
Stuttgarter Kickers
Eintracht Frankfurt
Hannover 96
vereinslos
FC St. Pauli
Brinkumer SV
FC Oberneuland
Goslarer SC
SV Ramlingen-Ehlershausen
Germania Walsrode
Rotenburger SV
MTV Soltau
Germania Walsrode
Rotenburger SV
TV Jahn Schneverdingen
0 0(0)
24 0(3)
58 (13)
41 0(3)
7 0(0)
37 0(7)

61 (15)
5 0(1)
24 0(2)




9 0(5)
10 0(5)
Nationalmannschaft2
1998 Marokko 1 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 10. Januar 2010
2 Stand: 10. Januar 2009

Mourad Bounoua (* 30. Juli 1972 in Mülhausen) ist ein ehemaliger französisch-marokkanischer Fußballspieler.

Geburt und Kindheit[Bearbeiten]

Mourad Bounoua wurde 1972 als Sohn marokkanischer Einwanderer, die einst nach Frankreich einwanderten und sich im Elsass niederließen, in Mülhausen, unweit des Dreiländerecks Deutschland-Frankreich-Schweiz gelegen, geboren. Aufgewachsen ist er ebenfalls in Mülhausen.

Karriere[Bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten]

Bounoua begann mit dem professionellen Fußball bei seinem Heimatteam FC Mulhouse im Jahr 1991. Allerdings konnte er sich dort nicht durchsetzen und wurde 1992 an das damalige Challenge League-Team FC Basel, auf der Schweizer Seite des Dreiländerecks gelegen, verkauft. Im Jahr 1994 wechselte er nach Deutschland zur TuS Hoisdorf in die damals drittklassige Regionalliga Nord. Allerdings stieg der Aufsteiger chancenlos direkt wieder ab (27 Niederlagen in 34 Spielen)[1]. Bounoua aber spielte durch seinen Wechsel zum TuS Celle FC bis 1997 in der Regionalliga Nord und erreichte mit der Mannschaft sogar einen dritten bzw. sechsten Platz. In Celle spielte er in der Saison 1996/97 zusammen mit seinem Bruder Jamal.

Profi-Zeit[Bearbeiten]

Aufgrund seiner guten Leistungen wurde er zur Saison 1997/98 vom damaligen Zweitligisten Stuttgarter Kickers verpflichtet, die zuvor den fünften Platz erringen konnten. Bounoua bestritt 28 von insgesamt 34 Saisonspielen, jedoch erreichte der Verein mit ihm nur noch den 12. Platz. Unter dem damaligen Trainer Wolfgang Wolf spielte er in der kompletten Saison regelmäßig über die volle Spieldauer. Mit dem Trainerwechsel zu Paul Linz aber wurde er in nahezu jedem Spiel ein- bzw. ausgewechselt.[2] Auch in der Saison 1998/99 setzte sich dies fort.[3]

In der Winterpause jedoch wurde er vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt unter Trainer Reinhold Fanz verpflichtet. Nachdem Fanz frühzeitig selbst durch Jörg Berger ersetzt wurde, wurde Bounoua unter Trainer Berger nur noch ein Mal in der gesamten Rückrunde eingewechselt (in der kurzen Zeit davor kam er bei Trainer Fanz bis auf in einem Spiel immer zum Einsatz).

Nachdem er keinen neuen Vertrag erhielt, wechselte Bounoua in die 2. Liga zum Aufsteiger Hannover 96 und entwickelte sich in den Saisons 1999/2000 sowie 2000/2001 unter Trainer Horst Ehrmantraut zum Stammspieler bei den Niedersachsen. Nachdem in der Saison 2001/02 Ralf Rangnick als Trainer verpflichtet wurde, hatte Bounoua nur noch fünf Einsätze, wobei er nie durchspielte. Zwar wurde er mit Hannover 96 Zweitligameister und schaffte den Aufstieg in die 1. Bundesliga, jedoch erhielt er keinen neuen Vertrag.

Insgesamt absolvierte Bounoua in seiner Karriere sieben Bundesligaspiele und 105 Zweitligaeinsätze (10 Tore).

Zeit in der Regionalliga und Oberliga[Bearbeiten]

Nachdem er während der Saison 2002/03 vereinslos war, wechselte er zur Saison 2003/04 zum FC St. Pauli in die Regionalliga Nord und wurde dort Stammspieler. Sein persönliches Saisonhighlight dürfte der 4:0-Sieg gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Köln gewesen sein, bei dem er alle vier Tore erzielte.[4] Auch in der folgenden Saison blieb er Stammspieler. Jedoch erhielt er am Saisonende trotz guter Leistungen keinen Vertrag mehr, da seinen Verein FC St. Pauli Schulden drückten und dieser sein Gehalt sparen wollten. Daraufhin wechselte er in die viertklassige Oberliga Nord zum Brinkumer SV, mit denen er als Tabellenletzter abstieg.[5] Deshalb verließ er den Verein, wechselte zum FC Oberneuland und erreichte am Saisonende 2006/07 einen hervorragenden dritten Platz in der Oberliga Nord [6].

Ausklingen der Karriere im Amateurfußball[Bearbeiten]

In der Folgezeit spielte er beim Goslarer SC, wechselte jedoch nach nur einer Hinrunde zum SV Ramlingen/Ehlershausen. Dieser Transfer kam aufgrund der guten Kontakte zu seinem Bruder Jamal Bounoua, früher Spieler und Trainer bei diesem Verein, zustande [7]. Jedoch stieg Bounoua auch diesmal mit dem Verein am Saisonende aus der Niedersachsenliga (damals 5. Liga) in die Bezirksoberliga ab.

Nach wiederum nur einer halben Saison wechselte er schließlich erneut den Verein und schloss sich dem Bezirksligisten (7. Liga) Germania Walsrode an, wo er wieder gemeinsam mit seinem Bruder Jamal spielte[8]. Zusammen mit seinem Bruder spielte er 2009 kurzzeitig beim Rotenburger SV in der Oberliga-Niedersachsen. Nach dem Abstieg in die Bezirksoberliga verließen beide den Verein und wechselten während der Saison zum Bezirksligisten MTV Soltau, um den Klassenerhalt zu sichern[9]. Nach der Saison verabschiedeten sich die Bounoua-Brüder wieder und schlossen sich erneut Germania Walsrode an, wo sie allerdings überwiegend in der zweiten Mannschaft eingesetzt werden sollen, die in der Kreisliga spielt[10]. Gemeinsam mit seinem Bruder Jamal wechselte er in der Winterpause der Saison 2010/11 zurück zum Rotenburger SV, der mittlerweile in der sechstklassigen Landesliga Niedersachsen spielte; dort sollte dieser als Spielertrainer der Mannschaft zur Rückkehr in die Oberliga helfen[11], was mit dem Gewinn der Meisterschaft auch gelang. Im Februar 2012 übernahm Bounoua den Trainerposten bei den Rotenburgern von seinem Bruder[12]. Im Sommer 2012 verließ er den RSV[13] und plante, einen Trainerschein zu machen.

Sonstiges[Bearbeiten]

Zusammen mit seinem Bruder Jamal engagiert sich Mourad Bounoua sozial beim Verein „Aktion liebe deinen Nächsten e.V.“[14]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Abschlusstabelle 1994/95 Regionalliga Nord
  2. Zweitliga-Statistik von Mourad Bounoua 1997/98
  3. Zweitliga-Statistik von Mourad Bounoua 1998/99
  4. Statistik zum Spiel
  5. Abschlusstabelle 2005/06 Oberliga Nord
  6. Abschlusstabelle 2006/07 Oberliga Nord
  7. Mitteilung zur Verpflichtung Bounouas auf der Homepage vom SV Ramlingen/Ehlershausen
  8. Mannschaftsfoto August 2008 Germania Walsrode mit Jamal und Mourad Mounoua
  9. Saisonstatistik Bezirksliga 2009/10
  10. Bounouas wieder in Walsrode und Herpig als Scout Artikel in der Walsroder Zeitung vom 4. August 2010
  11. Bounoua-Brüder statt Sztorc-Solo auf kreiszeitung.de
  12. Jetzt ist Morad Bounoua der Boss auf kreiszeitung.de vom 20. Februar 2012
  13. Bounoua lehnt Angebot ab kreiszeitung.de vom 23. April 2012
  14. Teilnahme der Bounoua-Brüder an der Aktion „Anstoß zur Aktion Liebe Deinen Nächsten“ am 1. Dezember 2007 in Hameln