NSB Niederelbe Schiffahrtsgesellschaft

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Reederei NSB Niederelbe Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG
Logo NSB Niederelbe Schiffahrtsgesellschaft.png
Rechtsform Kommanditgesellschaft
Gründung 1982
Sitz Buxtehude, Deutschland
Branche Reederei
Website http://www.reederei-nsb.de/

Die NSB Niederelbe Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG (Niederelbe Schiffahrtsgesellschaft Buxtehude) ist eine der größten deutschen Bereederungsgesellschaften mit Sitz in Buxtehude bei Hamburg.

Die 1982 gegründete NSB betreibt eine moderne Flotte von rund 100 Schiffseinheiten mit einer Tragfähigkeit von ca. 5,4 Mio. tdw. bzw. über 400.000 TEU. Die Flotte teilt sich in rund 100 Containerschiffe sowie einige Gastanker, Produktentanker und Offshore-Installationsschiffe auf (Stand Juli 2012). Diese werden hauptsächlich über Schiffsfonds von Emissionshäusern wie CONTI, Gebab, HCI Capital oder Norddeutsche Vermögen finanziert werden. Die NSB gehört zu 45 % zur Conti Unternehmensgruppe.

Ein großer Teil der Schiffe ist langfristig an bekannte Großreedereien verchartert und fährt unter entsprechenden Charternamen. Dazu gehören z. B. das größte deutsche Containerschiff, die CMA CGM Vela, die CMA CGM Hugo (bei ihrer Indienststellung 2004 mit 8.221 TEU das größte Containerschiff der Welt), die Ever Charming (Evergreen Marine), die Hanjin Baltimore (Hanjin Shipping), die MOL Wish (Mitsui O.S.K. Lines), die MSC Lausanne (Mediterranean Shipping Company), die NYK Galaxy (NYK Line) und die Conti Tianjin (Pacific International Lines). Zur Flotte der von der NSB bereederten Schiffe gehörte zeitweilig auch die bekannte Cap Anamur. Darüber hinaus bereedert NSB die beiden RWE-Errichterschiffe der Seabreeze-Klasse.[1]

Die NSB verfügt mit der NSBacademy über eine eigene Weiterbildungseinrichtung mit Simulatoren und die Reederei zählt zu den bedeutendsten Anbietern von Frachtschiffreisen.

Im Sommer 2012 geriet das Containerschiff MSC Flaminia der NSB auf dem Atlantik in Brand und wurde zeitweilig von der Besatzung aufgegeben, bevor es geborgen und nach Wilhelmshaven geschleppt werden konnte. Inzwischen befindet sich die MSC Flaminia in einer Werft in Dänemark. Dort bekommt sie eine neue Mittelsektion, bevor es wieder auf große Fahrt gehen kann.

Literatur[Bearbeiten]

  • Peer Schmidt-Walther: Schneller als der Transsibirien-Express sowie Kurs Kap – zwei magische Linien gekreuzt (Frachtschiffreisen mit MSC Lausanne und MSC Geneva). Beide in: ders.: Frachtschiffreisen. Als Passagier an Bord. Koehlers Verlagsgesellschaft, 2. überarbeitete Auflage, Hamburg 2010, S. 90–113, S. 113–152. ISBN 978-3-7822-1016-4.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. NSB bereedert RWE-Installationsschiffe, THB - Deutsche Schiffahrts-Zeitung, 6 Januar 2011, abgerufen am 31. Mai 2012.

Weblinks[Bearbeiten]