Naughty but Nice

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Naughty but Nice
Studioalbum von Sarah Connor
Veröffentlichung 21. März 2005
Aufnahme 2004-2005
Label X-Cell/Epic
Format CD
Genre Pop, R&B
Anzahl der Titel 16
Laufzeit 63:16
Produktion Booya, Kay Denar, Rob Tyger
Chronologie
Sarah Connor / Bounce
(2004)
Naughty but Nice Christmas in My Heart
(2005)
Singleauskopplungen
8. November 2004 Living to Love You
7. März 2005 From Zero to Hero
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Naughty but Nice
  DE 1 01.04.2005 (39 Wo.)
  AT 3 03.04.2005 (25 Wo.)
  CH 3 03.04.2005 (29 Wo.)
Singles[1]
Living to Love You
  DE 1 19.11.2004 (19 Wo.)
  AT 2 21.11.2004 (20 Wo.)
  CH 1 21.11.2004 (25 Wo.)
From Zero to Hero
  DE 1 18.03.2005 (17 Wo.)
  AT 2 20.03.2005 (25 Wo.)
  CH 5 20.03.2005 (19 Wo.)

Naughty but Nice (deutsch: „Ungezogen aber nett“) ist das vierte Studioalbum der deutschen Sängerin Sarah Connor, das am 21. März 2005 von X-Cell und Epic Records veröffentlicht wurde. Es war in Deutschland auf Platz 16 der meistverkaufsten Alben des Jahres 2005.

Hintergrund[Bearbeiten]

Für ihr viertes Studioalbum arbeitete Sarah Connor nach der Babypause, die sie für ihren Sohn Tyler einlegte, erneut mit den bewährten Produzenten Booya, Kay Denar und Rob Tyger zusammen. Von dem Produzent Johnny Douglas, der u.a. schon mit George Michael, Kylie Minogue und Tom Jones zusammenarbeitete, stammt das Lied You're the Kinda Man. Das Album ist vor allem von Up-Tempo-Nummern geprägt. Im Vergleich zu den Vorgängeralben treten Soul-Facetten und auch Gitarren stärker in den Vordergrund.

Als erste Single wurde am 19. November 2004 die Ballade Living to Love You ausgekoppelt mit der sich die Sängerin zum dritten Mal in Folge auf Platz 1 der Single-Charts platzieren konnte. Die zweite Single From Zero to Hero, die am 7. März 2005 erschien, stieg direkt auf Platz 1 der Singlecharts ein und bescherte der Sängerin die vierte Nr. 1 in Folge. Dieser Rekord war bis dahin noch keinem deutschen Künstler gelungen. From Zero to Hero war das Titellied des Computeranimationsfilm Robots, indem Connor der Roboter-Dame Cappy ihre Stimme leiht. Das Lied wurde auch das Titellied vom Red Nose Day 2005.

Am 21. März 2005 folgte das Studioalbum Naughty but Nice. Auch das Album stieg direkt auf Platz 1 der Album-Charts ein und Sarah Connor besetzte in der Woche die Spitze der deutschen Album- und Singlecharts. Bereits in den ersten 48 Stunden konnte sich das Album über 100.000 Mal verkaufen und erreichte damit Goldstatus. Naughty but Nice wurde sehr erfolgreich und wurde in Deutschland und der Schweiz mit Platin und mit Gold in Österreich ausgezeichnet. Es verkaufte sich mehr als 300.000 Mal.

Sarah Connor konnte sich stärker als bei den Vorgängeralben in Komposition und Inhalt einbringen. In den Liedern werden Menschen, die ihr nahestehen, und Situationen aus ihrem Leben beschrieben. So wurde das Lied Happy Anniversary von Connors Ehemann Marc Terenzi geschrieben und war ein Geschenk von ihm zum ersten Hochzeitstag.[2] Für die Promi-Doku Sarah & Marc in Love, die am 25. Juni 2005 startete, wurde das Lied I Just Started Being Bad als Titellied verwendet. Für die 4-teilige deutsche Arztserie Beauty Queen, die auf RTL zu sehen war, wurde das Lied Change als Titellied verwendet.[3]

Von Oktober bis November 2005 stellte Connor die Lieder des Albums live auf ihrer Naughty but Nice-Tour vor, die 23 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz umfasste.[4]

Rezension[Bearbeiten]

Die Kritiken zu Naughty but Nice waren gemischt. Matthias Reichel von CDStarts.de vergibt fünf von zehn möglichen Punkten und lobt die Singleauskopplungen. Das Album fungiere hingegen als „Ansammlung überwiegend zweitklassiger Pop-, Soul- und R&B-Liedchen“. Positiv hebt Reichel das Lied Living to Love You hervor, welches er als „gefühlvolle Ballade im frühen Mariah-Carey-Stil“ bezeichnet. Außerdem lobt er die Lieder From Zero to Hero und You’re the Kinda Man. Im Vergleich zum Vorgängeralbum Key to My Soul hinterlässt das Werk einen besseren Eindruck und die Qualitätskurve zeige wieder nach oben.[5]

Michael Schuh von Laut.de gibt nur einen von fünf möglichen Punkten. Er bezeichnet das Album als ideenlos. Vieles kenne man schon von Connors Vorgängeralben. Das Werk biete „15 für die Klingelton-Industrie hergestellte Träller-Nummern“ und meint das Album sei „Unterschichtenmusik für die Dorfdisco um die Ecke“.[6]

Titelliste[Bearbeiten]

  1. Living to Love You (Rob Tyger, Kay Denar) – 4:18
  2. Paradise (featuring Mr. Freeman) (Bülent Aris, T. Bjerre, Freeman, Moring) – 3:45
  3. From Zero to Hero (R. Tyger, K. Denar) – 3:46
  4. I Just Started Being Bad (R. Tyger, Ek, K. Denar) – 3:40
  5. Thank You (B. Aris, Freeman) – 4:45
  6. You’re the Kinda Man (Douglas, Friendship) – 4:43
  7. One More Night (Part II of the Osla Suite Trilogy) (B. Aris, June Rollocks) – 4:22
  8. Keep Imagining (Aris, Freeman) – 3:59
  9. Happy Anniversary (Freeman, M. Terenzi, S. Connor) – 3:09
  10. You Are My Desire (R. Tyger, K. Denar) – 3:51
  11. Change (Casselle, R. Tyger, K. Denar) – 3:36
  12. Dolce Vita (S. Connor, R. Tyger, K. Denar) – 3:57
  13. Call Me (B. Aris, Bjerre, T. Berlin) – 4:03
  14. Ohhh (Private Party) (B. Aris, Freeman) – 3:46
  15. From Zero to Hero [Extended Remix] – 5:32

CD Extra Part: Videoclip From Zero to Hero

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Quellen Chartplatzierungen: DE (Singles) / DE (Alben) / AT / CH (Abgerufen am 31. Juli 2010)
  2. http://www.sarah-connor.com/de/media/discography/album/naughty-but-nice.html
  3. http://www.fernsehlexikon.de/861/beauty-queen/
  4. http://www.songtext.net/starinfos.html?l=&id=3723&key=S
  5. http://www.cdstarts.de/kritiken/86277-Naughty%2520But%2520Nice.html
  6. http://www.laut.de/lautstark/cd-reviews/c/connor_sarah/naughty_but_nice/index.htm