Nikolaus Haufler

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Nikolaus Haufler im Juni 2011.

Nikolaus Haufler (* 10. Dezember 1984 in Tscheljabinsk) ist ein deutscher Politiker (CDU). Seit März 2011 ist er Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nikolaus Haufler wurde 1984 in Tscheljabinsk (Russland, südlicher Ural) als Nachkomme von Krimdeutschen geboren, die im 19. Jahrhundert aus der Region Stuttgart an das Schwarze Meer ausgewandert waren. Seit 1995 lebt er in Hamburg. Dort legte er 2003 das Abitur am Gymnasium Hamm ab und war Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung. Das Studium an der Fachhochschule Wedel schloss er 2007 als Dipl.-Wirtschaftsinformatiker (FH) ab. Nikolaus Haufler ist evangelischer Konfession und ledig.

2001 trat Nikolaus Haufler in die Junge Union und die CDU Hamburg ein. Ab 2004 war er zugewählter Bürger in Fachausschüssen der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte und Kreisvorsitzender der Jungen Union Hamburg-Mitte. Von 2008 bis 2011 war er Bezirksabgeordneter in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte und dort Fraktionssprecher im Jugendhilfeausschuss sowie im Haushaltsausschuss. Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg 2011 wurde er auf Platz 50 der Landesliste stehend in die Hamburgische Bürgerschaft gewählt.

2008 lud Nikolaus Haufler als Vorsitzender der Jungen Union Hamburg-Mitte den Mitbegründer einer unter Rechtsextremismusverdacht stehenden Burschenschaft, Felix Menzel, als Referenten zu einer Veranstaltung der CDU-Jugendorganisation ein.

Im November 2011 startete Nikolaus Haufler eine Unterschriftensammlung mit der Absicht, das seit September 2011 geltende Alkoholverbot in öffentlichen Verkehrsmitteln des Hamburger Verkehrsverbundes zu kippen. Die Initiative "Gegen Bevormundung im HVV - für das Feierabendbier" beabsichtigte bis März 2012 mehr als 10000 Unterschriften zu sammeln um ein Volksbegehren zu erwirken.[1] 2009 scheiterte Haufler auf einer Mitgliederversammlung mit seiner Kandidatur um den Landesvorsitz der Jungen Union Hamburg gegen den gemäßigteren Jan Meyer aus dem Kreisverband Eimsbüttel mit 112 zu 159 Stimmen.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Florian Hanauer und André Zand-Vakili: Die ominöse 31 - Wahlzettel hilft Außenseitern. In: Welt Online, 23. Februar 2011. Abgerufen am 25. Juni 2011.
  2. Jan Meyer neuer Landesvorsitzender der Jungen Union. In: Welt Online, 30. März 2009. Abgerufen am 25. Juni 2011.