Oberndorf (Bad Laasphe)

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50.9591666666678.2952777777778437Koordinaten: 50° 57′ 33″ N, 8° 17′ 43″ O

Oberndorf
Höhe: 437 m
Fläche: 3,99 km²
Einwohner: 500
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 57334
Vorwahl: 02754
Karte

Stadtgliederung der einzelnen Ortsteile von Bad Laasphe

Oberndorf ist ein nordwestlicher Stadtteil von Bad Laasphe im Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen.

Es hat rund 500 Einwohner und eine Fläche von 3,99 km².

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Oberndorf befindet sich an der Grenze des Stadtgebiets von Bad Laasphe zur Gemeinde Erndtebrück. Das Dorf liegt zwischen den Bergen Ebschloh (686,3 m ü. NN; Norden), Hohes Haupt (650,5 m ü. NN; Nordosten) und Aberg (531,7 m ü. NN; Südwesten). Von der Kernstadt Bad Laasphe ist Oberndorf rund 9 km (Luftlinie) entfernt.

Ortsgliederung[Bearbeiten]

Der Ort gliedert sich in die Siedlungen Oberndorf-Dorf und Oberndorf-Bahnhof. Die Ortsgrenze zum benachbarten Rückershausen verläuft mitten durch das Bahnhofsgebäude.

Geschichte[Bearbeiten]

Urkundlich wird der Ort erstmals 1538 erwähnt. Der Ort gehört ab diesem Jahr zum Hause Wittgenstein. 1662 erfolgt die Zuordnung zur Schulzerei Feudingen. Ab 1720 ist eine kirchliche Zugehörigkeit zum Kirchspiel Feudingen nachweisbar. 1845 gehört Oberndorf zum Amt Erndtebrück. Seit der Durchführung des Sauerland/Paderborn-Gesetzes am 1. Januar 1975 gehört Oberndorf zur Stadt Bad Laasphe.[1]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1634: 008 Mannschaften
  • 1662: 007 Häuser
  • 1736: 090 Einwohner
  • 1819: 128 Einwohner in 20 Häusern
  • 1854: 245 Einwohner in 29 Häusern
  • 1900: 307 Einwohner
  • 1961: 451 Einwohner[1]
  • 1970: 540 Einwohner[1]
  • 1974: 511 Einwohner[2]
  • 2007: 500 Einwohner

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 337f.
  2.  Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 140f.

Weblinks[Bearbeiten]