Organisation für die Zusammenarbeit der Eisenbahnen

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Logo der OSShD

Die Organisation für die Zusammenarbeit der Eisenbahnen (OSShD) (russisch Organisazija sotrudnitschestwa shelesnych dorog; Организация Сотрудничества Железных Дорог (ОСЖД), chinesisch Tiělù hézuò zǔzhī;铁路合作组织 (Tiězǔ;铁组)) wurde 1956 in Sofia gegründet, Sitz der Organisation ist Warschau. In einigen Ländern ist auch die Abkürzung OSJD oder OSZhD gebräuchlich. Vorsitzender der OSShD ist Tadeusz Szozda.

Die OSShD ist eine zwischenstaatliche Einrichtung auf dem Gebiet des Eisenbahnverkehrs, die für den Abschluss und die Überwachung von Vereinbarungen und die Koordinierung sorgt. Hauptaufgabe der OSShD ist die Entwicklung und Verbesserung des internationalen Eisenbahnverkehrs, insbesondere zwischen Europa und Asien, sowie die technisch-wissenschaftliche Zusammenarbeit der Mitgliedsländer. In den ehemaligen RGW-Staaten und deren Nachbarländern dient die OSShD auch als Normungsgremium. Die OSShD plant transkontinentale Verkehrskorridore und arbeitet an der Harmonisierung von Frachtrecht und technischen Bedingungen.[1]

Die OSShD hat 27 Mitglieder (Albanien, Aserbaidschan, Belarus, Bulgarien, China, Tschechische Republik, Estland, Georgien, Ungarn, Iran, Kasachstan, Kuba, Nordkorea, Kirgisistan, Lettland, Litauen, Moldawien, Mongolei, Polen, Rumänien, Russische Föderation, Slowakei, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan, Vietnam) sowie vier Beobachter (Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland).

Nach der Wiedervereinigung blieb Deutschland als Beobachter im OSShD.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.jrtr.net/jrtr14/f27_gol.html