Pleichach

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Pleichach
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BW

Daten
Gewässerkennzahl DE: 24376
Lage Bayern, Deutschland
Flusssystem Rhein
Abfluss über Main → Rhein → Nordsee
Quelle nördlich von Erbshausen-Sulzwiesen (Ortsteil von Hausen)
49° 55′ 17″ N, 10° 0′ 30″ O49.92127777777810.008333333333330
Quellhöhe 330 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung bei Würzburg in den Main49.7993055555569.9231944444444167Koordinaten: 49° 47′ 58″ N, 9° 55′ 23″ O
49° 47′ 58″ N, 9° 55′ 23″ O49.7993055555569.9231944444444167
Mündungshöhe 167 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 163 m
Länge 32,4 km[1]
Einzugsgebiet 127,87 km²[2]
Abfluss am Pegel Würzburg
(97,8 % des Einzugsgebiets)[3]
AEo: 125,12 km²
NNQ
MNQ
MQ
Mq
MHQ
HHQ (1992)
13 l/s
125 l/s
367 l/s
2,9 l/s km²
11,3 m³/s
51,2 m³/sVorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

Die Pleichach ist ein Fließgewässer der II. Ordnung mit einer Länge von gut 32 km. Die Pleichach fließt durch Versbach und mündet als rechter Nebenfluss bei Würzburg in den Main.

Name[Bearbeiten]

Pleichach bedeutet wahrscheinlich „weißes Wasser“, denn in der Bezeichnung ist das germanische Grundwort aha, Bedeutung „Wasser“, sowie pleih < bleih (→ bleich ≈ blass) althochdeutsch „weiß“ enthalten.

Fauna[Bearbeiten]

In der Pleichach kommen Bachforelle, Bachschmerle, Gründling, Hasel, Rotauge, Rutte und Dreistachliger Stichling vor.[2]

Mühlen[Bearbeiten]

An der Pleichach wurden sieben Mühlen betrieben: die Veitsmühle, die Schlossmühle und die Grundmühle in Rimpar, sowie die Herrenmühle, die Straubmühle, die Neumühle und die Lindleinsmühle. Die Lindleinsmühle wurde im Zweiten Weltkrieg am 16. März 1945 bei der Bombardierung Würzburgs durch Bomber der Alliierten zerstört.

Kanalisierung[Bearbeiten]

Die Pleichach ist im Stadtgebiet von Würzburg überdeckt, überbaut bzw. verrohrt, und zwar in den Flusskilometerbereichen

- Fl-km 0,000 bis Fl-km 1,111

- Fl-km 1,131 bis Fl-km 1,365

- Fl-km 2,022 bis Fl-km 2,200

- Fl-km 2,367 bis Fl-km 2,518

- Fl-km 3,970 bis Fl-km 4.195

- Fl-km 6,055 bis Fl-km 6.485 [4]

Renaturierung[Bearbeiten]

Die Pleichach wurde im Bereich des Fluss-km 17,5 bis 17,0 im Oktober 2004 durch das Wasserwirtschaftsamt Würzburg nach ökologischen Gesichtspunkten umgebaut. Damit wurde die im Jahre 2002 begonnene Renaturierung zwischen Fluss-km 18,1 und 17,5 fortgesetzt.

Der ursprünglich geradlinige und monotone Verlauf wurde durch Verzweigungen und wechselnde Sohlaufweitungen sowie durch flachere Böschungsneigungen und kleinere Sohlschwellen strukturreicher gestaltet und vermindert damit die Fließgeschwindigkeit bei Hochwasser.

Zuflüsse[Bearbeiten]

  • Riederngraben (rechts)
  • Bergtheimer Bach (rechts)
  • Alter Seebach (links)
  • Triebgraben (links)
  • Grumbach (rechts)
  • Erleinsbach (rechts)
  • Kürnach (links)

Weiteres[Bearbeiten]

Die Innere Pleich und die Äußere Pleich sind Namen von Stadtteilen der Altstadt von Würzburg.

Die Würzburger Pfarrkirche St. Gertraud im Stadtteil Pleich firmiert unter „Pfarrkirche zu Pleichach (St. Gertraud)“[5]

Nach der Pleichach ist eine Autobahnbrücke (Talbrücke Pleichach) auf der A7 benannt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. GeoFachDatenAtlas und Gewässerdienste des Bayerischen Landesamtes für Umwelt
  2. a b Fischereiverband Unterfranken: Pleichach
  3. Bayerischer Hochwassernachrichtendienst (Stand: 6. September 2011)
  4. Gewässer zweiter Ordnung Bezirk Unterfranken
  5. Totenzettel Universität Würzburg

Weblinks[Bearbeiten]