Profiling

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Der aus dem Englischen stammende Begriff profiling bezeichnet allgemein gesprochen die Erstellung, Aktualisierung und Verwendung von Profilen, beispielsweise zum Zweck der Identifikation, Optimierung, Überwachung oder Vorhersage.

Im Bezug auf Personen
  • in der Kriminalistik die Erstellung eines Täterprofils durch einen Fallanalytiker sowie
    • im Allgemeinen und bei der Terrorismusbekämpfung die Zusammenstellung und Analyse verknüpfter Zeit- und Positionsinformationen von Personen, siehe Bewegungsprofil
  • im Marketing die Erstellung von Kundenprofilen im Zielmarketing durch Kundenprofiler
  • die Erstellung eines Profils der Adressen und Aufrufzeiten aufgerufener Internet-Dienste oder Webseiten (Internetprofil); allgemeiner: Benutzerprofil
  • die Erstellung eines Persönlichkeitsprofils durch Sammlung von Daten, unter Anderem durch (im Internet) hinterlassene (Cookies), getätigte und veröffentlichte Informationen z. B. zu sozialen Kontakten, politischer Einstellung, persönlichem Weltbild und persönlichen Vorlieben, finanziellen Verhältnissen, gesundheitlicher Situation und weiteren Angaben, die ein modellhaftes, auf Algorithmen beruhendes Gesamtbild der individuellen Persönlichkeit ergeben, auch durch die Sammlung von Informationen aus „smarten“ Dingen (Internet der Dinge) wie Haushaltsgeräten, Kfz oder „Gesundheitsarmbändern“ oder aber im Rahmen der „Gamification“.
  • in der Personalwirtschaft den Abgleich eines Stellenprofils mit einem Kandidatenprofil, siehe Berufliches Profiling
  • in der Psychologie die Erstellung eines Persönlichkeitsprofils, z. B. auf Basis einer Persönlichkeitstypologie.
In der Technik
Siehe auch
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