Profiling

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Begriff profiling bezeichnet allgemein gesprochen die Erstellung, Aktualisierung und Verwendung von Profilen, beispielsweise zum Zweck der Identifikation, Optimierung, Überwachung oder Vorhersage. Insbesondere bezeichnet es mit Bezug auf Personen:

  • in der Kriminalistik die Erstellung eines Täterprofils durch einen Profiler (Kriminalistik)
  • in der Kriminalistik, in der Terrorismusbekämpfung und im Allgemeinen die Zusammenstellung und Analyse verknüpfter Zeit- und Positionsinformationen von Personen (Bewegungsprofil)
  • im Marketing die Erstellung von Kundenprofilen im Zielmarketing durch Kundenprofiler
  • die Erstellung eines Profils der Adressen und Aufrufzeiten aufgerufener Internet-Dienste oder Webseiten (Internetprofil); allgemeiner: Benutzerprofil
  • ferner die Erstellung eines Persönlichkeitsprofils durch Sammlung veröffentlichter Informationen zu sozialen Kontakten, politischer Einstellung, persönlichem Weltbild, finanzielle Verhältnisse, gesundheitliche Situation und weiteren, die ein Gesamtbild der Persönlichkeit ergeben
  • in der Personalwirtschaft den Abgleich eines Stellenprofils mit einem Kandidatenprofil, siehe Berufliches Profiling
  • in der Psychologie die Erstellung eines Persönlichkeitsprofils, z. B. auf Basis einer Persönlichkeitstypologie.

In der Technik bezeichnet profiling neben den oben genannten Anwendungen zudem:


Siehe auch:


Diese Seite ist eine Begriffsklärung zur Unterscheidung mehrerer mit demselben Wort bezeichneter Begriffe.