Provinz Cornelio Saavedra

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Provinz Cornelio Saavedra
Lage
Basisdaten
Staat Bolivien
Departamento Potosí
Sitz BetanzosVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges
Fläche 2375 km²
Einwohner 55.100 (2012)
Dichte 23 Einwohner pro km²
ISO 3166-2 BO-P

-19.466666666667-65.333333333333Koordinaten: 19° 28′ S, 65° 20′ W

Cornelio Saavedra ist eine Provinz im nordöstlichen Teil des Departamento Potosí im Hochland des südamerikanischen Anden-Staates Bolivien. Die Provinz ist benannt nach Cornelio Saavedra, dem Präsidenten der ersten unabhängigen argentinischen Regierung ("Primera Junta") von 1810, der im Distrikt Otuyo im Municipio Betanzos geboren wurde.

Lage[Bearbeiten]

Die Provinz Cornelio Saavedra ist eine von sechzehn Provinzen im Departamento Potosí. Sie liegt zwischen 18° 57' und 19° 44' südlicher Breite und zwischen 64° 48' und 65° 39' westlicher Länge. Sie grenzt im Nordosten an das Departamento Chuquisaca, im Norden an die Provinz Chayanta, im Westen an die Provinz Tomás Frías, und im Süden und Südosten an die Provinz José María Linares. Die Provinz erstreckt sich über etwa 95 Kilometer in Ost-West-Richtung und 105 Kilometer in Nord-Süd-Richtung.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahl in der Provinz Cornelio Saavedra ist in den vergangenen beiden Jahrzehnten nur in geringem Maße angestiegen:

  • 1992: 52.659 Einwohner (Volkszählung)
  • 2001: 58.706 Einwohner (Volkszählung)
  • 2012: 55.100 Einwohner (Volkszählung)[1]

Wichtigstes Idiom der Provinz mit 78 Prozent ist Quechua. Hauptstadt der Provinz ist Betanzos mit 5.021 Einwohnern (2006).

80 Prozent der Bevölkerung haben keinen Zugang zu Elektrizität, 94 Prozent leben ohne sanitäre Einrichtungen. 69 Prozent der Bevölkerung arbeiten in der Landwirtschaft, 1 Prozent im Bergbau, 10 Prozent in der Industrie, 20 Prozent im Bereich Dienstleistungen. 89 Prozent der Bevölkerung sind katholisch, 8 Prozent evangelisch.

Gliederung[Bearbeiten]

Die Provinz untergliedert sich in die folgenden drei Landkreise (bolivianisch: Municipios):

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. GEOHive nach: Instituto Nacional de Estadística Bolivia (INE) 2013
  2. INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 2012

Weblinks[Bearbeiten]