Richard zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg

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Benedikte und Richard (2010)
Familienwappen

Richard Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, vollständiger Name Richard Casimir Karl August Robert Konstantin Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (* 29. Oktober 1934 in Gießen) ist ein deutscher Unternehmer und als Chef des Hauses Sayn-Wittgenstein-Berleburg auch Chef des Gesamthauses Sayn-Wittgenstein.

Leben [Bearbeiten]

Richard ist der älteste Sohn von Gustav Albrecht Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (1907–1944) und seiner Frau, der schwedischen Gräfin Margareta Fouché d’Otrante (1909–2005). Seitdem sein Vater im Jahr 1969 offiziell für tot erklärt wurde, gilt Richard als Oberhaupt des Hauses Sayn-Wittgenstein-Berleburg. Richard besuchte das Gymnasium und studierte Rechtswissenschaften in Tübingen. Nach seinem Studium trat er in die Wittgenstein-Berleburgische Rentkammer mit Sitz auf Schloss Berleburg ein; die Rentkammer verwaltet ca. 13.000 Hektar Wald und etwa 150 Grundstücke im In- und Ausland, sowie Firmenbeteiligungen.

Auf der Hochzeit der damaligen niederländischen Kronprinzessin Beatrix von Oranien-Nassau mit dem deutschen Diplomaten Claus von Amsberg lernte Richard seine zukünftige Frau kennen. Am 3. Februar 1968 heiratete er auf Schloss Fredensborg Prinzessin Benedikte von Dänemark (* 29. April 1944), zweite Tochter von König Friedrich IX. (1899–1972) und Königin Ingrid (1910–2000). Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor: Gustav Frederik Philip Richard (* 12. Januar 1969), Alexandra Rosemarie Ingrid Benedikte (* 20. November 1970) und Nathalie Xenia Margareta Benedikte (* 2. Mai 1975).

Sonstiges [Bearbeiten]

Am 7. Mai 1997 wurde in Frederikshavn, Dänemark die Fähre M/F Prins Richard auf seinen Namen getauft.

Literatur [Bearbeiten]

  • Johannes Burkardt und Ulf Lückel: Das Fürstliche Haus zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg. Werl 2005, ISBN 3-9810-3150-4