Ringsted

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt die Stadt in Dänemark. Siehe auch: Ringstedt, Niedersachsen.

Vorlage:Infobox Ort in Dänemark/Wartung/Fläche fehltVorlage:Infobox Ort in Dänemark/Wartung/Höhe fehlt

Dänemark Ringsted
Wappen von Ringsted
Ringsted (Dänemark)
Ringsted
Ringsted
Basisdaten
Staat: Dänemark
Verwaltungsbezirk: Sjælland
Kommune (seit 1970): Ringsted
Amt:
(bis Ende 2006)
Storstrøms Amt
Herred/Amt:
(bis April 1970)
Ringsted Herred
Sorø Amt
Koordinaten: 55° 27′ N, 11° 47′ O55.442511.790277777778Koordinaten: 55° 27′ N, 11° 47′ O
Einwohner: (2014[1]) 21.620
Postleitzahl: 4100 Ringsted
Partnerstädte: TschechienTschechien Kutná Hora

FinnlandFinnland Vammala
UngarnUngarn Gyöngyös
NorwegenNorwegen Halden
SchwedenSchweden Skövde
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ringsted, Iowa

Website: www.ringsted.dk
St.-Bendts-Kirche
St.-Bendts-Kirche

Ringsted ist eine Stadt auf Seeland in Dänemark und ein wichtiger Verkehrsknoten. Hier zweigt die Bahnlinie nach Rødby von der Bahnstrecke Kopenhagen–Fredericia ab, außerdem laufen auf die Stadt mehrere wichtige Straßen zu. Ringsted ist der Verwaltungssitz der Gemeinde Ringsted in der Region Sjælland und zählt als Ort 21.620 Einwohner (Stand 1. Januar 2014)[1]. Die Kommune Ringsted ist 295,5 km² groß und zählt 33.349 Einwohner (1. Januar 2014).

Geschichte[Bearbeiten]

Ringsted gehört zu den ältesten städtischen Siedlungen in Dänemark. Im Mittelalter war der Ort gewissermaßen Hauptstadt für Seeland, da sich hier das Landesthing befand. Wenn auch das Seeländische Recht weder in Jütland noch in Schonen Gültigkeit hatte, war Ringsted zeitweise doch Zentralort für ganz Dänemark.

Am 7. Januar 1131 wurde Herzog Knud Lavard im nahe gelegenen Haraldsted von seinem Vetter Magnus, dem Sohn des damaligen Königs Niels, ermordet. Er wurde in der Ringsteder Kirche beigesetzt, die sich nach seiner Heiligsprechung 1170 zu einem bedeutenden Wallfahrtsort entwickelte.

Nachdem das Königtum die Domstadt Roskilde und später Kopenhagen zu ihrem wichtigsten Zentrum machte, blieb Ringsted trotz seiner zentralen Lage auf der Insel eine Provinzstadt.

Bauwerke[Bearbeiten]

Tafel der in der St.-Bendts-Kirche begrabenen Könige

Sehenswert ist die romanisch-gotische St.-Bendts-Kirche aus dem 12. Jahrhundert mit wertvollen Kalkmalereien, in der wie in der Kathedrale von Roskilde Königsgräber untergebracht sind. Sie zählt zu den ältesten Ziegelsteinbauten Dänemarks.

Bei Ringsted befand sich der Vergnügungspark Fantasy World, der 2006 von BonBon-Land gekauft wurde und nach Holme-Olstrup umzog.[2]

Entwicklung der Einwohnerzahl[Bearbeiten]

Jahr Einwohner[3]
9. November 1970 14.080
1. Januar 1976 16.005
1. Januar 1981 16.564
1. Januar 1986 17.098
1. Januar 1990 17.188
1. Januar 1996 17.714
1. Januar 2000 18.053
1. Januar 2004 18.782
1. Januar 2008 20.188
1. Januar 2010 20.767
1. Januar 2011 21.151

Verwaltungszugehörigkeit[Bearbeiten]

Ringsted teilt sich in die Kirchspielsgemeinden (dän.: Sogn): Ringsted Sogn und Benløse Sogn.

Töchter und Söhne der Stadt[Bearbeiten]

Partnerschaften[Bearbeiten]

Ringsted unterhält Städtepartnerschaften mit Kutná Hora in Tschechien, Vammala in Finnland, Halden in Norwegen, Skövde in Schweden, Gyöngyös in Ungarn und Ringsted im US-Bundesstaat Iowa.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistikbanken -> Befolkning og valg -> BEF44: Folketal pr. 1. januar fordelt på byer (dänisch)
  2. Bon-Bon ejer køber Fantasy World. 2. März 2006, abgerufen am 12. September 2010 (dänisch).
  3. 1970: Danmarks Statistik: Statistisk Årbog 1973, 1976 bis 2004: www.statistikbanken.dk → Befolkning og valg → Folketal → Tabelle BEF4A (Folketal pr. 1. januar fordelt på byer)