Robert Desnos

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Robert Desnos (* 4. Juli 1900 in Paris; † 8. Juni 1945 in Theresienstadt), war ein französischer Dichter, Schriftsteller und Journalist.

Der junge Schriftsteller stößt 1919 zu den Pariser Dadaisten rund um Tristan Tzara, André Breton, Paul Éluard, Philippe Soupault, Max Ernst und Francis Picabia. Er engagierte sich vor allem in der sogenannten „Zeit der Schlafzustände“ für die Erforschung des Unbewussten. Robert Desnos arbeitete bei der Zeitschrift des Surrealismus, La Révolution Surréaliste, (12 Nummern 1924-1929), vor allem mit Traumprotokollen. Von André Breton wird er im Zweiten Manifest des Surrealismus 1930 gemaßregelt und antwortet darauf mit einem Beitrag im Anti-Breton-Pamphlet Un Cadavre (Ein Kadaver) (Beiträge von Georges Ribemont-Dessaignes, Georges Bataille, Jacques Prévert, Georges Limbour, Roger Vitrac, Antonin Artaud, Philippe Soupault, André Masson). Seit dem Bruch mit dem Surrealismus arbeitete er als Journalist. Ab 1940 war er in der französischen Widerstandsbewegung Résistance und wurde 1944 von der deutschen Besatzungsmacht verhaftet. Wenige Wochen nach der Befreiung des KZ Theresienstadt starb er dort an Typhus.

[Bearbeiten] Werke

  • La Liberté ou l'amour (1929)
  • Corps et biens Gedichte 1921-29 (1930)

[Bearbeiten] Literatur

  • André Bessière Destination Auschwitz avec Robert Desnos Paris: L'Harmattan, 2001 ISBN 2747501809 (frz.)

[Bearbeiten] Weblinks

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