Rum (Schottland)
| Rum (Rùm) | |
|---|---|
| Rum, Blick auf die Cuillins | |
| Gewässer | Atlantischer Ozean |
| Inselgruppe | Innere Hebriden |
| Geographische Lage | 57° 0′ N, 6° 20′ W57.006111111111-6.3330555555556810Koordinaten: 57° 0′ N, 6° 20′ W |
| Fläche | 105 km² |
| Höchste Erhebung | Askival 810 m |
| Einwohner | 22 (2001) <1 Einw./km² |
| Hauptort | Kinloch |
Rum (auch Rhum; schottisch-gälisch: Rùm) ist eine Insel der Inneren Hebriden südlich der Hauptinsel Skye. Die höchste Erhebung der Granitinsel ist der 810 Meter hohe erloschene Vulkan Askival in der Cuillin-Kette. In der Cuillin-Kette sind Platin und seltene Mineralien zu finden.
Die Insel gehörte bis 1957 George Bullough, der sie dann dem Rat für Naturschutz (Nature Conservancy Council, heute Scottish Natural Heritage) verkaufte. Dieser wandelte Rum in ein Naturschutzgebiet um.
Die Insel hat heute etwa 20 Bewohner, wesentlich weniger als vor dem Verkauf.
Zur Fauna der Insel gehören Rotwild, Otter, Robben, Ziegen, Seeadler und Eiderenten. Im Frühsommer brüten etwa 100.000 Schwarzschnabel-Sturmtaucher (Puffinus puffinus) auf der Insel.
Das 1900 aus rotem Sandstein erbaute Kinloch Castle liegt an einer Bucht der Ostküste. Das von einem Textilunternehmer errichtete Gebäude gehört heute der schottischen Naturerbebehörde und kann besichtigt werden. In Kinloch befand sich ein mesolithischer Wohnplatz, der nach Ende der letzten Eiszeit von Menschen vor 7500 Jahren v. Chr. bewohnt gewesen sein soll. 1826 und 1828 wurde die Bevölkerung der Insel im Rahmen der Highland Clearances weitgehend zwangsumgesiedelt.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Literatur
- Caroline Wickham-Jones: Rhum. Mesolithic and Later Sites at Kinloch, Excavations 1984–1986. Society of Antiquaries of Scotland, Edinburgh 1990, ISBN 978-0-903903-07-3