Rupp Arena

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Rupp Arena
RuppArena.JPG
Daten
Ort Lexington, Kentucky, USA
Koordinaten 38° 2′ 57,9″ N, 84° 30′ 10″ W38.049409-84.50278Koordinaten: 38° 2′ 57,9″ N, 84° 30′ 10″ W
Eigentümer Lexington-Fayette Urban County Government
Betreiber The Lexington Center
Eröffnung 1976
Kosten 53 Millionen US-Dollar
Kapazität 23.500
Verein(e)

Kentucky Wildcats (NCAA Basketball, seit 1976)
Lexington Horsemen (af2, seit 2003)
Kentucky Thoroughblades (AHL, 1996–2001)
Lexington Men O’War (ECHL, 2002–2003)

Die Rupp Arena ist eine Multifunktionsarena in Lexington, Kentucky und das Herzstück des Lexington Centers, ein Kongress- und Einkaufszentrum, das 1976 vom Lexington-Fayette Urban County Government, eröffnet wurde. Die Arena war Austragungsort des NCAA Basketball Final Four 1985.

Geschichte[Bearbeiten]

Erster Nutzer der 1976 fertiggestellten Arena war die University of Kentucky, die die größte Arena Kentuckys zunächst für die Spiele der Männermannschaft, die „Kentucky Wildcats“, und später auch für die ihrer Frauenteams nutzte. Von 1996 bis 2001 war die Rupp Arena zudem Heimstadion der Kentucky Thoroughblades, ein Eishockey-Franchise, das inzwischen nach Worcester umgezogen ist und dort als Farmteam der San Jose Sharks aus der NHL unter dem Namen Worcester Sharks in der American Hockey League spielt. Ein weiteres Eishockeyteam, das die Halle für seine Heimspiele nutzte, waren die Lexington Men O’War aus der Minor League ECHL in der Saison 2002/03. Seit 2003 tragen zudem die Lexington Horsemen aus der zweitklassigen arenafootball2 ihre Heimspiele in der Rupp Arena aus. Der Gebäudekomplex umfasst zudem ein Theater mit 2.300 und eine Konzerthalle mit 10.000 Zuschauerplätzen. Benannt ist die Arena nach der amerikanischen Basketball-Trainerlegende Adolph Rupp, der selbst lange Zeit an der University of Kentucky tätig war.

NCAA Basketball-Turniere[Bearbeiten]

  • 2007: Erste und zweite Finalrunde
  • 2002: Finale der South Region
  • 1998: Erste und zweite Finalrunde
  • 1996: Halbfinale und Finale der Southeast Region
  • 1994: Erste und zweite Finalrunde
  • 1992: Halbfinale und Finale der Southeast Region
  • 1989: Halbfinale und Finale der Southeast Region
  • 1985: NCAA Final Four
  • 1984: Halbfinale und Finale der Mideast Region
  • 1980: Halbfinale und Finale der Mideast Region
  • 1977: Halbfinale und Finale der Mideast Region

Kapazität[Bearbeiten]

Cheerleaders der University of Kentucky vor einem Basketballspiel.

Obwohl die offizielle Zuschauerkapazität bei Basketballspielen nur 23.500 Plätze beträgt, fanden schon oftmals mehr als 24.000 Zuschauer bei Collegespielen in der Arena Platz. Die ist möglich, da nur der Unterrang und damit weniger als die Hälfte der Sitzplätze mit Sitzschalen ausgestattet sind, der komplette Oberrang besteht aus Sitzbänken. Zudem gibt es im Unterrang, direkt hinter einem der beiden Körbe, einen Stehblock, die sogenannte „eRUPPtion Zone“. Anders als viele in dieser Zeit errichteten Stadien besitzt die Rupp Arena keine Luxussuiten, diese wurden auch nicht bei einer der späteren Renovierungsmaßnahmen hinzugefügt. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Suiten die Kapazität bei den stark besuchten Spielen der Basketballmannschaften erheblich einschränken würden. Des Weiteren besitzt die Halle untypischerweise keinen Videowürfel, da diesen die Decke nicht halten könnte. Stattdessen wurden zwei Videoleinwände in der Arena installiert.

Mögliche neue Arena[Bearbeiten]

Momentan plant die Stadt Lexington, bis zum Jahr 2018 ein neues Basketballstadion zu errichten. Die Kapazität der neuen Arena soll zwischen 24.000 und 30.000 Plätze umfassen.

Trivia[Bearbeiten]

  • Der erste in der neuen Arena erzielte Korb wurde feierlich von Rupps Enkel Chip geworfen.
  • Der Zuschauerrekord in der Rupp Arena wurde am 10. Februar 2007 mit 24.465 Besuchern bei der 61:64-Niederlage gegen die Florida Gators erzielt.
  • Die Kentucky Wildcats sind das einzige Basketballteam der NCAA, das jedes seiner Heimspiele außerhalb des eigenen Campus austrägt.
  • Seit die University of Kentucky in der Rupp Arena spielt, erreichte sie in 19 von 31 Spielzeiten den höchsten Zuschauerschnitt der gesamten Liga, davon elfmal in den letzten zwölf Spielzeiten. In den verbleibenden zwölf Spielzeiten, in denen die Universität nicht den höchsten Zuschauerschnitt erreichen konnte, belegten die Wildcats jeweils knapp den zweiten Platz hinter der Syracuse University, die ihre Spiele im 33.000 Zuschauer fassenden Carrier Dome austrug.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rupp Arena – Sammlung von Bildern