Ryan Dalziel

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Ryan Dalziel [diːˈɛl] (* 12. April 1982 in Coatbridge, Lancashire, Schottland) ist ein britischer Rennfahrer.

Karriere[Bearbeiten]

Dalziel begann seine Motorsportkarriere 1992 im Kartsport und war bis 1998 in dieser Sportart aktiv. 1999 wechselte er in den Formelsport und wurde auf Anhieb Vizemeister der britischen Formel Vauxhall hinter Gary Paffett. 2000 trat er in der britischen Formel Renault an. Dalziel gewann ein Rennen und wurde mit 260 zu 316 Punkten Vizemeister hinter Kimi Räikkönen. 2001 trat der Rennfahrer in der britischen Formel-3-Meisterschaft für verschiedene Teams an. Mit einem vierten Platz als bestes Resultat beendete er die Saison auf dem 13. Platz in der Fahrerwertung.

2002 verließ Dalziel Europa und startete in der Atlantic Championship. Er startete für zwei Teams und beendete die Saison mit zwei zweiten Plätzen als beste Resultate auf dem achten Gesamtrang. 2003 blieb Dalziel in der Atlantic Championship und trat für Sierra Sierra Racing an. Der Brite gewann zwei Rennen und unterlag am Saisonende nur A. J. Allmendinger. 2004 bestritt er seine dritte Saison in der Meisterschaft für Sierra Sierra Racing. In dieser Saison konnte er vier Rennen gewinnen und wurde abermals Vizemeister. Diesmal gewann Jon Fogarty die Meisterschaft.

2005 trat Dalziel in der American Le Mans Series (ALMS) an. Mit einer Podest-Platzierung wurde er Neunter in der GTS-Wertung. Außerdem nahm er an einem Rennen der Grand-Am Sports Car Series teil. Im Formelsport gab der Brite in dieser Saison sein Champ-Car-Debüt für Dale Coyne Racing. In der Fahrerwertung belegte er den 23. Platz. 2006 trat Dalziel nur in der Grand-Am Sports Car Series an und wurde 16. in der DP-Wertung. 2007 kehrte Dalziel in die Champ Car zurück und trat für Pacific Coast Motorsports an. Mit einem siebten Platz als bestes Ergebnis belegte Dalziel den 14. Gesamtrang. Außerdem nahm er an vier Rennen der Grand-Am Sports Car Series teil und wurde 33. in der DP-Wertung.

2008 nahm Dalziel an der ersten Saison der Superleague Formula für das von Alan Docking Racing betreute Team der Glasgow Rangers teil. Er bestritt fünf von sechs Rennwochenenden und erzielte einen fünften Platz als bestes Resultat. Außerdem nahm er erneut an der Grand-Am Sports Car Series teil und gewann sein erstes Rennen in dieser Serie. Die Saison beendete er auf dem 27. Platz der DP-Wertung. 2009 belegte er den 23. Platz in der DP-Wertung der Grand-Am Sports Car Series. 2010 gewann der Brite wieder ein Rennen in der Grand-Am Sports Car Series und wurde Siebter in der DP-Wertung. Außerdem trat er zu zwei Rennen der ALMS und zum 24-Stunden-Rennen von Le Mans an.

Statistik[Bearbeiten]

Karrierestationen[Bearbeiten]

Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2010 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jaguar Rocketsports Racing Jaguar XKR GT2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Paul Gentilozzi BelgienBelgien Marc Goossens Ausfall
2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Starworks Motorsport HPD ARX-03b VenezuelaVenezuela Vicente Potolicchio Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Thomas Kimber-Smith Rang 7 und Klassensieg
2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten SRT Motorsports SRT Viper GTS-R DeutschlandDeutschland Dominik Farnbacher BelgienBelgien Marc Goossens Rang 25

Weblinks[Bearbeiten]