Schlacht bei Wattignies

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Schlacht bei Wattignies
Lazare Carnot in der Schlacht bei Wattignies
Lazare Carnot in der Schlacht bei Wattignies
Datum 15. Oktober 1793 bis 16. Oktober 1793
Ort Wattignies
Ausgang Französischer Sieg
Konfliktparteien
Frankreich 1804Erste Französische Republik Frankreich HabsburgermonarchieHabsburgermonarchie Österreich
Republik der Sieben Vereinigten ProvinzenRepublik der Sieben Vereinigten Provinzen Vereinigte Niederlande
Befehlshaber
Frankreich 1804Erste Französische Republik Jean-Baptiste Jourdan
Frankreich 1804Erste Französische Republik Lazare Carnot
HabsburgermonarchieHabsburgermonarchie Charles de Croix
HabsburgermonarchieHabsburgermonarchie Friedrich von Sachsen-Coburg
Truppenstärke
43.000 23.000
Verluste
3000 2500

Die Schlacht bei Wattignies fand im Rahmen des ersten Koalitionskrieges am 15. und 16. Oktober 1793 zwischen französischen und österreichischen Truppen statt. Sie endete mit einem französischen Sieg.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Im flandrischen Feldzug kam es am 8. September 1793 zu einer Niederlage der Koalitionstruppen unter Wilhelm von Freytag in der Schlacht bei Hondschoote gegen Jean-Nicolas Houchard. Daraufhin mussten die Alliierten unter dem Oberkommandierenden Herzog von York die Belagerung von Dünkirchen aufgeben.

Allerdings konnten die Franzosen den Sieg nicht ausnutzen. Stattdessen belagerten die verbündeten Österreicher und Niederländer unter dem Oberkommandierenden Friedrich Josias von Sachsen-Coburg-Saalfeld die Festung Maubeuge und besetzten verschiedene Städte. Ein Gegenangriff von Houchard scheiterte im Wesentlichen. Er wurde abgesetzt und starb am 17. November 1793 unter der Guillotine.

Schlacht[Bearbeiten]

Der neue französische Oberkommandierende der französischen Nordarmee Jean-Baptiste Jourdan griff daraufhin die österreichischen Einheiten unter Clerfait bei Wattignies an. Den Österreichern gelang es am 15. Oktober die in einzelnen Kolonnen angreifenden Franzosen zurückzuweisen. Einen Tag später mussten die Österreicher die Stellung aber gegen eine dreifache Übermacht räumen.

Folgen[Bearbeiten]

Die Verluste auf beiden Seiten waren gering. Dennoch beschloss der österreichische Oberkommandierende Josias von Sachsen-Coburg die Belagerung der Festung Maubeuge abzubrechen. Er zog die Truppen über die Sambre zurück. In der Folge mussten sich die Koalitionstruppen aus Flandern zurückziehen.

Literatur[Bearbeiten]