Stadtschlaining
| Stadtschlaining | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Burgenland | |
| Politischer Bezirk: | Oberwart | |
| Kfz-Kennzeichen: | OW | |
| Fläche: | 42,04 km² | |
| Koordinaten: | 47° 19′ N, 16° 16′ O47.32277777777816.274166666667409Koordinaten: 47° 19′ 22″ N, 16° 16′ 27″ O | |
| Höhe: | 409 m ü. A. | |
| Einwohner: | 2.081 (1. Jän. 2012) | |
| Bevölkerungsdichte: | 50 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 7461 | |
| Gemeindekennziffer: | 1 09 23 | |
| NUTS-Region | AT113 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Stadtgemeinde Stadtschlaining 7461 Stadtschlaining |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Markus Szelinger (SPÖ) | |
| Gemeinderat: (2012) (21 Mitglieder) |
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| Lage der Stadt Stadtschlaining im Bezirk Oberwart | ||
Blick auf Stadtschlaining von der Burg Schlaining |
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| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Stadtschlaining ist eine Stadtgemeinde im Bezirk Oberwart im Burgenland in (Österreich). Der ungarische Ortsname ist Városszalónak (ung. város = Stadt).
Inhaltsverzeichnis |
Geografie[Bearbeiten]
Die Stadt liegt im Südburgenland am westlichen Abfall des Günser Gebirges. Die Orte der Stadtgemeinde sind
- Altschlaining,
- Drumling,
- Goberling,
- Neumarkt im Tauchental und
- Stadtschlaining.
Nachbargemeinden[Bearbeiten]
| Mariasdorf | Bernstein, Unterkohlstätten | Unterkohlstätten |
| Bad Tatzmannsdorf, Oberwart | Weiden bei Rechnitz | |
| Unterwart | Rotenturm an der Pinka | Großpetersdorf |
Geschichte[Bearbeiten]
Die im 12./13. Jahrhundert erbaute Burg Schlaining lag an einer strategisch wichtigen nord-südlich verlaufenden Mautstrasse. Sie wird im Jahre 1441 von Kaiser Friedrich III. an den Söldnerführer Andreas Baumkircher verpfändet, der sie 1461 samt der Herrschaft in seinen Besitz übernimmt, zu einer starken Festungsanlage ausbaut und Stadtschlaining als bürgerliche Siedlung gründet. Nach einer Fehde mit Kaiser Friedrich III. wird Baumkircher 1471 hingerichtet. Nach dem Aussterben der Baumkirchers fällt sie ab 1544 der ungarischen Magnatenfamile Batthyány zu. Bei der zweiten Türkenbelagerung von 1683 schloss sich Christoph Batthány den Belagerern an. Dies brachte den Batthánys nach der türkischen Niederlage einen ungeheuren Machtverlust ein. Die Burg Schlaining verlor somit an Bedeutung. Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Városszalóna verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). Stadtgemeinde ist Stadtschlaining seit 1991 (durch VO 80).
Seit 1988 befindet sich die Europäische Friedensuniversität in der Stadt. Sie war 1995 Mitveranstalterin der internationalen Konferenz „Gegen Rassismus, Gewalt und Diskriminierung“, deren Ergebnis die Deklaration von Schlaining war.[1]
Bevölkerung[Bearbeiten]
Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Politik[Bearbeiten]
Bürgermeister ist Markus Szelinger von der SPÖ. Die Mandatsverteilung (21 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 13 und ÖVP 6 und BLS 2 Mandate.
Bildung[Bearbeiten]
- Europäische Friedensuniversität, seit 1988
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- Burg Schlaining; Sitz der Friedensuniversität, Europäisches Museum für Frieden
- Der dreiseitige Stadtmauerring ist gut erhalten und denkmalgeschützt.
- Kath. Pfarrkirche hl. Josef
- Kath. Pfarrkirche hl. Nikolaus in Stadtteil Neumarkt im Tauchental
- Evang. Pfarrkirche
- Ehemalige Synagoge Stadtschlaining mit der Nutzung als Friedensbibliothek
- Bergbaumuseum Goberling
Galerie[Bearbeiten]
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
- Andreas Baumkircher (um 1420–1471), Freiherr von Schlaining, kaiserlicher Heerführer
- Eugen Kedl (1933–2008), Fotograf
- Alfred Rohr, österreichischer Politiker (ÖVP)
- Alfred Weichselberger (1919–2009), Landwirt und Politiker
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Deklaration von Schlaining: Gegen Rassismus, Gewalt und Diskriminierung (PDF), 1995, Abschnitt II: „Zur Obsoletheit des Begriffes der ‚Rasse‘“.
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