Staying Alive

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Dieser Artikel beschreibt einen Spielfilm aus dem Jahr 1983. Für den gleichnamigen Film aus dem Jahr 1977 siehe Ausbruch zur Hölle. Für das Lied der Bee Gees siehe Stayin’ Alive.
Filmdaten
Deutscher Titel Staying Alive
Originaltitel Staying Alive
Logo staying alive.svg
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1983
Länge 93 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Sylvester Stallone
Drehbuch Sylvester Stallone, Norman Wexler
Produktion Linda Horner, Bill Oakes, Sylvester Stallone, Robert Stigwood
Kamera Nick McLean
Schnitt Mark Warner, Don Zimmermann
Besetzung

Staying Alive ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahre 1983. Er stellt die Fortsetzung des erfolgreichen Spielfilms Nur Samstag Nacht dar. Die Handlung ist angesiedelt in der Szene des New Yorker Broadways.

Handlung[Bearbeiten]

Die Handlung des Films ist fünf Jahre nach Nur Samstag Nacht angesiedelt. Tony Maneros Tanzsucht hält ihn noch immer auf den Beinen, obwohl er Brooklyn schon längst verlassen hat und von dem Tanzklub, in dem er berühmt war, weit entfernt ist. Er lebt in ärmlichen Verhältnissen und bewirbt sich erfolglos bei diversen Agenturen. Tony trainiert regelmäßig in einer Choreographie-Gruppe. Mit seiner Mittänzerin Jackie unterhält er eine Beziehung und beide schaffen es mit viel Glück in das Training zur großen Broadway-Show “Satans Alley” unter der Aufsicht eines strengen Regisseurs. Jedoch wird ihre Beziehung auf die Probe gestellt, als Tony die hübsche Hauptdarstellerin Laura zum ersten Mal sieht. Laura ist reich und selbstbewußt. Um bei Laura zu landen, versetzt er Jackie. Er beginnt eine Affäre mit Laura. Als er mehr von ihr will, gibt sie ihm einen Korb. Jackie sieht, dass ihre Beziehung zu Tony so nicht weiter gehen kann und macht Schluss. Sie kommen sich erst wieder näher, als Tony sie bittet, mit ihm zu üben, weil er sich für die Rolle des männlichen Hauptdarstellers bewerben möchte. Wie nicht anders zu erwarten, erhält er diese Rolle auch, merkt aber recht schnell, dass aus einem Verhältnis zu Laura wohl nichts wird und nur anfängliche Begierde seine Liebe zu Jackie überdeckt hat.

Eine kurze Zwischenszene unterbricht den Konflikt und lenkt den Blick auf einen anderen Problemherd. Tony besucht seine Mutter in ihrem alten Haus in Brooklyn. Großmutter und Vater sind inzwischen verstorben. Tony bittet sie um Verzeihung für seinen Egoismus und es gelingt ihm schließlich doch, seiner vereinsamten Mutter, eine Karte für das Stück aufzudrängen.

Schließlich kommt der Abend der Aufführung und während des Tanzens kommt es zu einem kleinen Machtkampf zwischen Laura und Tony, der jedoch unentschieden ausgeht. Nach der Show, die ein großer Erfolg war, verkündet Tony Laura, dass er sich über seine Gefühle nun im Klaren ist und nach einem Kuss verabschiedet er sich. Auf die Frage, wohin er denn gehe, antwortet er nur “strut” (herumstolzieren) - eine Anspielung auf Travoltas auffällige Gangart. Mit neuem Selbstbewußtsein stolziert Tony wie in alten Zeiten auf dem Times Square entlang.

Hintergrund[Bearbeiten]

  • Der Film hatte Produktionskosten in Höhe von 22 Millionen US-Dollar und spielte etwa 65 Millionen ein.[1][2]
  • Im Film hat Sylvester Stallone einen kurzen Cameo-Auftritt, bei dem er als Passant den auf dem Bürgersteig gehenden Tony Manero (John Travolta) anrempelt und sich dann halb in die Kamera umdreht.
  • Sylvesters Bruder, der Musiker Frank Stallone, hat einen kleinen Auftritt als Musiker in Jackies Band.

Kritiken[Bearbeiten]

Der Film erhielt überwiegend negative Kritiken und erreichte bei Rotten Tomatoes eine Bewertung von 0 %, basierend auf 24 Kritiken.[3] Bei Metacritic konnte ein Metascore von 17, basierend auf 6 Kritiken, erzielt werden.[4]

„Selbst die Tanzeinlagen dieses Pseudo-Seelendramas sind erbärmlich schlecht.“

Lexikon des Internationalen Films

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1984 gab es eine Golden Globe-Nominierung für den Besten Song.
  • Ebenfalls 1984 wurde der Film für seine Filmmusik für den Grammy nominiert.
  • Für die Goldene Himbeere wurden John Travolta (Schlechtester Hauptdarsteller) sowie Finola Hughes (Schlechteste Newcomerin und Schlechteste Nebendarstellerin) nominiert.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Office Mojo (engl.)
  2. Powergrid (engl.)
  3. Sammlung von Kritiken zu Staying Alive bei Rotten Tomatoes (englisch)Vorlage:Rotten Tomatoes/Wartung/Gleicher Kenner in Wikipedia und Wikidata
  4. Zeitungskritiken zu Staying Alive auf Metacritic.com (englisch)