Strahlenbiologie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Strahlenbiologie (engl. radiobiology) untersucht als interdisziplinäre Wissenschaft die biologischen Wirkungen ionisierender und nichtionisierender Strahlung. Diese umfassen insbesondere Radioaktivität (Alpha, Beta- und Gammastrahlen), Röntgenstrahlen, ultraviolette Strahlung, sichtbares Licht, Mikrowellen, Radiowellen, Elektrische Felder, Wärmestrahlung und niederfrequente Felder (etwa durch Wechselstrom) oder durch Ultraschall erzeugte Hitze.

Sie arbeitet mit molekularbiologischen, zytogenetischen und zytometrischen Methoden an unterschiedlichen Organismen und Zellsystemen. Auf DNA-Niveau wird die strahlenbedingte Mutagenese und deren Reparatur untersucht.

Weitere Themen der Strahlenbiologie:

Ein wichtiger Begriff der Strahlenbiologie ist relative biologische Wirksamkeit (RBW).

[Bearbeiten] Quellen

  1. Ralph Graeub: Der Petkau-Effekt, Verlag Zytglogge Gümligen, ISBN 3-7296-0222-5

[Bearbeiten] Literatur

  • Hall, Eric J.: Radiobiology for the Radiologist. Philadelphia: Lippincott, Williams & Wilkins, 2000 (5th. ed.), ISBN 0-7817-2649-2
  • Steel, G. Gordon: Basic Clinical Radiobiology. London: Arnold, 1997 (2nd ed.), ISBN 0-340-70020-3
  • Hedi Fritz-Niggli: Strahlengefährdung/Strahlenschutz. Verlag Hans Huber, 4. Aufl. 1997
  • Science, April 2008, Vol. 320, An Agonist of Toll-Like Receptor 5 Has Radioprotective Activity in Mouse and Primate Models [1]
  • Kaatsch et al.: Leukämien bei unter 5-jährigen Kindern in der Umgebung deutscher Kernkraftwerke, Deutsches Ärzteblatt 2008

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen