Supergrass

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Supergrass
2005 in Madrid
2005 in Madrid
Allgemeine Informationen
Genre(s) Independent, Britpop
Gründung 1993
Auflösung 2010
Website http://www.supergrass.com/
Letzte Besetzung
Gesang, Gitarre
Gareth „Gaz“ Michael Coombes
Schlagzeug
Daniel „Danny“ Goffey
Bass, Gesang
Michael „Mick“ Quinn
Keyboard
Robert „Rob“ Coombes

Supergrass war eine englische Indie-Rockband aus Oxford, die in den frühen 1990er Jahren aus der Band The Jennifers entstand.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Die 1993 formierte Band erhielt schon nach kurzer Zeit einen Plattenvertrag bei Parlophone. Ihr Debütalbum I Should Coco erreichte 1995, auf dem Höhepunkt der Britpop-Welle, die Spitze der britischen Charts, mit der Single-Kombination Alright/Time kamen sie auf Platz 2. Sie wurden bei den NME Awards als beste neue Band ausgezeichnet und erhielten einen Brit Award als bester Newcomer. Das zweite Album erwies sich ebenfalls als erfolgreich und erreichte ebenso wie der Vorgänger Platin-Status in Großbritannien.

1999 erschien das selbstbetitelte dritte Album der Band, auf dem sich der Song Pumping On Your Stereo befindet, der Rang 11 der UK-Charts erreichte. Das vielbeachtete Video zum Song wurde von Hammer & Tongs gedreht.

2002 produzierte Tony Hoffer ihr nächstes Album, Life on Other Planets, das von Dave Sardy gemixt wurde. Einen Teil der anschließenden Tour bestritten sie gemeinsam mit den befreundeten Foo Fighters. Zwei Jahre später feierte die Band ihr zehnjähriges Bestehen mit einer Best-Of-Sammlung. 2005 folgte mit dem in der Normandie aufgenommenen Road to Rouen ein eher ruhiges Album.

Im Juni 2007 beendete die Band in Berlin die Aufnahmen zu ihrem neuen Album. Es wurde im Frühjahr 2008 veröffentlicht und trägt den Titel Diamond Hoo Ha. Erste Auskopplungen aus dem Album waren die Songs Diamond Hoo Ha Man und Bad Blood. Es war das erste Album der Band, das in ihrem Heimatland nicht die Top-Ten der Charts erreichte, wobei es von der Kritik überwiegend positiv wahrgenommen wurde.[1] Diamond Hoo Ha wurde auch in die Compilation VPRO Song of the year aufgenommen. 2008 verließ die Band das Plattenlabel Parlophone, wo ihre bisherigen Alben erschienen waren. Sie gründete ihr eigenes Label Supergrass Records.

Am 12. April 2010 gab die Band die Trennung nach 17 Jahren bekannt. Danny Goffey wurde im selben Jahr der neue Drummer der Band Babyshambles.

Mitglieder[Bearbeiten]

Gaz Coombes, Goffey und Quinn (2008)

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1995: I Should Coco
  • 1997: In It for the Money
  • 1999: Supergrass
  • 2002: Life on Other Planets
  • 2005: Road to Rouen
  • 2008: Diamond Hoo Ha

Singles[Bearbeiten]

  • 1994: Caught By The Fuzz
  • 1995: Mansize Rooster
  • 1995: Lenny
  • 1995: Alright/Time
  • 1996: Going Out
  • 1997: Richard III
  • 1997: Sun Hits The Sky
  • 1997: Late In The Day
  • 1999: Pumping On Your Stereo
  • 1999: Moving
  • 1999: Mary
  • 2002: Never Done Nothing Like That Before
  • 2002: Grace
  • 2003: Seen The Light
  • 2003: Rush Hour Soul
  • 2004: Kiss Of Life
  • 2005: St. Petersburg
  • 2005: Low C
  • 2006: Fin
  • 2008: Diamond Hoo Ha Man
  • 2008: Bad Blood
  • 2008: Rebel In You

Compilations[Bearbeiten]

  • 1996: Bag O Grass
  • 2000: B-Side Trax
  • 2004: Supergrass is 10

sonstige Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • 1997: Don't Be Cruel (auf Chicago Cab OST)
  • 2001: Oracle (auf Mike Bassett: England Manager OST)
  • 2007: Beat It (auf The Saturday Sessions: The Dermot O'Leary Show)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Supergrass – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Metacritic Reviews: Diamond Hoo Ha, aufgerufen am 21. Oktober 2011