Tatjana Alexander

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Tatjana Alexander, Moderation der Preisverleihung der Vienna Independent Shorts 2014

Tatjana Alexander (* 1969 in Melbourne, Victoria, Australien) ist eine deutsche Schauspielerin. Sie verbrachte ihre Schulzeit in Österreich. Nachdem sie als Regieassistentin am Theater in ihrer Heimatstadt gearbeitet hat, zog sie nach Los Angeles, um am Milton Katsellas' BeverlyHillsPlayhouse Schauspiel zu studieren. Sie kehrte nach Australien zurück, um ihr Studium am National Institute of Dramatic Art (NIDA) in Sydney zu erweitern und Theater zu spielen.[1]

1996 gab sie ihr Europadebüt in den Fernsehserien Stockinger und Kommissar Rex.[2]

1998 erschien sie das erste Mal in den europäischen Kinos in einer Hauptrolle in Stephan Wagners Debüt-Film Smoking Cuban Style.[3] Nach ihrem Umzug nach Berlin arbeitete sie 1999 mit Lois Weinberger und Markus Heltschl an As Ever – Am Rande der Arena – einem Dokumentarfilm voller Anspielungen und Querverweise zu Lois Weinbergers Arbeit als Künstler.[4] Der Film premierte im Museum des 20ten Jahrhunderts in Wien und wurde auf vielen Filmfestivals gezeigt, unter anderem auf dem Internationalen Filmfestival Rotterdam und dem Internationalen Filmfestival Berlin (2000).[5] 1999 arbeitete sie mit dem russischen Regisseur Andrej Nekrassov an seinem Film Ljubov I Drugi Koshmari – Love And Other Nightmares, in dem sie eine dekadente Frau aus dem kapitalistischen Westen spielt.[6] 2000 startete sie ihre lange Zusammenarbeit mit Filippos Tsitos in seinem Debüt-Film My Sweet Home, der 2001 in die offizielle Auswahl des Internationalen Filmfestivals Berlin aufgenommen wurde.[5]

In den kommenden Jahren arbeitete Tatjana Alexander an drei Kriminalfilmen für das deutsche Fernsehen in der Reihe TatortWolf im Schafpelz, Sechs zum Essen und Unsterblich Schön. 2004 spielte sie eine Hauptrolle in der Serie Stromberg, wo sie die Vorgesetzte von Stromberg verkörpert.

Tatjana Alexander spielte die weibliche Hauptrolle basierend auf einer wahren Geschichte in dem Fernsehfilm Breaking Ice von Falk Schweikhardt, der 2005 an Drehorten nahe der tschechischen Grenze verfilmt wurde: Eine Mutter, die um das Leben ihrer Kinder kämpft, nachdem sie im Winter in einen See eingebrochen sind, und die sich gleichzeitig mehr und mehr von ihrem Ehemann entfremdet, gespielt von dem deutschen Schauspieler Andreas Patton. Breaking Ice gewann 2007 am NewYork Festival den Preis für das Beste TV-Drama.[5]

2008 arbeitete sie erneut mit einer Künstlerin, Andrea Loux (CH) an Hômage to Ingmar Bergmann, einer Zwei-Kanal Video Installation, die im ArtMuseum Bern gezeigt wurde.[5]

2011 spielte sie die weibliche Hauptrolle in Anja Salomonowitz erstem Spielfilm (A / BG) Spanien, die mysteriöse Magdalena, eine Frau gefangen in einer Geschichte zwischen ihrem Ex-Mann, der sie verfolgt und Sava, gespielt von dem französischen Schauspieler Grégoire Colin, einem Fremden, in den sie sich verliebt.[7]

Tatjana Alexander arbeitet seit einigen Jahren als Co-Regisseurin am Theater, wie auch als Schauspielerin und Künstlerin im zeitgenössischen Tanz in einer laufenden Zusammenarbeit mit Anna Schrefl / WienerWerk in Wien, Österreich.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ganz bei sich (Interview Tatjana Alexander), standard.at. Abgerufen am 14. Oktober 2012.
  2. actorscut.com international Tatjana Alexander. Abgerufen am 14. Oktober 2012.
  3. IMDb Kubanisch rauchen (1999). Abgerufen am 14. Oktober 2012.
  4. IMDb Am Rande der Arena (2001). Abgerufen am 14. Oktober 2012.
  5. a b c d Tatjana Alexander, Vita. Abgerufen am 14. Oktober 2012.
  6. actorscut.com international Tatjana Alexander. Abgerufen am 14. Oktober 2012.
  7. Interview Tatjana Alexander zum Film Spanien. Abgerufen am 14. Oktober 2012.