Terror (Band)

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Terror
Terror live auf dem Roskilde Festival 2011.
Terror live auf dem Roskilde Festival 2011.
Allgemeine Informationen
Genre(s) Hardcore Punk, New School Hardcore
Gründung 2002
Website terrorlahc.tumblr.com
Gründungsmitglieder
Scott Vogel
Todd Jones
Matt Smith
Nick Jett
Aktuelle Besetzung
Gesang
Scott Vogel
Gitarre
Martin Stewart
Gitarre
Jordan Posner
Bass
David Wood
Schlagzeug
Nick Jett
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Todd Jones
Gitarre
Frank „3Gun“ Novinec
Gitarre
Doug Weber
Bass
Matt Smith
Bass
Rich Thurston
Bass
Carl Schwartz
Bass
Jonathan Buske

Terror ist eine amerikanische Hardcore-Punk-Band aus Los Angeles (Kalifornien) mit Metal-Einflüssen, die im Jahr 2002 gegründet wurde. Die Band konnte bis heute große Erfolge verbuchen; bereits das zweite Studioalbum One With The Underdogs wurde über 40.000 mal verkauft, das dritte Album Always The Hard Way erreichte Platz 10 der Billboard Top Heatseekers Charts. [1]

Geschichte[Bearbeiten]

2002 gegründet, organisierte sich die Band schon bald kleine Tourneen durch die USA und Kanada, auf denen sie auch als Vorband für Eighteen Visions und Throwdown auftraten.

Im Oktober 2003 wurde via Bridge Nine Records das Debütalbum Lowest of the Low veröffentlicht, worauf wieder eine Tour folgte.

Die langjährige Freundschaft zu dem Plattenlabel Trustkill Records mündete schließlich im Unterschreiben eines Plattenvertrags. Das zweite Studioalbum One with the Underdogs wurde im Sommer 2004 veröffentlicht. Darauf sind auch Hatebreeds Jamey Jasta und Madballs Freddy Cricien zu hören. Im Herbst 2004 tourten Terror mit Hatebreed, Sick of It All und Full Blown Chaos in den USA, ehe sie nach Australien und Neuseeland reisten und mit Agnostic Front im Frühjahr nach Europa kamen.

Nach weiteren Gigs in den USA und in Kanada (u. a. mit Converge, Comeback Kid und Shadows Fall), stieg Gitarrist Frank Novinec im März 2006 aus, um sich Hatebreed anzuschließen. Im Mai 2006 waren Terror mit Chimaira, Unearth, All That Remains und Madball wieder in Europa auf Tour. Nachdem im Juli das dritte Studioalbum Always the Hard Way und die DVD The Living Proof erschienen waren, ging die Band mit u. a. In Flames, Trivium und Cannibal Corpse auf die Sounds of the Underground-Tour. Was folgte, waren die Sanctity-of-Brothers-Tour durch die USA und die European-Persistance-Tour durch Europa. Nach weiteren Tourneen in den USA (u. a. mit All Shall Perish) und Europa nahmen Terror 2007 die EP Rhythm Amongst the Chaos auf.

Nachdem die Band mit Kataklysm und Chimaira auf Tour war, wurde im Mai 2008 das Album The Damned, The Shamed unter Century Media veröffentlicht. Von 16. Oktober bis 16. November 2008 waren Terror mit On Broken Wings, As Blood Runs Black, The Ghost Inside und Blood Stands Still auf Tour durch die USA.[2]

Doug Weber spielte neben seiner Hauptband noch bei First Blood zusammen mit dem ehemaligen Bassisten Carl Schwartz.

Stil[Bearbeiten]

Terror spielen Old-School-Hardcore[3][4] mit aggressivem, metallischem Sound und Einflüssen aus Metal und Metalcore.

In einem Text zur Band auf der MySpace-Seite ist zu lesen:

“Terror have cemented their status in great stone letters as guardians of old school hardcore ethics while winning the pit fervor of the new generation of metal and hardcore fans.”

„Terror haben ihren Status als Hüter der Old-School-Hardcore-Ethik in großen Steinlettern zementiert, während sie die Leidenschaft der neuen Generation von Metal- und Hardcore-Fans gewannen.“

[5]

Textlich sind sie oft sehr aggressiv und direkt. Dabei sind Terror aber nicht sehr politisch; ihre Texte bewegen sich mehr auf der zwischenmenschlichen Ebene.

Allerdings wird klar, was Scott Vogel von Rechtsradikalen hält, z. B. durch Ansagen auf der Bühne wie: “If a nazi walks through that door, beat the shit out of him.”

Diskografie[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[6]
Live by the Code
  DE 80 19.04.2013 (1 Wo.)
  US 145 27.04.2013 (1 Wo.)

Alben[Bearbeiten]

  • 2003: Lowest of the Low (Re-Release, Trustkill Records)
  • 2004: One with the Underdogs (Trustkill Records)
  • 2006: Always the hard Way (Trustkill Records (CD), Reflections Records (Europe), Lockin' Out Records (Vinyl US))
  • 2008: The Damned, The Shamed (Century Media)
  • 2008: Forever crossing the Line: 5 Years in the Making (Best-Of Album, Trustkill Records)
  • 2010: Keepers of the Faith (Reaper Records)
  • 2011: No Regrets, No Shame: The Bridge Nine Years (live set from a January 2003 show at The Showcase Theater in Corona, CA)
  • 2013: Live by the Code

EPs und Split-Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • 2003: Lowest of the Low (Bridge Nine Records (CD, 12"), Reflections Records (10"))
  • 2003: Dead Man’s Hand 02 (Split-EP mit Ringworm, Deathwish Inc.)
  • 2003: Three Way Split (Split-EP mit The Promise & Plan of Attack, Organized Crime Records)
  • 2007: Rhythm amongst the Chaos CD, 7" (Reaper Records (US), Reflections Records (Europe))

Demos[Bearbeiten]

  • 2002: 4 Song Demo (Eigenproduktion)
  • 2002: Don’t Need Your Help 7" (Takeover Records)
  • 2003: Life and Death 7" (Bridge Nine Records)
  • 2004: Life and Death: The Demo (Re-Release, Reaper Records)
  • 2009: The Rise of the Poisoned Youth - Blood Tracks Demo 7" (Reaper Records)

Live[Bearbeiten]

  • 2006: The Living Proof Live-DVD (Trustkill Records)
  • 2008: CBGB OMFUG Masters: Live June 10, 2004 - The Bowery Collection (CBGB Records)

Singles[Bearbeiten]

  • 2010: Keepers of the Faith 7" (Vorab-Single, Reaper Records)

Quellen[Bearbeiten]

  1. Billboard (Version vom 29. September 2007 im Internet Archive), Zugriff am 21. November 2008
  2. Offizielle Website, Zugriff am 21. November 2008
  3. Terror auf laut.de
  4. Terror auf emp.de
  5. Terror auf Myspace; Zugriff am 17. Februar 2008
  6. Chartdiskografie Deutschland

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Terror – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien