Cannibal Corpse
| Bei einem Auftritt in Innsbruck 9. Februar 2009 | ||
| Allgemeine Informationen | ||
| Genre(s) | Death Metal | |
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| Gründung | 1988 | |
| Website | http://www.cannibalcorpse.net | |
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| Chris Barnes | ||
| Jack Owen, Bob Rusay | ||
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Gitarre
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Bob Rusay | |
| Alex Webster | ||
| Paul Mazurkiewicz | ||
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Gesang
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George „Corpsegrinder“ Fisher | |
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Bass
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Alex Webster | |
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Gitarre
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Pat O´Brien | |
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Gitarre
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Rob Barrett | |
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Schlagzeug
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Paul Mazurkiewicz | |
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Gesang
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Chris Barnes (bis 1995) | |
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Gitarre
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Jack Owen (bis 2004) | |
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Gitarre
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Bob Rusay (bis 1993) | |
Cannibal Corpse ist eine US-amerikanische Death-Metal-Band.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Cannibal Corpse wurde 1988 von Paul Mazurkiewicz (Schlagzeug), Alex Webster (Bass), Chris Barnes (Gesang), Bob Rusay (E-Gitarre) und Jack Owen (E-Gitarre) in Buffalo im US-Bundesstaat New York gegründet. Seit 1989 stehen Cannibal Corpse bei Metal Blade Records unter Vertrag.
Seit dem Debütalbum Eaten Back to Life versuchten US-Politiker wie Tipper Gore, Joseph Lieberman oder Bob Dole, die Musik und Konzerte zu verbieten. In Australien, Neuseeland und Korea waren Cannibal Corpse lange Zeit komplett verboten. In Deutschland sind die ersten drei Alben, die Alben Evisceration Plague und Torture sowie die EPs Hammer Smashed Face und Worm Infested indiziert. Gegen Butchered at Birth besteht ein Beschlagnahmebeschluss[1] nach § 131 StGB des AG Stuttgart vom 3. März 1994 Tonträger, Cover und Werbematerial betreffend. Die Initiative des Indizierungsverfahrens ging dabei von der Lehrerin Christa Jenal aus. Nachdem Bassist Alex Webster in Interviews zugab, dass indizierte Titel live gespielt, aber nicht angesagt werden, erstattete die Saarländerin Strafanzeige gegen ihn.
Auch infolgedessen wurden alle Alben ab Vile (1996) mit zwei unterschiedlichen Covern veröffentlicht, um einer Indizierung in Deutschland, beziehungsweise einem Verbot in anderen Ländern, zu entgehen. Der Zeichner heißt Vincent Locke, von ihm stammen Albumcover, T-Shirt-Motive und ein Comic zu dem Lied Unleashing the Bloodthirsty, welcher der limitierten Edition des Albums The Wretched Spawn beigelegt ist.
Im Jahr 1993 traten sie für den Film Ace Ventura – Ein tierischer Detektiv mit Jim Carrey auf.
Nach dem Album The Bleeding verließ Chris Barnes Cannibal Corpse und widmete sich nun vollkommen seinem Nebenprojekt Six Feet Under. Seinen Platz übernahm George Fisher, der vorher bei der Band Monstrosity für den Gesang zuständig war. Mit ihm wurde unter anderem das Album Vile aufgenommen, welches als erster Death-Metal-Act einen Platz in den Billboard-Album-Charts einnahm.[2]
Im Jahr 1997 verließ Rob Barett die Band und wurde von Pat O´Brien ersetzt, der zuvor bei der Band Nevermore gespielt hatte. Nach The Wretched Spawn verließ Jack Owen überraschend die Band, um bei der Death-Metal-Band Deicide einzusteigen. Erst am 11. Dezember 2005 gab die Band offiziell den Namen seines Nachfolgers bekannt: Gitarrist Rob Barrett, der schon von 1993 bis 1997 auf den Alben The Bleeding und Vile zu hören war.
Kill ist der Name des zehnten Studioalbums, das am 31. März 2006, zwei Wochen nach dem internationalen Veröffentlichungsdatum, in Deutschland erschien. Es ist das erste Cannibal Corpse-Album mit weltweit einheitlichem Artwork.
Im Jahr 2007 spielten Cannibal Corpse auf dem Wacken Open Air in Deutschland. Zum ersten Mal konnten Cannibal Corpse seit ihrer Gründung alle Lieder frei in Deutschland vortragen, unter anderem auch Vomit the Soul und Hammer Smashed Face.
Am 30. Januar 2009 veröffentlichte die Band ihr elftes Studioalbum Evisceration Plague in Deutschland.[3]
Nach drei Jahren Pause veröffentlicht die Band am 9. März 2012 ihr neues und mittlerweile zwölftes Studioalbum „Torture“. In Deutschland wird es ein entschärftes Coverartwork geben, da das Original zensiert wurde. Außerdem sind in der deutschen Version des Booklets aus Jugendschutzgründen keine Songtexte enthalten.
Stil [Bearbeiten]
Stilistische Merkmale der Band sind komplexe Liedstrukturen, unvermittelte Tempo- und Taktwechsel und mehrstimmige, meist dissonante Gitarrenläufe. Der Gesang besteht meistens aus dem tiefen Growling, manchmal werden aber auch hohe Schreie eingesetzt. Die Thematik ihrer Lieder beschäftigt sich mit Horror, Mord und Gore. Aufgrund ihrer aggressiven Texte sind Auftritte und Alben der Band in mehreren Ländern zum Teil oder komplett verboten.
Diskografie [Bearbeiten]
Studioalben [Bearbeiten]
- 1990: Eaten Back to Life (indiziert[4])
- 1991: Butchered at Birth (indiziert[5] und beschlagnahmt[1])
- 1992: Tomb of the Mutilated (indiziert[6])
- 1994: The Bleeding
- 1996: Vile
- 1998: Gallery of Suicide
- 1999: Bloodthirst
- 2002: Gore Obsessed
- 2004: The Wretched Spawn
- 2006: Kill
- 2009: Evisceration Plague (indiziert[7])
- 2012: Torture (indiziert[8])
EPs [Bearbeiten]
- 1993: Hammer Smashed Face (indiziert[6])
- 2003: Worm Infested (indiziert[9])
Livealben [Bearbeiten]
- 2000: Live Cannibalism
Kompilationen [Bearbeiten]
- 1997: Deadly Tracks - Best of Cannibal Corpse
Demos [Bearbeiten]
DVDs [Bearbeiten]
- 1997: Monolith of Death Tour 1996/97 (VHS 1997, DVD 2002)
- 2000: Live Cannibalism (VHS/DVD)
- 2003: 15 Years Killing Spree (CD-DVD Box)
- 2008: Centuries of Torment: The First 20 Years (3 DVDs)
- 2011: Global Evisceration
Videos [Bearbeiten]
- Staring Through the Eyes of the Dead
- The Pick Axe Murders
- Devoured By Vermin
- Sentenced To Burn
- Decency Defied
- Make Them Suffer
- Death Walking Terror
- Evisceration Plague
- Priests of Sodom
- Encased In Concrete
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Website
- Cannibal Corpse bei Discogs (englisch)
- Interview mit Schlagzeuger Paul Mazurkiewicz (Powermetal.de, Dezember 2006)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ a b AG Stuttgart, BB vom 3. März 1994, Az. 21 Js 58315/93
- ↑ billboard.com: Artist Chart History, zugegriffen am 28. Oktober 2008
- ↑ powermetal.de: „CANNIBAL CORPSE: „Evisceration Plague“ in Reichweite“, zugegriffen am 6. April 2009.
- ↑ BAnz. Nr. 164 vom 31. August 1995
- ↑ BAnz. Nr. 204 vom 31. Oktober 1991 (Cover der CD und Schallplatteninnenhülle)/BAnz. Nr. 243 vom 21. Dezember 2003 (Album)
- ↑ a b BAnz. Nr. 225 vom 30. November 1995
- ↑ BAnz. Nr. 66 vom 30. April 2010
- ↑ Bekanntmachung Nr. 12/2012 über jugendgefährdende Trägermedien. Vom 17. Dezember 2012. Teil B, Nr. 17, Online unter Bundesanzeiger.de. Abgerufen am 6. Februar 2013.
- ↑ BAnz. Nr. 20 vom 29. Januar 2005
- ↑ BAnz. Nr. 131 vom 31. August 2011