U-Bahnhof Kellinghusenstraße

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

53.5888888888899.9911111111111Koordinaten: 53° 35′ 20″ N, 9° 59′ 28″ O

Außenansicht
Station bei Nacht, Blick vom östlichen Bahnsteig auf die Brücke
Blick von der Brücke (Aufnahme 2006)

Der U-Bahnhof Kellinghusenstraße ist ein Knotenpunkt des Hamburger U-Bahn-Netzes. Er wird täglich von durchschnittlich 60.000 Fahrgästen genutzt[1]. Das Kürzel der Station bei der Betreiber-Gesellschaft Hamburger Hochbahn lautet „KE“.

Struktur[Bearbeiten]

Kellinghusenstraße ist Knotenpunkt der U-Bahn-Linien U1 und U3 im Stadtteil Eppendorf an der namensgebenden Kellinghusenstraße. Die Haltestelle befindet sich in Dammlage und verfügt über zwei Bahnsteige mit insgesamt vier Gleisen. Es wird ein Richtungsbetrieb durchgeführt, die Züge beider Linien halten in gleicher Richtung (stadtein- bzw. stadtauswärts) am selben Bahnsteig. Dabei werden die inneren Gleise von der U1, die äußeren von den Zügen der U3 genutzt. Im Fahrplan ist bis auf wenige Ausnahmen ein direkter Übergang vorgesehen. Südlich der Haltestelle liegen zwei Abstellgleise. Sie werden heute überwiegend bei Betriebsstörungen eingesetzt, um Züge wenden zu können.

Auf beiden Seiten der Anlage wurden Überwerfungsbauwerke errichtet, um die für den Richtungsbetrieb nötigen Kreuzungen höhenfrei ausführen zu können.

Die beiden Bahnsteige sind an beiden Enden miteinander verbunden. Am Südende befindet sich eine gläserne, geschlossene Brücke, die von Walter Puritz entworfen wurde. Am Nordende kann der Bahnsteig über den Eingangsbereich der Haltestelle unterhalb der Bahnsteige gewechselt werden.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Bau der Haltestelle Kellinghusenstraße wurde bereits zwischen 1909 und 1910 begonnen. 1912 begann der Zugbetrieb auf der damaligen Ringlinie (heute U3) der Hamburger Hochbahn. Von Anfang an besaß der Bahnhof vier Gleise. 1914 wurde zusätzlich der Verkehr auf der Zweiglinie in Richtung Ohlsdorf, heute ein Teil der U1, aufgenommen. 1929 wurde die Strecke von Kellinghusenstraße bis Jungfernstieg, die sogenannte „KellJung-Linie“ eröffnet. Die aus Richtung Ohlsdorf kommenden Züge fuhren nun auf dieser Strecke direkt in die Innenstadt weiter.

In den Jahren 2009 bis 2010 wurden die Bahnsteigdächer der Anlage wegen Baufälligkeit abgerissen und, um 25 Meter verlängert, neu errichtet. Ebenfalls abgerissen werden muss die Bahnsteigbrücke, sie soll durch eine originalgetreue Neukonstruktion ersetzt werden.

Seit Februar 2012 führen Aufzüge zu den Bahnsteigen, die Züge sind damit barrierefrei erreichbar.[1]

Anbindung[Bearbeiten]

Am U-Bahnhof Kellinghusenstraße besteht ein Übergang zu den Metrobus-Linien M22 in Richtung Blankenese, M25 in Richtung Altona und Hammerbrook sowie M26 in Richtung Rahlstedt.

Linie Verlauf
Hamburg U1.svg Norderstedt Mitte – Richtweg – Garstedt – Ochsenzoll – Kiwittsmoor – Langenhorn Nord – Langenhorn Markt – Fuhlsbüttel Nord – Fuhlsbüttel – Klein Borstel – Ohlsdorf – Sengelmannstraße – Alsterdorf – Lattenkamp – Hudtwalckerstraße – Kellinghusenstraße – Klosterstern – Hallerstraße – Stephansplatz – Jungfernstieg – Meßberg – Steinstraße – Hauptbahnhof Süd – Lohmühlenstraße – Lübecker Straße – Wartenau – Ritterstraße – Wandsbeker Chaussee – Wandsbek Markt – Straßburger Straße – Alter Teichweg – Wandsbek-Gartenstadt – Trabrennbahn – Farmsen – (geplant: Oldenfelde –) Berne – Meiendorfer Weg – Volksdorf | – Buckhorn – Hoisbüttel – Ohlstedt | – Buchenkamp – Ahrensburg West – Ahrensburg Ost – Schmalenbeck – Kiekut – Großhansdorf
Hamburg U3.svg Barmbek – Saarlandstraße – Borgweg (Stadtpark) – Sierichstraße – Kellinghusenstraße – Eppendorfer Baum – Hoheluftbrücke – Schlump – Sternschanze – Feldstraße – St. Pauli – Landungsbrücken – Baumwall – Rödingsmarkt – Rathaus – Mönckebergstraße – Hauptbahnhof Süd – Berliner Tor – Lübecker Straße – Uhlandstraße – Mundsburg – Hamburger Straße – Dehnhaide – Barmbek – Habichtstraße – Wandsbek-Gartenstadt

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: U-Bahnhof Kellinghusenstraße – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b http://www.hochbahn.de/wps/portal/de/home/hochbahn/presse/artikeluebersicht/die_aufzuege-fahren?WCM_PORTLET=PC_7_QI5C5I930GON002FVCDEUT00Q4000000_WCM&WCM_GLOBAL_CONTEXT=/wps/wcm/connect/de/home/hochbahn/presse/artikeluebersicht/die_aufzuege-fahren "Die Aufzüge fahren!" - Pressemitteilung der Hamburger Hochbahn vom 6. Februar 2012. Abgerufen am 9. Februar 2012