Ulli Kulke

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Ulli (Ulrich) Kulke (* 20. August 1952 in Benthe) ist ein deutscher Journalist.

Kulke studierte Volkswirtschaft und Wirtschaftspädagogik an der Freien Universität Berlin. 1979 begann er als Redakteur für Betrieb und Gewerkschaft bei der taz in Berlin. 1984/85 arbeitete er als Referent für Entwicklungspolitik bei der Bundestagsfraktion der Grünen in Bonn und kehrte danach als Wirtschaftsredakteur zur taz zurück. Von 1990 bis 1993 arbeitete er als Redakteur bei der Zeitschrift natur in München, bis 1996 als Ressortleiter Wissenschaft bei der Wochenpost in Berlin. Bis 2001 war er stellvertretender Chefredakteur des Magazins mare in Hamburg. Seither arbeitet er als Reporter und Autor bei der Tageszeitung Die Welt und der Welt am Sonntag.

Als Journalist schreibt er vor allem über wissenschaftliche Themen. Auf welt online schreibt Kulke den klimaskeptisch geprägten Blog Donner und Doria; seine Texte erscheinen auch im Blog Die Achse des Guten. Als Buchautor hat er sich auf das Zeitalter der Entdeckungen spezialisiert und mehrere Bücher zu diesem Thema veröffentlicht. In der Zeitschrift mare schrieb er eine Kolumne über die pazifische Insel Pitcairn.

Von 1999 bis 2004 war Kulke Mitglied der Vorjury für den Egon-Erwin-Kisch-Preis für Journalisten, seit 2005 sitzt er in der Vorjury für den Henri-Nannen-Preis, in dem der Egon-Erwin-Kisch-Preis aufgegangen ist.

Kulke ist ein Bruder von Hermann Kulke.

Veröffentlichungen (Auswahl) [Bearbeiten]

Preise und Auszeichnungen [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]