Uta Zapf

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Uta Zapf geb. Poetschke (* 14. August 1941 in Liegnitz, Schlesien) ist eine deutsche Politikerin (SPD).

Sie ist seit 1998 Vorsitzende des Unterausschusses Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Nach dem Abitur 1962 absolvierte Uta Zapf ein Studium der Germanistik, Anglistik und Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Anschließend arbeitete sie als freie Mitarbeiterin für Verlage als Lektorin und Übersetzerin. Später war sie außerdem als Dozentin in der Erwachsenenbildung tätig.

Uta Zapf ist verheiratet und hat ein Kind.

Partei[Bearbeiten]

Sie trat 1972 in die SPD ein und ist seit 1990 Vorsitzende der Kommission Internationale Politik und Frieden beim SPD-Bezirksvorstand Hessen Süd. Von 1995 bis 2001 gehörte sie außerdem dem SPD-Landesvorstand in Hessen und von 1999 bis 2000 auch dem SPD-Parteirat an.

Uta Zapf gehört seit 1983 dem SPD-Bezirksvorstand Hessen Süd an und ist hier seit 1990 stellvertretende Bezirksvorsitzende. 2003 gehörte sie den Mitbegründern des Forums Eine Welt der SPD Hessen Süd. Seit 2005 leitet sie die Arbeitsgruppe Migration des Bezirksverbandes Hessen Süd.

Abgeordnete[Bearbeiten]

Von 1985 bis 1992 gehörte Uta Zapf der Stadtverordnetenversammlung von Dreieich an.

Seit 1990 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war sie von 1995 bis 1998 Sprecherin der Arbeitsgruppe Abrüstung und Rüstungskontrolle und daneben Vorsitzende des Gesprächskreises Kurden der SPD-Bundestagsfraktion.

Seit 1998 ist Uta Zapf Vorsitzende des Unterausschusses Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages und daneben stellvertretende Sprecherin der Fraktionsarbeitsgruppe Außenpolitik. Von 1998 bis 2005 gehörte sie auch dem SPD-Fraktionsvorstand an.

Seit 1998 ist Uta Zapf Vorsitzende der Deutsch-Belarussischen Parlamentariergruppe, seit 2002 stellvertretende Sprecherin der Landesgruppe Hessen in der SPD-Bundestagsfraktion, sowie Mitglied der International Crisis Group. Seit Januar 2003 leitet sie außerdem den Fraktionsgesprächskreis Südosteuropa.

Uta Zapf ist 1998 und 2002 als direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Offenbach und sonst stets über die Landesliste Hessen in den Bundestag eingezogen. Bei der kommenden Bundestagswahl 2013 wird sie nicht mehr antreten.[1]

Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Zapf ist Mitglied der Europa-Union Parlamentariergruppe Deutscher Bundestag. Sie ist Mitglied im European Leadership Network.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatNachfolge Zapf: Vier Bewerber für Bundestag. In: fr-online.de. 13. Juni 2012, abgerufen am 18. Dezember 2014.

Weblinks[Bearbeiten]