Valerian und Veronique

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Jean-Claude Mézières in Paris, Februar 2007

Valerian und Veronique ist eine französische Science-Fiction-Comic-Serie über zwei Agenten des Raum-Zeit-Service, der von Galaxity – der Hauptstadt der Zukunft – aus agiert.

Die Zeichnungen stammen von Jean-Claude Mézières, die Texte von Pierre Christin. Koloriert wurden die Comics von Mézières’ Schwester Évelyne Tranlé.[1] Die erste Geschichte erschien am 9. November 1967 in der Ausgabe #420 des Comic-Magazins Pilote. Die Serie wurde in verschiedene Sprachen übersetzt, zum Beispiel in Englisch, Schwedisch, Portugiesisch und Deutsch. In Brasilien waren die Comics zeitweise ein wöchentlich erscheinendes Feature der dort einflussreichen Tageszeitung O Globo.

Zunächst erschienen in Deutschland die Episoden ab 1972 als Fortsetzungsgeschichten in dem damals neu gegründeten Magazin ZACK im Koralle-Verlag. Seit 1978 wird die Serie vom Carlsen Verlag (zeitweise in der Edition ComicArt) herausgegeben, in welchem bis heute auch die neuen Ausgaben der Reihe erscheinen.

Internationale Titel[Bearbeiten]

Im französischsprachigen Original heißt der Comic Valérian, agent spatio-temporel, doch meistens wird er im französischsprachigen Raum nach den beiden Hauptpersonen als Valérian et Laureline bezeichnet. In der deutschen Ausgabe kommt es manchmal zu Ungereimtheiten, zuletzt im Band 19 (Am Rande des großen Nichts), wo Valerian und Veronique einen kleinen Markt-Handel aufgezogen haben. Auf ihrem Firmenlogo über dem Marktstand steht V & L (für Valérian & Laureline). Bei Übersetzungen werden die Zeichnungen in der Regel nicht angepasst, sondern lediglich die Texte in eine andere Sprache übersetzt. Noch auffälliger ist die Ungereimtheit in Band 14 (Lebende Waffen), wo auf einem Plakat unter Veroniques Konterfei in kyrillischen Buchstaben ЛОРЕЛИНА (also Lorelina) steht. Warum Laureline in der deutschen Version zu Veronique werden musste, ist nicht geklärt.

Die englische Ausgabe heißt Valérian: Spatio-Temporal Agent; Laureline wurde hier nicht umbenannt. In Schweden erscheint der Comic unter dem Titel Linda och Valentin und in den Niederlanden als Ravian: Tijd/ruimte-agent.

Bände[Bearbeiten]

Von Jean-Claude Mézières und Pierre Christin[Bearbeiten]

Einige Bände sind in Deutschland in anderer Reihenfolge erschienen als im Original vorgesehen. Bei diesen ist die ursprünglich korrekte Nummer in Klammern angegeben.

  • Band 1, Die Stadt der tosenden Wasser (La cité des eaux mouvantes), 1970, ISBN 3-551-01871-5
    Kombul, der gefährlichste Gefangene von Galaxity, ist geflohen. Er will sich zum Diktator über die ganze Welt machen. Mit einer Raum-Zeit-Maschine, die er bei der Flucht gestohlen hat, kann er sich frei in der Weltgeschichte bewegen. Valerian und Veronique folgen Kombul mit Hilfe des Raum-Zeit-Sprungs in das New York des Jahres 1986: eine Ruinenstadt, die durch eine Wasserstoffbombenexplosion völlig zerstört wurde und in der es nur noch wenige Überlebende gibt.
  • Band 2, Im Reich der tausend Planeten (L'Empire des Mille Planètes), 1971, ISBN 3-551-01872-3
    Syrtis Magnificus, das Zentrum des Reiches der Tausend Planeten, beherbergt eine Zivilisation, die bisher keinen Kontakt zur Erde hatte. Valerian und Veronique sollen herausfinden, wer diesen Planeten beherrscht und wie gefährlich seine Bewohner für die Erde sind. Doch bereits kurz nach ihrer Ankunft werden sie von den Kundigen, den unheimlichen Herrschern von Syrtis, entdeckt und zum Tode verurteilt.
  • Band 3, Das Land ohne Sterne (Le Pays sans Etoiles), 1972, ISBN 3-551-01873-1
    Irgendwo am Rande der Galaxis existiert das kleine Sonnensystem Ukbar. Valerian und Veronique haben einige hundert Erdbewohner begleitet, die sich dort ansiedeln wollen. Da taucht plötzlich aus dem Nichts ein geheimnisvoller Planet auf. Ein Zusammenstoß der Welten scheint unvermeidbar. Valerian und Veronique starten zu dem bedrohlichen Stern: Es ist der hohle Planet Zabir, auf dem zwischen zwei mächtigen Städten ein Krieg der Geschlechter tobt.
  • Band 4, Willkommen auf Alflolol (Bienvenue sur Alflolol), 1972, ISBN 3-551-01874-X
    Alflolol ist reich an Bodenschätzen. Deshalb haben sich die besten Techniker und Ingenieure hier angesiedelt, um den Planeten für die Erde nutzbar zu machen. Alflolol wird zum Industriezentrum des irdischen Imperiums. Doch dann kommen die Ureinwohner des Planeten von einem tausend Jahre dauernden Ausflug zurück. Nach den galaktischen Gesetzen haben sie ein Recht auf ihre Heimat.
  • Band 5, Die Vögel des Tyrannen (Les oiseaux du maître), 1973, ISBN 3-551-01875-8
    Valerian und Veronique erleiden auf einem unbekannten Planeten Schiffbruch. Dort treffen sie auf Kreaturen aus allen Teilen des Weltalls, die für einen ominösen Herrscher Sklavendienste leisten müssen. Mit Hilfe der Wahnvögel, durch deren Biss diese Lebewesen gefügig gemacht wurden, hält sich der Tyrann an der Macht. Wird es Valerian und Veronique gelingen, ihn zu stürzen und die Schreckensherrschaft der Wahnvögel zu beenden?
  • Band 6, Botschafter der Schatten (L'ambassadeurs des ombres), 1975, ISBN 3-551-01876-6
    Dieses Abenteuer führt die Agenten des Raum-Zeit-Service nach Central City, einem künstlichen Planeten. Er besteht aus unzähligen Formen von tausend verschiedenen Welten des Universums, die sich hier seit vielen Jahrtausenden zusammengefunden haben. Und diese beeindruckende Konstruktion des Weltalls will sich die Erde untertan machen. Valerian und Veronique begleiten den Botschafter der Erde auf seiner Mission nach Central City. Dabei geschehen phantastische und unerklärliche Dinge.
  • Band 7 (9), Das Monster in der Metro (Métro Châtelet Direction Cassiopée), 1980, ISBN 3-551-01877-4
    Was geht in Frankreich vor? Rätselhafte Erscheinungen beunruhigen die Öffentlichkeit, ein Ungeheuer in einem alten Salzbergwerk, ein Monster in der Pariser Metro, eine Seeschlange in den Sümpfen von Poitou. Im Auftrag von Galaxity versucht Valerian mit seinem Pariser Kontaktmann Albert, diesen Phänomenen auf die Spur zu kommen. Währenddessen ist Veronique im Sternbild Kassiopeia unterwegs, um dort etwas über den Ursprung des Geheimnisses zu erfahren.
  • Band 8 (10), Endstation Brooklyn (Brooklyn Station Terminus Cosmos), 1981, ISBN 3-551-01878-2
    Während Veronique im Weltall weiter nach der Ursache der geheimnisvollen Erscheinungen forscht, die Frankreich beunruhigen, und dabei gefährliche Abenteuer zu bestehen hat, folgen Valerian und Albert einer Spur nach New York. Hier, im Stadtteil Brooklyn, erwarten alle Beteiligten gespannt die endgültige Lösung des Rätsels.
  • Band 9 (7), Trügerische Welten (Sur les terres truquées), 1977, ISBN 3-551-01879-0
    Wer ist der Unbekannte aus dem Weltraum, der in die Archive von Galaxity eingedrungen ist und längst vergangene Epochen aus der Geschichte des Planeten Erde wiederentstehen lässt? Zusammen mit der Historikerin Jadna erhalten Valerian und Veronique von Galaxity den Auftrag, dem Urheber dieser trügerischen Welten mit allen Mitteln auf die Spur zu kommen. Es braucht über 200 Klone Valerians, bis die Harmlosigkeit des Fremden erwiesen ist und endet mit einem Frühstück im Maison Fournaise.
  • Band 10 (8), Die Insel der Kinder (Les Héros de l'Equinoxe), 1978, ISBN 3-551-01880-4.
    Der Planet Simian braucht dringend Nachwuchs. Als Abgesandter von Galaxity soll sich Valerian am Wettkampf der Helden um die Vaterschaft für die zukünftige Generation beteiligen. Trotz gewisser Zweifel unterzieht er sich den mörderischen Prüfungen auf der Insel der Kinder, bis er endlich der Großen Mutter von Filena gegenübersteht.
  • Band 11, Die Geister von Inverloch (Les spectres d'Inverloch), 1984, ISBN 3-551-01881-2
    Ein wichtiger Auftrag führt Valerian und Veronique in das 20. Jahrhundert. Auf Schloss Inverloch in Schottland treffen sich die Agenten des Raum-Zeit-Service, um die vom Untergang bedrohte Erde zu retten. Sämtliche atomaren Abwehrsysteme der Großmächte sind schwer gestört, und die militärischen Befehlshaber leiden unter zunehmender geistiger Verwirrung. Ein weiteres, hier beunruhigendes Ereignis wird von Pierre Christin und Enki Bilal in Treibjagd. geschildert.[2] Die Spur führt zum Planeten Hypsis.
  • Band 12, Die Blitze von Hypsis (Les foudres d'Hypsis), 1985, ISBN 3-551-01882-0
    Vom Schottland unserer Tage aus starten Valerian und Veronique zu dem geheimnisvollen Wanderplaneten Hypsis, auf dem über das Schicksal der Erde entschieden wird. Mit von der Partie sind zwei schottische Gentlemen, drei geschäftstüchtige Shinguz und der Glapumtianer Ralf. Und als Gaststar: der unvergleichliche Orson Welles in seiner vielleicht größten Rolle.
  • Band 13, Die grosse Grenze (Sur les frontières), 1988, ISBN 3-551-01883-9
    Im Zuge der Ereignisse um den Planeten Hypsis ist Galaxity in der Zukunft des 28. Jahrhunderts verschwunden. Valerian und Veronique befinden sich auf der Erde des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Dort sollen sie helfen, eine Serie von Zwischenfällen in verschiedenen Nuklearanlagen aufzuklären. Bald entdecken sie, dass es sich dabei um gezielte Anschläge handelt, deren Verursacher offensichtlich ebenfalls aus der Zukunft stammt. Jal, ein Raum-Zeit-Agent glaubt, das eine atomare Katastrophe in den 1980er Jahren eine notwendige Bedingungen für die Existenz Galaxitys ist. Sie können ihn aufhalten und die Erde des 20. Jahrhunderts retten, aber Galaxity bleibt verschwunden.
  • Band 14, Lebende Waffen (Les armes vivantes), 1990, ISBN 3-551-01884-7
    Das Raumschiff von Valerian und Veronique strandet auf dem noch unerforschten Planeten Blopik, auf dem archaische Kriege wüten. Aber was macht eine Gruppe von Artisten aus verschiedenen Sonnensystemen inmitten dieser wüsten Einöde? Und was verbirgt Valerian in einem streng bewachten und versiegelten Koffer vor Veronique? Als Rompf zum letzten Kampf gegen den Stamm Wonks rüstet, hebt sich der Vorhang zu einem skurrilen Schauspiel.
  • Band 15, Die Kreise der Macht (Les cercles du pouvoir), 1994, ISBN 3-551-01885-5
    Als Valerian und Veronique ohne einen Blutok in der Tasche wegen einer Raumschiffpanne auf dem verrotteten Planeten Rubanis landen, müssen sie wohl oder Übel die Dienste der geschäftstüchtigen Shinguz in Anspruch nehmen, um wieder zu Geld zu kommen. Die Händler vermitteln ihnen einen Auftrag des rubanischen Polizeichefs Colonel Tloc, der sie nicht nur hinter die Kulissen, sondern ins Zentrum der Macht von Rubanis führt.
  • Band 16, Im Bann von Ultralum (Les otages de l'Ultralum), 1996, ISBN 3-551-01886-3
    Valerian und Veronique verbringen einen Traumurlaub in einem kosmischen Luxus-Ferienparadies, wo sich Milliardäre aus dem gesamten Universum ein Stelldichein geben. Die gepflegte Langeweile findet jedoch ein jähes Ende, als eine Verbrecherbande nicht nur den Sohn des Kalifen von Iksaladam entführt, sondern auch Veronique in ihre Gewalt bringt.
  • Band 17, Die Sternenwaise (L'orphelin des astres), 1998, ISBN 3-551-01887-1
    Die beiden Raum-Zeit-Agenten aus Galaxity versuchen den Sohn des Kalifen von Iksaladam vor Kopfgeldjägern zu beschützen, die ihm auf den Fersen sind. Dabei treffen sie auf einen Langzeitstudenten für interplanetarisches Handelswesen, einen durchgeknallten Filmproduzenten, einen karrieresüchtigen Universitätsprofessor und manch andere Figuren, die Gelegenheit zu satirischen Seitenhieben auf das Hier und Heute unserer Welt geben.
  • Band 18, In unsicheren Zeiten (Par des temps incertains), 2001, ISBN 3-551-01888-X
    Nicht nur haben die Menschen Galaxity aus dem Universum gepulvert, nun wollen sie sich auch mit den Göttern gleichstellen. Das Unternehmen Vivaxis, tätig in der Genforschung, plant ein ungeheuerliches Projekt und Gott hat alle Hände voll zu tun, sie von seiner Existenz in Kenntnis zu setzen, um das menschliche Treiben zu beenden. Doch auch der Teufel hat sich eingeschaltet und nun müssen Valerian und Veronique das Schlimmste verhindern.
  • Band 19, Am Rande des großen Nichts (Au bord du grand rien), 2004, ISBN 3-551-09889-1
    In Porte-Au-Gouffre, einem heruntergekommenen Weltraumbahnhof am Rande des Großen Nichts, schlagen sich Valerian und Veronique mehr schlecht als recht als fliegende Händler durch. Als die Raumschiffkommandantin Singh'a Rough'a ein Schiff für eine Expedition ins Große Nichts ausrüstet, sehen die beiden ihre Chance, ihrem eigentlichen Ziel näher zu kommen: Die verschwundene Erde und Galaxity, die Hauptstadt des irdischen Imperiums, wieder zu finden.
  • Band 20, Das Gesetz der Steine (L'ordre des pierres), 2007, ISBN 978-3-551-02570-8
    Die Expedition trifft auf die Wolochs, die Meister des Großen Nichts, die wie gigantische schwarze Steinquader aussehen. In der Zwischenzeit erfährt die Schneiderin Ky-Gaï vom Schicksal der Limboz, die fast vollständig von den Wolochs ausgerottet wurden, und dem Zeitöffner, einem Artefakt, mit dem die Wolochs besiegt werden könnten. Aber auch das Triumvirat von Rubanis ist hinter dem Zeitöffner her.
  • Band 21, Der Zeitöffner (L'ouvre temps), 2010, ISBN 978-3-551-02571-5
    Im lange erwarteten Abschlussband gibt es ein Wiedersehen mit beinahe allen Hauptcharakteren der Serie. Jeder versucht sich mit den Wolochs zu arrangieren, um für sich das Beste aus der abzusehenden Machtverschiebung herauszuholen. Doch eine Gruppe von Widerstandskämpfern um Valerian und Veronique haben andere Pläne: Sie wollen mit dem Zeitöffner der Limboz das gestörte Raum-Zeit-Gefüge wiederherstellen.
  • Band 22, Souvenirs der Zukunft (Souvenirs de futurs, übersetzt Erinnerungen der Zukünftigen), 2014, ISBN 978-3-551-02572-2
    Neun Kurzgeschichten, die jeweils durch eine gemalte Doppelseite[3] eingeleitet werden.

Von Manu Larcenet[Bearbeiten]

  • N.N. (L'armure du Jakolass, übersetzt Die Rüstung des Jakolass), 2011, (noch nicht auf Deutsch erschienen, noch nicht angekündigt)
    Ein von Mézières und Christin abgesegnetes Valerian Album (Valérian vu par Manu LARCENET, übersetzt: Valerian gesehen [durch die Augen] von Manu Larcenet). Valerian ist nur noch ein Schatten seiner selbst, ungepflegt und mit Glatze, es muss einen schweren Unfall im Raum-Zeit-Kontinuum gegeben haben. Veronique ist nicht begeistert.[4]

Sonderbände[Bearbeiten]

  • Band 0, Schlechte Träume, 1984 (Les mauvais réves, 1968)
    Dieser Band enthält zwei Geschichten über die Vergangenheit und die Zukunft der beiden Raum-Zeit-Agenten. In Schlechte Träume geht es um das erste Zusammentreffen von Valerian und Veronique im Jahr 1000. Die Asteroiden von Shinballil ist ein Video-Comic, der Anfang der 80er Jahre entstand und die skurrilen Eigenschaften dieser Himmelskörper näher beschreibt. Zudem enthält der Band bislang unveröffentlichte Illustrationen und eine Tabelle, die alle Abenteuer der beiden Helden in die komplexe chronologische Struktur der Serie einordnet. Der Band wird als Band 0 geführt, da die Handlung von Schlechte Träume zeitlich vor den restlichen Geschichten der Reihe spielt. In Deutschland wurde dieser Band zuletzt im Jahr 2000 (ISBN 3-551-01890-1) zwischen Band 17 und 18 als Neuveröffentlichung eingeschoben.
  • Sonderband 1, Jenseits von Raum und Zeit (Par les Chemins de l'Espace), ISBN 3-551-73388-0
    Dieser Sonderband versammelt – erstmals vollständig – alle sieben Valerian-und-Veronique-Kurzgeschichten, die Pierre Christin und Jean-Claude Mézières für das Taschenbuch Super Pocket Pilote schufen.
  • Sonderband, Die Bewohner des Himmels (Les Habitants du Ciel: Atlas cosmique de Valérian et Laureline), ISBN 3-551-71155-0
    Hardcoverband mit umfangreichen Hintergrundinformationen zum Universum von Valerian und Veronique. Ein im Original bereits erschienener zweiter Teil dieses Sonderbandes ist lediglich eine Neuauflage des ersten, der im Vergleich zur Erstauflage zusätzlich ein 12seitiges Heft beiliegt. Dies liegt auf Deutsch noch nicht vor.

Gesamtausgabe[Bearbeiten]

Seit September 2007 erscheint in Frankreich Valérian et Laureline l'Intégrale. Eine mit dieser Edition identische Gesamtausgabe erscheint seit Dezember 2010 beim Carlsen Verlag. Ergänzt um redaktionelle Beiträge, beinhalten die Bände jeweils drei oder vier Alben (bzw. Comicmaterial von vergleichbarem Umfang, in chronologischer Reihenfolge).[5][6]

  • Band 1 (Schlechte Träume, Die Stadt der tosenden Wasser und Im Reich der tausend Planeten), 2010, ISBN 978-3-551-02550-0
  • Band 2 (Das Land ohne Sterne, Willkommen auf Alflolol und Die Vögel des Tyrannen), 2011, ISBN 978-3-551-02553-1
  • Band 3 (Botschafter der Schatten, Trügerische Welten und Die Insel der Kinder), 2011, ISBN 978-3-551-02554-8
  • Band 4 (Das Monster in der Metro, Endstation Brooklyn, Die Geister von Inverloch und Die Blitze von Hypsis), 2012, ISBN 978-3-551-02555-5
  • Band 5 (Die grosse Grenze, Lebende Waffen und Die Kreise der Macht), 2012, ISBN 978-3-551-02556-2
  • Band 6 (Im Bann von Ultralum, Die Sternenwaise und In unsicheren Zeiten), 2013, ISBN 978-3-551-02557-9
  • Band 7 (Am Rande des großem Nichts, Das Gesetz der Steine und Der Zeitöffner), 2014, ISBN 978-3-551-02558-6

Fernsehserie[Bearbeiten]

In den frühen 1980er Jahren wurde das erste Mal versucht, den Comic als Animationsfilm umzusetzen. Mézières produzierte das Konzept für eine Episode mit dem Titel Les Astéroïdes de Shimballil („Die Asteroiden von Shimballil“). Die dabei entstandenen Zeichnungen wurden 1984 als Comic im Anhang zum Sonderband Schlechte Träume veröffentlicht.

1991 finanzierte die Firma Dargaud Films die Produktion eines dreiminütigen Pilotfilms unter der Regie von Bernard Deyriès. Animiert wurde der Film durch das Studio 32 in Paris und Luxemburg, doch mehr als diese drei Minuten wurden nicht daraus. Einige Standbilder dieses Films wurden im Band Mézières Extras veröffentlicht.

Ein erneuter Versuch, einen Pilotfilm zu entwerfen, wurde 2001 unter der Regie von Florient Ferrier unternommen. Aber auch hieraus wurde nichts Konkretes.

2006 bis 2007 wurde eine 40-teilige Zeichentrickserie in einer französisch-japanischen Co-Produktion hergestellt: Valérian et Laureline (ヴァレリアン&ロールリンヌ, Varerian ando Rōrurinnu). An dieser waren die Studios Satelight, Dargaud und Luc Bessons EuropaCorp beteiligt. Regie führte Eiichi Satō. Die Serie wurde ins Englische (Time Jam: Valerian & Laureline), Griechische und Polnische übersetzt.

Literatur[Bearbeiten]

Ralph Sander: Vom Zeichenbrett ins All. SF im Comic am Beispiel der Serie 'Valérian und Veronique'. In: Wolfgang Jeschke (Hrsg.): Das Science Fiction Jahr 1991. Wilhelm Heyne Verlag, München, ISBN 3-453-04471-1, S. 294–307.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Valerian & Veronique Gesamtausgabe Band 5, S. 11, ISBN 978-3-551-02556-2
  2. Valerian & Veronique Gesamtausgabe Band 4, S. 147, ISBN 978-3-551-02555-5
  3. Interview mit Mézières auf Stripspeciaalzaak.be (ndl.), Beispielbild aus Band 22 am Schluss
  4. Besprechung von L'armure du Jakolass auf sambabd.be (frz.)
  5. Valerian und Veronique Gesamtausgabe, Band 1
  6. Valerian & Veronique im Carlsen Comics Comicforum