Verbandsgemeinde Hillesheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Hillesheim
Verbandsgemeinde Hillesheim
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Hillesheim hervorgehoben
50.2911046.670657Koordinaten: 50° 17′ N, 6° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Fläche: 129,39 km²
Einwohner: 8788 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km²
Verbandsschlüssel: 07 2 33 5003
Verbandsgliederung: 11 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Burgstraße 6
54576 Hillesheim
Webpräsenz: www.hillesheim.de
Bürgermeisterin: Heike Bohn
Lage der Verbandsgemeinde Hillesheim im Landkreis Vulkaneifel
Scheid Hallschlag Ormont Kerschenbach Reuth Stadtkyll Jünkerath Schüller Gönnersdorf Esch Feusdorf Lissendorf Birgel Steffeln Wiesbaum Berndorf Hillesheim (Eifel) Oberbettingen Basberg Kerpen (Eifel) Üxheim Nohn Oberehe-Stroheich Walsdorf Dohm-Lammersdorf Duppach Kalenborn-Scheuern Rockeskyll Pelm Berlingen Hohenfels-Essingen Gerolstein Neroth Birresborn Kopp (Vulkaneifel) Mürlenbach Densborn Salm Dreis-Brück Betteldorf Daun Dockweiler Hinterweiler Kirchweiler Kradenbach Nerdlen Sarmersbach Gefell Hörscheid Darscheid Utzerath Schönbach Steiningen Steineberg Demerath Winkel (Eifel) Immerath Strotzbüsch Mückeln Strohn Gillenfeld Ellscheid Saxler Udler Mehren Schalkenmehren Üdersdorf Brockscheid Bleckhausen Oberstadtfeld Wallenborn Niederstadtfeld Weidenbach Schutz Meisburg Deudesfeld Borler Bongard Boxberg Neichen Beinhausen Katzwinkel Hörschhausen Berenbach Kötterichen Höchstberg Kaperich Lirstal Oberelz Arbach Retterath Uersfeld Mannebach Bereborn Kolverath Sassen Gunderath Horperath Ueß Mosbruch Kelberg Gelenberg Bodenbach Reimerath Welcherath Brücktal Kirsbach Drees Nitz Landkreis Mayen-Koblenz Landkreis Cochem-Zell Landkreis Bernkastel-Wittlich Eifelkreis Bitburg-Prüm Nordrhein-Westfalen Landkreis Ahrweiler BelgienKarte
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Die Verbandsgemeinde Hillesheim ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören die Stadt Hillesheim und zehn eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Stadt Hillesheim.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Die Verbandsgemeinde liegt in der Vulkanischen Westeifel, eine von drei Teilregionen in die sich die Vulkaneifel naturräumlich gliedert. Die im Nordosten liegende Gemarkung Nohn zählt man hingegen zur Vulkanischen Hocheifel.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten]

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Basberg 2,32 81
Berndorf 9,14 536
Dohm-Lammersdorf 4,54 182
Hillesheim, Stadt 20,62 3.139
Kerpen (Eifel) 8,22 456
Nohn 11,08 422
Oberbettingen 6,17 720
Oberehe-Stroheich 10,30 316
Üxheim 30,98 1.419
Walsdorf 10,83 908
Wiesbaum 15,18 609
Verbandsgemeinde Hillesheim 129,39 8.788

(Einwohner am 31. Dezember 2013)[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Verbandsgemeinde Hillesheim ist im Rahmen der in der zweiten Hälfte der 1960er und Anfang der 1970er Jahre durchgeführten rheinland-pfälzischen Funktional- und Gebietsreform aus dem seit 1927 bestehenden Amt Hillesheim entstanden. Zum 1. Oktober 1968 wurden bezüglich der Verbandsgemeinden aufgrund des „Landesgesetzes zur Änderung kommunalverfassungsrechtlicher Vorschriften und zur Vorbereitung der Neugliederung von Gemeinden“ vom 16. Juli 1968 zunächst alle 132 Ämter in den Regierungsbezirken Koblenz und Trier, darunter das Amt Hillesheim, in Verbandsgemeinden umgewandelt.[2]

1968 gehörten zur Verbandsgemeinde Hillesheim die Ortsgemeinden Berndorf, Bolsdorf, Dohm-Lammersdorf, Hillesheim, Kerpen, Loogh, Niederbettingen, Oberehe, Stroheich, Üxheim, Walsdorf und Zilsdorf.[2]

In einem weiteren Schritt der Gebietsreform wurden durch das „Achte Landesgesetz über die Verwaltungsvereinfachung im Lande Rheinland-Pfalz“ vom 28. Juli 1970 die Verbandsgemeinden im Kreise Daun mit Wirkung vom 7. November 1970 neu gebildet. Der neuen Verbandsgemeinde Hillesheim wurden folgende Gemeinden zugeordnet:[2]

  • von der bisherigen Verbandsgemeinde Hillesheim die Gemeinden Berndorf, Bolsdorf, Dohm-Lammersdorf, Hillesheim, Kerpen, Niederbettingen, Oberehe, Stroheich, Üxheim, Walsdorf und Zilsdorf,
  • von der aufgelösten Verbandsgemeinde Lissendorf die Gemeinden Basberg, Mirbach, Oberbettingen und Wiesbaum,
  • von der aufgelösten Verbandsgemeinde Antweiler (Landkreis Ahrweiler) die Gemeinde Nohn.

Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Hillesheim blieb die Gemeinde Hillesheim, die am 24. Oktober 1993 zur Stadt erhoben wurde.[2][3]

Bereits vor der Neubildung der Verbandsgemeinde wurden am 7. Juni 1969 die Gemeinden Loogh und Kerpen zur neuen Gemeinde Kerpen (Eifel) zusammengeschlossen.[3] Gleichzeitig mit der Neubildung der Verbandsgemeinde wurden die Gemeinden Oberehe und Stroheich zur neuen Gemeinde Oberehe-Stroheich zusammengeschlossen.

Spätere Veränderungen: Am 17. März 1974 wurden Bolsdorf und Niederbettingen nach Hillesheim, Mirbach nach Wiesbaum sowie Zilsdorf nach Walsdorf eingemeindet.[3]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Anzahl der Einwohner auf dem heutigen Gebiet der Verbandsgemeinde Hillesheim; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4][1]

Jahr Einwohner
1815 4.120
1835 5.500
1871 6.206
1905 6.243
1939 6.696
1950 7.126
Jahr Einwohner
1961 7.301
1970 7.673
1987 7.610
1997 8.586
2005 8.788
2013 8.788

Politik[Bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Hillesheim besteht aus 24 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und der hauptamtlichen Bürgermeisterin als Vorsitzende.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[5]

Wahl SPD CDU GRÜNE FWG SiW Gesamt
2014 3 10 7 4 24 Sitze
2009 4 11 9 24 Sitze
2004 3 12 1 8 24 Sitze
1999 5 14 1 4 24 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe in der Verbandsgemeinde Hillesheim e.V.
  • SiW = Wählergemeinschaft „Sturm im Wald“ e.V.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Im rot bordierten Schild in Silber im Schildhaupt ein roter Zickzackbalken, darunter das rote Kurtrierer Kreuz, belegt mit einem schwarzen Hirschgeweih“.

Der rote Zickzackbalken nimmt Bezug auf die Herren von Kerpen, das Kurtrierer Kreuz weist auf die Zugehörigkeit zu Kurtrier hin. Das in verwechselten Farben abgebildete Hirschgeweih bezieht sich auf die Herren von Mirbach. Der rote Bord hebt die Bedeutung als Verbandsgemeinde hervor. Das Wappen ist seit 1971 gültig.[6]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c d Friedbert Wißkirchen: Neugliederung der Verbandsgemeinden mit umfassenden Reformen in Jahrbuch 1995 Kreis Daun
  3. a b c Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (PDF; 2,1 MB), S. 179, 181, 199, 200
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen
  6. Wappenbeschreibung auf der Webseite der Verbandsgemeinde Hillesheim