Verbandsgemeinde Gerolstein

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Gerolstein
Verbandsgemeinde Gerolstein
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Gerolstein hervorgehoben
50.2238888888896.6613888888889Koordinaten: 50° 13′ N, 6° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Fläche: 188,17 km²
Einwohner: 13.680 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 73 Einwohner je km²
Verbandsschlüssel: 07 2 33 5002
Verbandsgliederung: 13 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Kyllweg 1
54568 Gerolstein
Webpräsenz: www.gerolstein.de
Bürgermeister: Matthias Pauly (CDU)
Lage der Verbandsgemeinde Gerolstein im Landkreis Vulkaneifel
Scheid Hallschlag Ormont Kerschenbach Reuth Stadtkyll Jünkerath Schüller Gönnersdorf Esch Feusdorf Lissendorf Birgel Steffeln Wiesbaum Berndorf Hillesheim (Eifel) Oberbettingen Basberg Kerpen (Eifel) Üxheim Nohn Oberehe-Stroheich Walsdorf Dohm-Lammersdorf Duppach Kalenborn-Scheuern Rockeskyll Pelm Berlingen Hohenfels-Essingen Gerolstein Neroth Birresborn Kopp (Vulkaneifel) Mürlenbach Densborn Salm Dreis-Brück Betteldorf Daun Dockweiler Hinterweiler Kirchweiler Kradenbach Nerdlen Sarmersbach Gefell Hörscheid Darscheid Utzerath Schönbach Steiningen Steineberg Demerath Winkel (Eifel) Immerath Strotzbüsch Mückeln Strohn Gillenfeld Ellscheid Saxler Udler Mehren Schalkenmehren Üdersdorf Brockscheid Bleckhausen Oberstadtfeld Wallenborn Niederstadtfeld Weidenbach Schutz Meisburg Deudesfeld Borler Bongard Boxberg Neichen Beinhausen Katzwinkel Hörschhausen Berenbach Kötterichen Höchstberg Kaperich Lirstal Oberelz Arbach Retterath Uersfeld Mannebach Bereborn Kolverath Sassen Gunderath Horperath Ueß Mosbruch Kelberg Gelenberg Bodenbach Reimerath Welcherath Brücktal Kirsbach Drees Nitz Landkreis Mayen-Koblenz Landkreis Cochem-Zell Landkreis Bernkastel-Wittlich Eifelkreis Bitburg-Prüm Nordrhein-Westfalen Landkreis Ahrweiler BelgienKarte
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Die Verbandsgemeinde Gerolstein ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören die Stadt Gerolstein sowie zwölf eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Stadt Gerolstein.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten]

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Berlingen 3,59 222
Birresborn 20,88 1.163
Densborn 14,42 545
Duppach 10,28 298
Gerolstein, Stadt 64,45 7.529
Hohenfels-Essingen 5,02 326
Kalenborn-Scheuern 7,34 440
Kopp 8,40 185
Mürlenbach 21,64 571
Neroth 7,24 856
Pelm 10,06 966
Rockeskyll 5,88 250
Salm 9,09 329
Verbandsgemeinde Gerolstein 188,17 13.680

(Einwohner am 31. Dezember 2012)[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Verbandsgemeinde Gerolstein ist im Rahmen der in der zweiten Hälfte der 1960er und Anfang der 1970er Jahre durchgeführten rheinland-pfälzischen Funktional- und Gebietsreform aus dem seit 1927 bestehenden Amt Gerolstein entstanden. Zum 1. Oktober 1968 wurden bezüglich der Verbandsgemeinden aufgrund des „Landesgesetzes zur Änderung kommunalverfassungsrechtlicher Vorschriften und zur Vorbereitung der Neugliederung von Gemeinden“ vom 16. Juli 1968 zunächst alle 132 Ämter in den Regierungsbezirken Koblenz und Trier, darunter das Amt Gerolstein, in Verbandsgemeinden umgewandelt.[2]

1968 gehörten zur Verbandsgemeinde Gerolstein die Stadt Gerolstein sowie die Ortsgemeinden Berlingen, Betteldorf, Bewingen, Büscheich, Gees, Hinterhausen, Hinterweiler, Hohenfels-Essingen, Kalenborn-Scheuern, Lissingen, Michelbach, Müllenborn, Neroth, Pelm, Rockeskyll, Roth und Salm.[2]

In einem weiteren Schritt der Gebietsreform wurden durch das „Achte Landesgesetz über die Verwaltungsvereinfachung im Lande Rheinland-Pfalz“ vom 28. Juli 1970 die Verbandsgemeinden im Kreise Daun mit Wirkung vom 7. November 1970 neu gebildet. Der neuen Verbandsgemeinde Gerolstein wurden folgende Gemeinden zugeordnet:[2]

  • von der bisherigen Verbandsgemeinde Gerolstein die Stadt Gerolstein sowie die Ortsgemeinden Berlingen, Büscheich, Gees, Hohenfels-Essingen, Kalenborn-Scheuern, Michelbach, Müllenborn, Neroth, Pelm, Rockeskyll, Roth und Salm,
  • von der aufgelösten Verbandsgemeinde Birresborn (Landkreis Prüm) die Gemeinden Birresborn, Densborn, Kopp und Mürlenbach,
  • von der bisherigen Verbandsgemeinde Prüm-Land (Landkreis Prüm) die Gemeinden Duppach und Oos.

Die neue Verbandsgemeinde Gerolstein wurde Rechtsnachfolger der aufgelösten Verbandsgemeinden Gerolstein und Birresborn. Verwaltungssitz blieb die Stadt Gerolstein.[3]

Vor der Neubildung der Verbandsgemeinde wurden die Gemeinden Bewingen, Hinterhausen und Lissingen am 7. Juni 1969 nach Gerolstein eingemeindet.[4] Die Gemeinden Betteldorf und Hinterweiler wurden der Verbandsgemeinde Daun zugeordnet.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Anzahl der Einwohner auf dem heutigen Gebiet der Verbandsgemeinde Gerolstein; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[5]

Jahr Einwohner
1815 5.230
1835 6.936
1871 8.118
1905 9.321
1939 11.749
Jahr Einwohner
1950 12.419
1961 12.385
1970 13.887
1987 12.921
2005 14.201

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Gerolstein besteht aus 28 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[6]

Wahl  SPD   CDU   FDP  Grüne  FWG   BUV  Gesamt
2009 7 11 1 2 3 4 28 Sitze
2004 6 15 1 2 4 28 Sitze
1999 10 15 0 1 2 28 Sitze

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c d Friedbert Wißkirchen: Neugliederung der Verbandsgemeinden mit umfassenden Reformen in Jahrbuch 1995 Kreis Daun
  3. Historie des Landkreises Vulkaneifel auf www.vulkaneifel.de
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (PDF; 2,1 MB), S. 177
  5. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  6. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Verbandsgemeinderat