Verbandsgemeinde Jockgrim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Jockgrim
Verbandsgemeinde Jockgrim
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Jockgrim hervorgehoben
49.0958.2783333333333Koordinaten: 49° 6′ N, 8° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Germersheim
Fläche: 40,92 km²
Einwohner: 16.866 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 412 Einwohner je km²
Verbandsschlüssel: 07 3 34 5003
Verbandsgliederung: 4 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Untere Buchstraße 22
76751 Jockgrim
Webpräsenz: www.vg-jockgrim.de
Bürgermeister: Uwe Schwind (SPD)
Lage der Verbandsgemeinde Jockgrim im Landkreis Germersheim
Wörth am Rhein Germersheim Zeiskam Ottersheim bei Landau Knittelsheim Bellheim Scheibenhardt Berg (Pfalz) Hagenbach Neuburg am Rhein Jockgrim Neupotz Hatzenbühl Rheinzabern Steinweiler Erlenbach bei Kandel Kandel (Pfalz) Winden (Pfalz) Vollmersweiler Freckenfeld Minfeld Leimersheim Kuhardt Rülzheim Hördt Schwegenheim Lingenfeld Freisbach Weingarten (Pfalz) Westheim (Pfalz) Lustadt Baden-Württemberg Frankreich Speyer Rhein-Pfalz-Kreis Neustadt an der Weinstraße Landkreis Südliche Weinstraße Landau in der PfalzKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Die Verbandsgemeinde Jockgrim ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Germersheim in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören vier eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Gemeinde Jockgrim. Sie entstand bei der Verwaltungsreform im Jahre 1972 und liegt in der Südpfalz.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten]

Ortsgemeinde Fläche (km²) Einwohner
Hatzenbühl 7,76 2.975
Jockgrim 12,61 7.160
Neupotz 7,78 1.858
Rheinzabern 12,76 4.873
Verbandsgemeinde Jockgrim 40,92 16.866

(Einwohner am 31. Dezember 2012)[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das Gebiet der heutigen Verbandsgemeinde Jockgrim; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 4.852
1835 5.450
1871 5.377
1905 6.104
1939 7.776
1950 8.238
Jahr Einwohner
1961 9.327
1970 11.499
1987 13.411
1997 15.388
2005 16.249
2012 16.866

Politik[Bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Jockgrim besteht aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP FWG BfJ Gesamt
2014 7 14 3 2 4 2 32 Sitze
2009 8 13 3 2 3 3 32 Sitze
2004 7 15 3 2 3 2 32 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe der Verbandsgemeinde Jockgrim e.V.
  • BfJ = Bürger für Jockgrim e.V.

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1972-1991: Richard Werling
  • 1992-2001: Siegfried Schloß (CDU)
  • seit 2002: Uwe Schwind (SPD)

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „In von Silber und Rot geviertem Schildbord geviert mit gesenktem Schildhaupt, oben rechts in Blau eine A-förmige silberne Pflugscheibe, oben links in Gold ein gleichseitiges, oben an der Spitze mit einem Kreuz besetztes schwarzes Dreieck, durch das sich eine rote Schnur in Windungen schlingt, unten rechts in Silber über einem liegenden grünen Tabakblatt ein schwarzer Hirtenstab und eine schwarze Schäferschippe, schräggekreuzt, unten links in Blau über einem silbernen Fisch eine silberne Glocke“.

Es wurde 1984 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt und zeigt die Hauptelemente der Wappen der vier Ortsgemeinden.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen
  4. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3