Vlieland
Flagge |
Wappen |
| Provinz | |
| Bürgermeister | Yorick Haan |
| Sitz der Gemeinde | Oost-Vlieland |
| Fläche – Land – Wasser |
315,79 km² 36,16 km² 279,63 km² |
| CBS-Code | 0096 |
| Einwohner | 1.151 (31. Dez. 2010[1]) |
| Bevölkerungsdichte | 4 Einwohner/km² |
| Koordinaten | 53° 15′ N, 4° 57′ O53.2583333333334.9558333333333Koordinaten: 53° 15′ N, 4° 57′ O |
| Vorwahl | 0552 |
| Postleitzahlen | 8791 |
| Website | www.vlieland.nl |
Die zu den Niederlanden gehörende Insel Vlieland ist eine der fünf bewohnten Westfriesischen Inseln. Westlich von Vlieland liegt die Insel Texel, östlich die Insel Terschelling. Eine Fährverbindung zum Festland existiert zwischen Oost-Vlieland und Harlingen. Außerdem gibt es im Sommer eine Fährverbindung von Texel nach Vlieland. Die Fähre legt dabei an der Sandbank „Vliehors“ an, welche sich westlich an Vlieland anschließt. Die Fahrgäste werden mit einem Amphibienfahrzeug abgeholt und über die Sandbank auf die Insel gebracht.
Vlieland hat eine Größe von 4.022 ha. Die Insel hatte am 1. April 2011 eine Einwohnerzahl von 1.132. Die Strandlänge beträgt circa 20 km und das Radwegenetz hat eine Gesamtlänge von 26 km. Der höchste Punkt markiert die Vuurboetsduin-Düne.
Auf der Insel befindet sich nur noch eine Ortschaft, Oost-Vlieland. Dort steht auch das älteste Haus der Insel, Tromp's Huys, ein ehemaliges Admiralitätskantor zur Überwachung der Handelsschifffahrt, heute ein Museum. Neben der Kirche steht am Kerkplein das bis 1950 als Armen-, Witwen- und Waisenhaus dienende Armhuis aus dem Jahr 1662. Der Leuchtturm ist, wie auch der Leuchtturm auf Texel, in der Saison für Besucher geöffnet.[2] Das weiter westlich gelegene, jetzt nicht mehr bestehende Dorf West-Vlieland wurde 1736 aufgegeben, nachdem es dort in den Jahren zuvor mehrfach zu Überflutungen gekommen war.[3]
Im Westen der Insel liegt Het Posthuys („das Posthaus“). Het Posthuys war die alte Station zum Wechseln des Pferdes für den Postreiter auf der Route nach Amsterdam. Post von den Seglern auf der Reede vor Vlieland wurde in früheren Jahrhunderten über Vlieland, Texel und Nordholland nach Amsterdam gebracht. Heute ist das Posthuys ein beliebtes Ausflugslokal.
Im Südosten, ganz in der Nähe des Fährhafens, gibt es einen im Jahr 2007 neu angelegten Hafen für Segel- und Motorboote.
Die Insel gilt als autoluw, das heißt nur Einwohner können eine Genehmigung zur Betrieb eines Kraftfahrzeuges beantragen. Im Westen der Insel im Naturgebiet De Vliehors befindet sich das größte Übungsgebiet der Königlichen Luftwaffe der Niederlande. Während der Woche kann es vorkommen, dass der Abwurf von Bomben (auch scharfen) geübt wird. Das Gelände ist dann mit roten Flaggen gekennzeichnet. Nur an den Wochenenden wird nicht geübt. [4]
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Galerie
[Bearbeiten] Weblinks
-
Commons: Vlieland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
[Bearbeiten] Literatur
- Geert-Jan Bron, Wat&Hoe - Waddeneilanden 2.Auflage, Kosmos Uitgevers, Utrecht/Antwerpen 2007, ISBN 978-90-215-1127-6
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bevölkerungsstatistik, 29. März 2011 – Centraal Bureau voor de Statistiek, Niederlande
- ↑ Geert-Jan Bron, Wat&Hoe - Waddeneilanden S. 82-90
- ↑ http://www.vlieland.net/index.php?pid=historie&token= Website der VVV Vlieland (niederländisch)
- ↑ http://www.defensie.nl/luchtmacht/luchtmachtbases/leeuwarden/taak_en_organisatie/vliehors_range (niederländisch)
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