Wallendorf (Eifel)
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Eifelkreis Bitburg-Prüm | |
| Verbandsgemeinde: | Irrel | |
| Höhe: | 180 m ü. NN | |
| Fläche: | 8,71 km² | |
| Einwohner: | 385 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 44 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54675 | |
| Vorwahl: | 06566 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BIT | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 32 114 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Auf Omesen 2 54666 Irrel |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeisterin: | Suzette Weber | |
Wallendorf ist ein Grenzort zu Luxemburg am Zusammenfluss von Sauer und Our in der Eifel in Rheinland-Pfalz (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Archäologische Funde aus der Völkerhöhle bei Wallendorf belegen eine vorgeschichtliche Besiedelung der Gegend bereits in der Steinzeit. Schmuck- und Statuenfunde aus der Römerzeit, sowie freigelegte Grabbeigaben aus fränkischer Zeit setzen die Besiedelungsgeschichte fort.
Die erste urkundliche Erwähnung unter dem Namen Vualcheresdorf erfolgte im Jahre 1136 im Zusammenhang mit dem Liebfrauenstift in Prüm. Dabei ist unklar, ob der Name auf vallis (Tal) oder auf einen Römer namens Valo zurückgeht. In späteren Schriften ist dann von Waildorff und Valendorff die Rede.
Bis 1789 war Wallendorf Hauptort einer Meierei der Grafschaft Vianden, als Gutsbesitz der Herren von Fels in Möstroff in Luxemburg.
Während des zweiten Weltkrieges war Wallendorf dreimal Schauplatz von Kämpfen. Am 14. September 1944 setzten US-amerikanische Truppen nach der Zerstörung des Ortes hier über die Sauer, um weiter Richtung Bitburg vorzustoßen. Im Zuge der Ardennenoffensive im Dezember 1944 liegt der Ort abermals im Feuer der Kontrahenten, die Amerikaner ziehen sich zurück. Am 7. Februar 1945 ist Wallendorf wiederum Ziel von Panzer- und Truppenverbänden des US-Armee, die nun endgültig Brückenköpfe bilden können. Wallendorf bleibt schwer zerstört zurück.
[Bearbeiten] Sehenswertes
- Auf dem ortsansässigen Friedhof sind über 300 Soldaten begraben. Der Genovevabrunnen erinnert an den 1952 erfolgten Wiederaufbau der Kapelle und der angelegten Ruhestätte.
[Bearbeiten] Literatur
- Fred Karen:Kriegesereignisse im Frontabschnitt der Untersauer, Luxemburg 1989
- Roland Gaul:Zwischen Sauer und Our, Luxemburg, Band 1 und 2, 1994/95
[Bearbeiten] Weblinks
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Commons: Wallendorf – Bilder, Videos und Audiodateien
- Gemeinde Wallendorf
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