Wired

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Wired ist ein durch eine Gruppe um Louis Rossetto und Jane Metcalfe im März 1993 gegründetes US-amerikanisches Technologie-Magazin. Das Magazin greift auch aktuelle Entwicklungen rund um Netzkultur, Architektur, Design und Politik auf. Es versteht sich als Medium der Geeks und Technik-Freaks. Wired gehört seit 1998 zum Condé-Nast-Verlag.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Besonders bekannt wurde Wired durch die New-Economy-Bewegung, die es begleitete. Den spöttischen Beinamen „Zentralorgan der kalifornischen Ideologie“ erhielt das Magazin von Kritikern, die sich besonders gegen die von Wired vertretenen libertären Auffassungen richteten, welche großen Einfluss auf die Weltanschauung der frühen Internetnutzer hatten.

Nach dem Platzen der Dotcom-Blase 2000 wurde die Redaktion drastisch reduziert und die Ausrichtung verändert. Wired hat sich seitdem stark kommerziellen Themen in der Silicon-Valley-Kultur zugewandt und politische Themen ausgeblendet. Erst Jahre später hat Wired seine Ausrichtung geändert. Aktuell sind auch Themen wie Gadgets, Produktdesign, Politik und auch Architektur stark vertreten.

Seit Februar 2009 veröffentlicht der Verlag Condé Nast Italia eine italienische Ausgabe von Wired und betreibt mit Wired.it eine dazugehörige Website. Seit Anfang April 2009 wird zudem mit Wired UK eine auf Großbritannien abgestimmte Version des US-Magazins erprobt, die sowohl Artikel aus der US-Ausgabe als auch eigene Artikel enthält.

[Bearbeiten] Inhalte

Die Online-Ausgabe des Magazins bietet Artikel zum kostenlosen Abruf im Netz und löst regelmäßig rege Diskussionen aus. Seit Juni 2010 ist das Magazin auch als kostenpflichtige App auf dem iPad verfügbar. Wired veröffentlicht seit 1996 jährlich eine Liste mit den bei seinen Lesern bekanntesten 10 Vaporware-Produkten.

Zu den regelmäßigen Kolumnisten des Blattes gehören der Juraprofessor Lawrence Lessig und der Cyberpunk-Autor Bruce Sterling. Derzeitiger Chefredakteur ist Chris Anderson, der durch die Long-Tail-Theorie bekannt wurde.

Seit dem 7. November 2011 werden die von den Photographen des Magazins erstellten Bilder unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlicht [1]. Im Rahmen der Ankündigung wurden 50 Fotos, darunter Portraits von Steve Jobs, Steve Wozniak, Mark Zuckerberg, Steve Ballmer, Trent Reznor und JJ Abrams, hochauflösend auf der Webseite und im neu eingerichteten Flickr-Stream [2] eingestellt.

[Bearbeiten] Deutsche Ausgabe

Am 8. September 2011 erschien eine einmalige Testausgabe zunächst als Beilage zum Magazin GQ und als App für das iPad[3]. Ein eigenes Blog widmete sich thematisch der Entwicklung der Testausgabe, anhand deren Erfolges über das weitere Vorgehen entschieden werden sollte. Chefredakteur war Thomas Knüwer. Am 7. Dezember 2011 gab Wired Deutschland bekannt, zunächst zwei weitere Ausgaben sowohl gebündelt mit GQ, als auch als Einzelausgabe herauszubringen.[4][5]

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.wired.com/rawfile/2011/11/creative-commons/
  2. http://www.flickr.com/photos/wiredphotostream/
  3. Der Standard am 7. September 2011: "Wired": Deutsche Ausgabe startet. Abgerufen am 9. September 2011.
  4. Zitat des Blogeintrags vom 7. Dezember 2011: „Es geht weiter mit WIRED Deutschland. Erst einmal Schritt für Schritt mit zwei Ausgaben in 2012, im Laufe des Jahres wird dann geschaut ob die Frequenz erhöht wird. Diese beiden Ausgaben wird es als Einzelausgabe und auch wieder gebündelt mit der ‚GQ‘ geben – gleichzeitig.“
  5. Frankfurter Rundschau am 8. September 2011: Darth Vader braucht Urlaub. Das Kultmagazin Wired erscheint auf Deutsch. Und bekennt sich vielleicht mehr zu seiner neuen Heimat. Abgerufen am 10. September 2011.
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