Wrong Turn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Wrong Turn
Originaltitel Wrong Turn
Produktionsland Kanada, USA, Deutschland
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2003
Länge 81 Minuten
Altersfreigabe FSK 16[1]
Stab
Regie Rob Schmidt
Drehbuch Alan B. McElroy
Produktion Stan Winston,
Robert Kulzer,
Brian J. Gilbert
Musik Elia Cmiral
Kamera John S. Bartley
Schnitt Michael Ross
Besetzung

Wrong Turn ist ein Horrorfilm aus dem Jahre 2003 von Regisseur Rob Schmidt. Seit 2007 wurden zwei Fortsetzungen und zwei Prequels direkt auf DVD bzw. Blu-ray Disc veröffentlicht: Wrong Turn 2: Dead End (2007), Wrong Turn 3: Left For Dead (2009) und Wrong Turn 4: Bloody Beginnings (2011) sowie Wrong Turn 5: Bloodlines (2012).

Handlung[Bearbeiten]

Ein Pärchen, das zum Klettern in die Wälder von West Virginia gefahren ist, kommt dort auf mysteriöse Weise ums Leben.

Ein paar Jahre später gerät der Medizinstudent Chris auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch in einen Verkehrsstau auf dem Highway. Um nicht zu spät zum Termin zu erscheinen, beschließt er eine Abkürzung durch die Wälder zu nehmen, welche er auf einer alten Landkarte bei einer Tankstelle entdeckt. Auf einem schmalen Feldweg stößt er dabei mit dem stehenden Geländewagen einer Gruppe von Jugendlichen, die sich verfahren haben, zusammen. Schnell finden die jungen Erwachsenen heraus, dass jemand absichtlich einen Stacheldraht über die Straße gespannt hat, aber schieben dies nur auf die „Gastfreundlichkeit“ der Südstaaten. Niemand wird bei dem Unfall ernsthaft verletzt, aber da beide Fahrzeuge fahruntüchtig sind, machen sich Chris, Jessie, Scott und Carly zu Fuß auf den Weg, um Hilfe zu holen. Francine und Evan bleiben beim Wagen. Zunächst sind sie anscheinend erfolglos, bis sie auf eine abgelegene Hütte stoßen. Entsetzt stellen sie fest, dass in Bad und Küche in Einmachgläsern Leichenteile gelagert werden.

Während sie versuchen zu fliehen, kehren die drei kannibalistischen Hausbewohner zurück, um die Leiche von Francine, einer der am Unfallort zurückgebliebenen Jugendlichen, vor den Augen ihrer versteckten Freunde zu zerstückeln. Während der Flucht wird Scott getötet und die drei anderen finden einen Aussichtsturm und dort ein altes, aber funktionstüchtiges Funkgerät. Nachdem sie einen Funknotruf absetzen können, wird der hölzerne Aussichtsturm von den „Missgeburten“ in Brand gesteckt. In letzter Minute können sie sich durch einen Sprung aus dem Fenster in die Bäume in Sicherheit bringen. Carly wird auf den Bäumen von „Three Finger“, der ebenfalls auf die Bäume geklettert war, von hinten enthauptet. Chris und Jessie schaffen es zu flüchten. Jessie wird später gefangen und in die Hütte verschleppt. Währenddessen läuft Chris auf die Straße und kann einen Polizisten anhalten, der auf der Suche nach den Personen ist, die den Hilferuf über Funk abgesetzt haben. Während Chris mit dem Polizisten redet, wird der Gesetzeshüter tödlich von einem Pfeil getroffen. Chris begibt sich zurück in die Hütte und entfacht dort ein Feuer. Die Kannibalen werden von Chris und Jessie niedergestreckt und beide sprengen dann das Haus mit zwei Benzinkanistern in die Luft. Mit dem Auto der Mörder fliehen die beiden Überlebenden aus dem Wald. Unterwegs stoppen sie kurz an der Tankstelle, wo Chris die Landkarte mit der Abkürzung von der Wand reißt und an sich nimmt.

Am Ende des Films sieht man, wie ein Polizist die ausgebrannte Hütte betritt. Nachdem er in der Ruine eine verkohlte Leiche entdeckt hat, wird er hinterrücks von „Three Finger“, der das Feuer überlebt hat, angegriffen und getötet.

Kritiken[Bearbeiten]

  • Die Zeitschrift Cinema gab dem Film 4 von 5 Punkten und bezeichnete ihn als „Blaupause für gutes Low-Budget-Splatterkino“.[2]

„Handwerklich routiniert entfalteter, aber arg blutiger Horrorfilm, der aufgrund seiner konzentrierten Inszenierung zumindest Freunden des Genres spannende Unterhaltung bietet.“

Lexikon des Internationalen Films[3]

„Bei der Auswahl seiner Darsteller war für Regisseur Rob Schmidt offensichtlich weniger deren fachliches Potenzial, als vielmehr ihr äußeres Erscheinungsbild der entscheidende Faktor. Sie sehen durchweg unverschämt gut aus. Doch in Szenen, in denen Dushku und Harrington schauspielern sollen, wird es peinlich. Bescheuerte, vorhersehbare Dialoge und schwache Darsteller sind eine gefährliche Kombination. Auch ansonsten ist die muntere Hetzjagd durch die Pampa alles andere als innovativ. Der Genre-erprobte Zuschauer wird all zu oft genau wissen, was als nächstes geschieht.“

Filmstarts[4]

„Inhaltlich ist der Film etwa so vage bestückt wie stundenlange Aufnahmen einer Häuserwand. […] Was bleibt ist ein, wenn man vom endgültigen Gesamtprodukt ausgeht, gelungener Genrefilm. Horrorfans könnten begeistert sein und erfüllende 76 Minuten mit Wrong Turn verbringen… und im Nachhinein wohl jedes Waldgebiet strengstens meiden.“

moviereporter.net[5]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung der FSK (PDF; 72 kB), abgerufen am 11. Februar 2012
  2. Filmkritik von Cinema, abgerufen am 11. Februar 2012
  3. Wrong Turn im Lexikon des Internationalen Films
  4. Filmkritik von filmstarts.de, abgerufen am 11. Februar 2012
  5. Filmkritik von moviereporter.de, abgerufen am 11. Februar 2012