Zeche Sterkrade
| Zeche Sterkrade | |||
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Fördergerüst Zeche Sterkrade 2008 |
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| Abbau von | Steinkohle | ||
| Förderung/Jahr | 550.000 t | ||
| Betriebsbeginn | 1903 | ||
| Betriebsende | 1933 | ||
| Geographische Lage | |||
| Koordinaten | 51° 31′ 11″ N, 6° 50′ 12″ O51.5197222222226.8366666666667Koordinaten: 51° 31′ 11″ N, 6° 50′ 12″ O | ||
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| Standort | Oberhausen-Sterkrade | ||
| Gemeinde | Oberhausen | ||
| Bundesland | Nordrhein-Westfalen | ||
| Staat | Deutschland | ||
| Revier | Ruhrrevier | ||
Die Zeche Sterkrade war ein Steinkohle-Bergwerk in Oberhausen-Sterkrade.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Die Schachtanlage war zunächst als Wetterschachtanlage für die Zeche Oberhausen der Gutehoffnungshütte konzipiert. Der erste Schacht wurde 1897 unter dem Namen Constanzia in Sterkrade an der Von-Trotha-Straße angesetzt.
Wie auch bei den ebenfalls ursprünglich als Wetterschachtanlagen geplanten Zechen Osterfeld und Hugo ergab der Lagerstättenaufschluss, dass das Weiterführen der Anlage als selbständige Förderschachtanlage wirtschaftlich sinnvoll war. Daher wurde der Schacht Constanzia im Jahre 1902 in Zeche Sterkrade (Schacht Sterkrade 1) umbenannt und konnte 1903 die Förderung aufnehmen. Weiterhin wurde von 1902 bis 1906 neben dem Schacht 1 der Schacht 2 abgeteuft, der Seilfahrt und Wetterführung übernahm.
Ab 1907 wurde auf der Anlage eine kleine Kokerei betrieben. Weiterhin wurde mit der benachbarten Zeche Hugo ein untertägiger Durchschlag zur Optimierung der Wetterführung erstellt. Die jährliche Förderung betrug im Durchschnitt 550.000 Tonnen Kohle.
Im Rahmen der Weltwirtschaftskrise führte die Gutehoffnungshütte umfangreiche Rationalisierungsmaßnahmen für ihre Förderanlagen im Oberhausener Gebiet durch. Dies führte zu dem Entschluss, die Zeche Sterkrade im Jahre 1933 als Förderanlage stillzulegen und als Außenschachtanlage der Zeche Osterfeld zuzuordnen. Als solche wurden die Sterkrader Schächte fortan betrieben.
1971 wurden die Sterkrader Schächte in Osterfeld 5 (Sterkrade 1) und Osterfeld 6 (Sterkrade 2) umbenannt. 1996 wurden die Schächte aufgegeben und verfüllt. Im Anschluss erfolgte der Abbruch der Anlage mit Ausnahme des Schachtgerüst von Schacht 1 und der Schachthalle.
Heute ist von der Zeche Sterkrade das Fördergerüst über Schacht 1 erhalten. Es ist neben dem Schachtgerüst Carolinenglück 3 in Bochum das letzte erhaltene Gerüst der Bauart Zschetzsche. Das Fördergerüst gilt als Industriedenkmal und ist im Besitz der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.
[Bearbeiten] Galerie
-
SchachtZeichen über der Zeche Sterkrade Mai 2010
[Bearbeiten] Literatur
- Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: Die alten Zechen an der Ruhr. 6. erweiterte und aktualisierte Auflage, Verlag Karl Robert Langewiesche, Nachfolger Hans Köster KG, Königstein i. Taunus, 2006, ISBN 3784569943
[Bearbeiten] Weblinks
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