Zettelkasten

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Der Zettelkasten (veraltet teilweise auch Kartothek) ist ein Hilfsmittel bei der Erstellung einer literarischen oder wissenschaftlichen Arbeit. Wichtig erscheinende Sachverhalte, die man z. B. in einem Buch gefunden hat, werden mit Quellenangabe auf Zetteln notiert und in Kästen aufbewahrt und geordnet.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Funktion

Durch die Nutzung eines Zettelkastens bzw. eines Gliederungseditors gehen gelesene Informationen nicht verloren. Der Zettelkasten dient als Gedächtnisstütze. Zettelkästen werden beispielsweise in der qualitativen Textanalyse (Grounded Theory, Inhaltsanalyse) verwendet.

Wesentlicher Vorteil eines Zettelkastens gegenüber einem linearen Text, etwa in Form eines Notizbuches ohne Verweise, ist die Vernetzung des Inhalts, die durch Verschlagwortung und Querverweise entsteht.

Mit Hilfe elektronischer Medien lassen sich durch die Verlinkung mit Hyperlinks virtuelle Zettelkästen erstellen, zum Beispiel in Form eines Wikis oder eines Blogs.

[Bearbeiten] Bekannte Zettelkästen

Bekannt geworden sind die Zettelkästen von Arno Schmidt, Niklas Luhmann und Martin Gardner, jeweils aufgrund ihres großen Umfangs und ihrer Bedeutung für Arbeit und Werk ihrer Besitzer. Auch Literaten wie Jules Verne arbeiteten damit. Die Gesellschaft der Arno-Schmidt-Leser (GASL) gibt ein Jahrbuch Zettelkasten mit Werkanalysen zu diesem Dichter heraus.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

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