Elisabeth Noelle-Neumann

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Elisabeth Noelle-Neumann mit Staatssekretär Otto Schlecht (1991)

Elisabeth Noelle-Neumann (* 19. Dezember 1916 in Berlin; † 25. März 2010 in Allensbach[1] , amtlich zuletzt Elisabeth Noelle) war Professorin für Kommunikationswissenschaft an der Universität Mainz und Gründerin des Instituts für Demoskopie (IfD) in Allensbach. Sie gilt als Pionierin der Demoskopie in Deutschland und war Begründerin der Theorie der Schweigespirale.

Leben[Bearbeiten]

Familienhintergrund[Bearbeiten]

Elisabeth Noelle wurde in Berlin als zweites von vier Kindern des Ehepaares Eva und Ernst Noelle in einer großbürgerlichen Familie geboren. Ihr Vater war promovierter Jurist und gründete die Tobis-Filmgesellschaft. Ihre Großväter waren der Stahlbauunternehmer und Kommerzienrat Ernst Noelle und der Bildhauer Fritz Schaper. Ernst Noelle war 1893 Mitgründer der heute noch existierenden Firma Steffens & Nölle.[2] Zu den bekanntesten Werken des Bildhauers Fritz Schaper gehören das Goethe-Denkmal im Berliner Tiergarten, die alte Christus-Statue[3] in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, die Victoria[4] in der Eingangshalle des Deutschen Historischen Museums, das Giebelrelief des Reichstagsgebäudes, das Lessing-Denkmal auf dem Gänsemarkt in Hamburg, sowie das Luther-Denkmal in Erfurt.

Einer der Urgroßväter von Elisabeth Noelle war der Dichter des Westfalenliedes Emil Rittershaus, der unter anderem mit Ferdinand Freiligrath und Hoffmann von Fallersleben, dem Dichter des Deutschlandliedes, befreundet war. Emil Rittershaus' Tochter Adeline Rittershaus-Bjarnason, eine Literaturwissenschaftlerin und Frauenrechtlerin, war eine Groß- und Patentante von Elisabeth Noelle. Ein anderer Urgroßvater soll gemäß der Familienüberlieferung der Noelles ein unehelicher Sohn von König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen gewesen sein, den dieser als junger Kronprinz während eines Aufenthaltes in Ostpreußen mit einer bürgerlichen Frau gehabt habe.

Schule und Studium[Bearbeiten]

Nachdem Elisabeth Noelle zunächst Schulen in Berlin besuchte, schickten ihre Eltern sie später auf das reformpädagogische Internat Schule Schloss Salem. Dieses verließ sie nach einem halben Jahr wieder und legte 1935 in Göttingen das Abitur ab. Anschließend studierte sie Philosophie, Geschichte, Zeitungswissenschaft und Amerikanistik an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin, der Albertina in Königsberg, der Ludwig-Maximilians-Universität in München und der University of Missouri in Columbia in den USA.

Während des Studiums trat Elisabeth Noelle der Arbeitsgemeinschaft Nationalsozialistischer Studentinnen (ANSt) bei, einer Unterorganisation des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes, und leitete während des Sommersemesters 1937 in München als Zellenleiterin der ANSt eine Arbeitsgemeinschaft zu dem Thema "Presseanalyse". Sie trat später jedoch nicht in die NSDAP ein.[5] Während ihres Studiums in München besuchte sie mit einer Gruppe von Studentinnen den Obersalzberg und begegnete dort Adolf Hitler. Dies sei „eine der stärksten und merkwürdigsten Erfahrungen“ ihres Lebens gewesen, bemerkte sie später. Sie habe „keinerlei Warnung“ empfangen.[6] 1937/38 verbrachte sie als Stipendiatin des DAAD ein Austauschjahr in den USA und lernte dort neueste Demoskopie-Methoden kennen. Danach unternahm sie eine Weltreise (Japan, China und Vorderer Orient).

1940 wurde sie bei Emil Dovifat, dem Nestor der deutschen Zeitungswissenschaft, in Berlin über Meinungs- und Massenforschung in den USA promoviert. In Noelle-Neumanns Dissertation mit dem Titel „Amerikanische Massenbefragungen über Politik und Presse“ von 1940 führte sie Deutschlands schlechtes Ansehen in der Welt vor allem auf die Propaganda der US-Medien zurück: „Seit 1933 konzentrieren die Juden, die einen großen Teil von Amerikas geistigem Leben monopolisiert haben, ihre demagogischen Fähigkeiten auf die Deutschlandhetze“.[7] Dazu stellte 2010 die ZEIT fest, ihre Dissertation enthalte antisemitisch gefärbte Aussagen.[8]

Journalismus 1940–1945[Bearbeiten]

Nach dem Studium absolvierte sie ein Volontariat bei der Deutschen Allgemeinen Zeitung. Ab 1940 schrieb sie für die von Joseph Goebbels herausgegebene NS-Propaganda-Zeitung Das Reich, eine Wochenzeitung, deren Leitartikel häufig von Goebbels verfasst wurden. Einige ihrer Artikel behandelten das Thema Juden und andere „Feinde“ des Hitler-Regimes.[6] Nach ihrer Entlassung bei Das Reich ging sie zur Frankfurter Zeitung.

Goebbels wollte sie auf Grund ihrer Arbeiten zur Meinungsforschung in den USA 1942 zu seiner Adjutantin machen. Eine längere Erkrankung hinderte sie jedoch daran, dieses Amt anzutreten.[9] Dem Tagesspiegel sagte sie 2005 auf die indirekte Frage „Goebbels wollte, dass Sie seine Adjutantin würden.“ Ich sollte für ihn arbeiten. Weil er wollte, dass ich für ihn Umfragen machte. Systematische Umfragen gab es ja bis dahin in Deutschland nicht. Ich wurde im Propagandaministerium von einem Mann, Schirrmeister, empfangen, der mir sagte, der Minister möchte, dass Sie für ihn arbeiten. Ich ging nach Hause und fragte mich, was nun? Und was passierte? Ich wurde schwer krank. Damit hatte sich das natürlich erledigt. Fügung.[10]

Leben nach 1945[Bearbeiten]

Elisabeth Noelle-Neumann mit Konrad Adenauer

1946 heiratete Elisabeth Noelle den Journalisten und CDU-Politiker Erich Peter Neumann. Dieser hatte während ihrer Zeit bei Das Reich dort ebenfalls Artikel redigiert.[11] Im Spiegel-Artikel vom 15. Dezember 1965 steht dazu: „Mit ‚Reich‘-Redakteur und Ehemann Erich Peter Neumann gründete sie 1946 die ‚Gesellschaft zum Studium der öffentlichen Meinung‘ (Jahresumsatz heute: zwei bis drei Millionen Mark) und durchforschte fortan die politischen Ansichten und Konsumgewohnheiten der bundesdeutschen Öffentlichkeit.“[12] Unter dem Namen Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) wurde das erste deutsche Meinungsforschungsinstitut am 16. Juni 1948 ins Handelsregister beim Amtsgericht Konstanz eingetragen. Das Institut wurde schnell zu einem Inbegriff für Meinungs- und Marktforschung in Wirtschaft, Politik und Publizistik – vor allem durch die in Deutschland neue Methode der Repräsentativumfragen.

Seit 1989 teilte Elisabeth Noelle-Neumann sich die Leitung des Instituts für Demoskopie (IfD) mit der Diplom-Volkswirtin Renate Köcher. Um die wissenschaftliche und wirtschaftliche Unabhängigkeit des IfD langfristig zu sichern, gründete Elisabeth Noelle 1996 die gemeinnützige Stiftung Demoskopie Allensbach, die zu 99 Prozent Eigentümerin des IfD ist.[13]

Von 1961 bis 1964 war Noelle-Neumann wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin. 1964 wurde sie mit Unterstützung von Helmut Kohl als Professorin an die Universität Mainz berufen, wo sie das Institut für Publizistik aufbaute, das sie bis zu ihrer Emeritierung 1983 als Direktorin leitete.[14] Zu ihren Schülern gehören die Professoren Wolfgang Donsbach, Hans Mathias Kepplinger, Klaus Schönbach, Winfried Schulz und Jürgen Wilke.

Von 1968 bis 1970 war sie Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, von 1978 bis 1980 Präsidentin der World Association for Public Opinion Research (WAPOR), und von 1980 bis 1991 war sie Kuratoriumsmitglied der Studienstiftung des deutschen Volkes. 1978 bis 1991 las sie als Gastprofessorin an der Universität von Chicago und 1993/94 auf der Eric-Voegelin-Gastprofessur an der Universität München. Seit 1989 war sie Mitherausgeberin des International Journal of Public Opinion Research (IJPOR), das von der WAPOR herausgegeben wird.

Noelle-Neumanns erster Ehemann Erich-Peter Neumann starb 1973. 1979 heiratete sie den Kernphysiker Heinz Maier-Leibnitz und trug den Namen Noelle-Neumann-Maier-Leibnitz.[15] Nach dessen Tod im Jahre 2000 nahm sie ihren Geburtsnamen Elisabeth Noelle wieder an, publizierte aber weiter unter dem Namen Noelle-Neumann.

Wissenschaftliches Werk[Bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten]

Elisabeth Noelle-Neumanns Schriftenverzeichnis umfasst mehr als 400 wissenschaftliche Veröffentlichungen (ohne journalistische Artikel).[16] Aus einer 2013 veröffentlichten bibliometrischen Analyse geht hervor, dass Noelle-Neumann und Hans Mathias Kepplinger zwischen 1970 und 2010 die meistzitierten deutschen Kommunikationswissenschaftler waren.[17] Noelle-Neumanns Arbeiten zur öffentlichen Meinung werden bis heute zu den Schlüsselwerken der Kommunikationsforschung gezählt.[18]

Theorie der Schweigespirale[Bearbeiten]

Bekannt wurde Noelle-Neumann vor allem durch die „Theorie der Schweigespirale“ (1980). Diese Theorie versucht, Meinungsumschwünge in der Gesellschaft, insbesondere bei moralisch aufgeladenen Streitfragen, sozialpsychologisch zu erklären. Die zentralen Thesen der Theorie lassen sich wie folgt zusammenfassen:[19][20][21]

  1. Die Menschen empfinden Isolationsfurcht: Sie haben Angst davor, von ihren Mitmenschen zurückgewiesen oder aus Gruppen ausgeschlossen zu werden. Die Isolationsfurcht hat sich vermutlich im Laufe der Evolution als Bestandteil der „sozialen Natur des Menschen“ herausgebildet.
  2. Um der sozialen Isolation zu entgehen, beobachten Menschen laufend – bewusst und unbewusst – das Verhalten anderer Menschen. Mittels eines „quasi-statistischen Wahrnehmungsorgans“ registrieren sie aufmerksam, welche Meinungen und Verhaltensweisen in der Öffentlichkeit gerade gebilligt werden („in“ sind) und welche nicht („out“ sind), und welche in der Öffentlichkeit an Zustimmung gewinnen und welche nicht.
  3. Die Menschen sind jedoch nicht nur passive Beobachter des Meinungsklimas, sondern senden ihrerseits mit ihrem verbalen und nonverbalen Verhalten – oft unbewusst – Isolationsdrohungen aus, beispielsweise indem sie sich abwenden, die Stirn runzeln, oder jemanden auslachen. Diese Signale sind es, die vom Einzelnen wahrgenommen werden und an denen er ablesen kann, welche Meinungen gebilligt werden und welche nicht.
  4. Die Bereitschaft, seine eigene Meinung öffentlich auszudrücken, hängt davon ab, wie die gegenwärtige und künftig zu erwartende Verteilung der Meinungen in der Gesellschaft vom Einzelnen wahrgenommen wird. Menschen, die den Eindruck gewinnen, ihre Meinung gewinne an Zustimmung oder sei schon in der Mehrheit, bekennen sich in der Öffentlichkeit eher dazu als diejenigen, die mit ihrer Meinung Zustimmung zu verlieren oder zur Minderheit zu gehören glauben. Aus Furcht, sich sozial zu isolieren, verfallen die Vertreter der vermeintlichen oder tatsächlichen Minderheitsmeinung immer mehr in Schweigen. Damit setzt ein Spiralprozess ein: Das Lager der Zustimmungsgewinner erscheint immer stärker und kann schließlich als vorherrschende Mehrheit wahrgenommen werden, ohne es tatsächlich sein zu müssen. Als Folge davon kann die unter Druck stehende Meinung auch tatsächlich schwächer werden, weil sie kaum noch öffentlich vertreten, verteidigt und mit Argumenten gestützt wird.
  5. Voraussetzung für das Auftreten einer Schweigespirale ist, dass das Thema des Meinungskampfes „moralisch geladen“ ist, also das emotionale Potential hat, die Meinung der Minderheit nicht als rational falsch, sondern als moralisch schlecht erscheinen zu lassen. Darüber hinaus müssen die Meinungen über das Thema, an dem sich die Schweigespirale entzündet, kontrovers sein. Themen, bei denen nicht nur scheinbar, sondern tatsächlich Konsens in der Gesellschaft herrscht, so dass kein Streit entstehen kann, bieten keinen Raum für eine Schweigespirale.
  6. Die Wahrnehmung der Menschen, welche Meinungen vorherrschend sind oder in Zukunft sein werden, wird maßgeblich durch die in den Massenmedien vertretenen Meinungen und Argumente bestimmt. Wenn die Mehrzahl der Medien in einem moralisch aufgeladenen Meinungsstreit die gleiche Partei ergreift, bestimmen sie die Richtung der Schweigespirale wesentlich, oft sogar ausschlaggebend mit. Es sind bisher keine Beispiele dafür bekannt, dass sich in einer Bevölkerung eine Schweigespirale entwickelte, die dem Medientenor entgegenlief.

Das Konzept der Schweigespirale reserviert die Möglichkeit, die gesellschaftlich vorherrschende Meinung zu ändern, dem, der Isolationsfurcht nicht kennt oder sie überwindet. Diese Theorie der öffentlichen Meinung ist eine auch international breit rezipierte Arbeit der deutschsprachigen Kommunikationsforschung. Bis heute ist das Buch über die Schweigespirale in über zwei Dutzend Sprachen übersetzt worden. Allerdings wurde – vor allem in Deutschland – Noelle-Neumanns Theorem kontrovers diskutiert. Einer der Hauptkritikpunkte ist die angeblich mangelnde empirische Fundierung der Theorie.

Sonstiges[Bearbeiten]

Pythia vom Bodensee“ gilt als Spitzname Elisabeth Noelle-Neumanns; die Umfrage-Forscherin hat die Bedeutung der Intuition auch in der Wissenschaft nie gering geschätzt.

Die Gemeinde Allensbach und die Bezirkssparkasse Reichenau haben zum 90. Geburtstag von Elisabeth Noelle-Neumann 2006 den Prof.-Dr.-Elisabeth-Noelle-Preis gestiftet. Er ist mit 5.000 Euro dotiert und wird alle drei Jahre an Nachwuchswissenschaftler der Universität Konstanz vergeben in Anerkennung herausragender Leistungen auf dem Gebiet der Sozialwissenschaften.

Nach dem Vorbild Noelle-Neumanns beschrieb Uwe Timm in seinem Roman Vogelweide eine bloß „die Norne“ genannte Meinungsforscherin, die das Begehren berechenbar machen will.[22]

Kontroversen[Bearbeiten]

Kritisch vorgehalten wurden Noelle-Neumann einige antisemitische Passagen aus ihrer Doktorarbeit von 1940. In den 1970er, 1980er und 1990er Jahren entwickelten sich wiederholt Kontroversen über ihr Wirken in der NS-Zeit. Wahlbeeinflussung gehörte ebenfalls zu den wiederholt lautwerdenden Vorwürfen an Noelle-Neumann. Sie wurde mehrfach als „Haus-Demoskopin“ der CDU bezeichnet. Sie stritt entsprechende Vorwürfe stets ab.

Mitte Oktober 1991 geriet Noelle-Neumann an der University of Chicago in eine scharfe Kontroverse mit dem Fakultätsleiter John J. Mearsheimer um einen Artikel von Leo Bogart über ihre Verstrickungen in der Nazi-Zeit als Autorin der Zeitung Das Reich. Noelle-Neumann hielt es für unangemessen, aus heutiger Sicht Artikel losgelöst von ihrer Entstehungszeit zu beurteilen.[23]

Nach einem Gespräch mit ihr erklärte Mearsheimer öffentlich: „Ich glaube, dass Noelle-Neumann eine Antisemitin war.“ [23] Er leitete eine Kampagne, in der sie aufgefordert wurde, sich zu entschuldigen.[24] Mit anderen Angehörigen der Fakultät schrieb er eine Antwort auf Noelle-Neumanns Rechtfertigungsversuch. Sie habe rhetorische Unterstützung für den Ausschluss der Juden aus der Gesellschaft gegeben, ihr Worte hätten geholfen, das Schändliche ehrenhaft erscheinen zu lassen, das Unsittliche sittlich, das Unzivilisierte zivilisiert und das Undenkbare denkbar.”[25] Mearsheimer schrieb "Mit dem heutigen Wissen über den Holocaust gibt es für sie keinen Grund, sich nicht zu entschuldigen. Es ist nicht unsinnig, jemanden zu bitten, sich zu entschuldigen, der einen Beitrag zum größten Verbrechen des 20. Jahrhundert geleistet hat."[26]

Zitate[Bearbeiten]

„Zwischen dem, was wir an Rohergebnissen erhalten, und dem, was wir als Prognose publizieren, liegt manchmal eine Differenz von zehn oder elf Prozent.“ (Rheinischer Merkur vom 11. September 1987; Anmerkung: Der Begriff „Rohergebnisse[n]“ bezieht sich auf die Antworten der Befragten [27])

Ehrungen[Bearbeiten]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Öffentlichkeit als Bedrohung. Beiträge zur empirischen Kommunikationsforschung. Karl Alber, Freiburg/München 1977, ISBN 3-495-47352-1.
  • Zusammen mit Burkhard Strümpel: Macht Arbeit krank? Macht Arbeit glücklich? Eine aktuelle Kontroverse. Piper, München/Zürich 1984, ISBN 3-492-02897-7.
  • Öffentliche Meinung. Die Entdeckung der Schweigespirale. Ullstein, Frankfurt/Berlin 1989, ISBN 3-550-06427-6.
  • Die Schweigespirale. Öffentliche Meinung – unsere soziale Haut. 6. Auflage. Langen Müller, München 2001, ISBN 3-7844-2835-5.
  • Die Erinnerungen. Herbig, München 2006, ISBN 3-7766-2485-X.

Herausgeberschaft

  • mit Hans Mathias Kepplinger und Winfried Schulz: Alber-Broschur Kommunikation. 20 Bände, Karl Alber, Freiburg/München 1975–1995.
  • mit Winfried Schulz und Jürgen Wilke: Fischer Lexikon Publizistik Massenkommunikation. 5., aktualisierte, vollständig überarbeitete und ergänzte Auflage. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-596-18192-6; darin Autorin der Artikel:
    • mit Thomas Petersen: Methoden der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. S. 291–328.
    • Öffentliche Meinung. S. 427–442.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Elisabeth Noelle-Neumann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Allensbach-Gründerin Noelle-Neumann ist tot. In: Zeit Online. 26. März 2010.
  2. berlin.de: Kiezspaziergang am 8.11.2003 durch die Kolonie Grunewald (abgerufen am 4. Dezember 2014)
  3. http://www.bildhauerei-in-berlin.de/_html/_katalog/details-1424.html
  4. http://www.bildindex.de/obj20572914.html#%7Chome
  5. Stichtag: 19. Dezember 1916 – Elisabeth Noelle-Neumann wird geboren: Die Pythia vom Bodensee. WDR, 19. Dezember 2011.
  6. a b Markus Clauer: Zwischen Prognose und Macht. Zum Tode von Elisabeth Noelle-Neumann. In: Die Rheinpfalz. 26. März 2010.
  7. Elisabeth Noelle: Amerikanische Massenbefragungen über Politik und Presse. Dissertation. Limburg 1940, S. 63.
  8. Allensbach-Gründerin Noelle-Neumann ist tot. In: Zeit Online. 26. März 2010.
  9. Otto Köhler: Volksbeschauerin vom Bodensee - Die Wunschadjudantin des Propagandaministers: Elisabeth Noelle-Neumann. In: Ders.: Unheimliche Publizisten. Knaur, München 1995, ISBN 3-426-80071-3.
  10. Ich habe die Engel gesehen. Die Meinungsforscherin Elisabeth Noelle über Fügungen, den 8. Mai 1945, große Männer und hässliche Fotos. In: Der Tagesspiegel. 17. April 2005.
  11. Otto Köhler: Hinein ins wahre Wesen der Geführten – Der unsterblichen Elisabeth Noelle zum 90. Geburtstag. In: Der Freitag vom 5. Januar 2007.
  12.  Noelle-Neumann. Frau auf dem Katheder. In: Der Spiegel. Nr. 51, 1965, S. 86-87 (15. Dezember 1965, online).
  13. http://www.ifd-allensbach.de/das-institut/stiftung-demoskopie-allensbach.html
  14. Franziska Augstein: Frau Professor Allensbach. In: sueddeutsche.de, 25. März 2010.
  15. Georg Paul Hefty: Ihr Einfallsreichtum kannte keine Grenzen. In: FAZ.net, 25. März 2010.
  16. http://www.ifd-allensbach.de/fileadmin/IfD/sonstige_pdfs/Publikationsverzeichnis.pdf
  17. Matthias Potthoff und Swenja Kopp: Die meistbeachteten Autoren und Werke der Kommunikationswissenschaft. Ergebnis einer Zitationsanalyse von Aufsätzen in Publizistik und Medien & Kommunikationswissenschaft (1970–2010). In: Publizistik (2013) 58:347–366.
  18. Christina Holtz-Bacha, Arnulf Kutsch (Hrsg.): Schlüsselwerke für die Kommunikationswissenschaft. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2002.
  19. Wolfgang Donsbach, Robert L. Stevenson: Herausforderungen, Probleme und empirische Evidenzen der Theorie der Schweigespirale. In: Publizistik. Band 31, 1986, S. 7–34.
  20. Elisabeth Noelle-Neumann, Thomas Petersen: The Spiral of Silence and the Social Nature of Man. In: Lynda Lee Kaid (Hrsg.): Handbook of Political Communication. Erlbaum, Mahwah 2004, ISBN 0-8058-3775-2, S. 339–356.
  21. Elisabeth Noelle-Neumann, Thomas Petersen: Verlorener Mut. Test der Schweigespirale anhand der Redebereitschaft von SPD- und CDU-Anhängern. In: Elisabeth Noelle-Neumann, Wolfgang Donsbach, Hans Mathias Kepplinger (Hrsg.): Wählerstimmungen in der Mediendemokratie. Analysen auf Basis des Bundestagswahlkampfs 2002. Alber, Freiburg 2005, S. 128-140.
  22. Sigrid Löffler: Zwischen Begierde und Moral. Auf: Deutschlandradio Kultur vom 10. Oktober 2013.
  23. a b Elisabeth Noelle-Neumann, "Accused Professor Was Not a Nazi," New York Times, December 14, 1991, p. 14;
  24. Peter Wyden, “The Hitler Virus: The Insidious Legacy of Adolf Hitler,” Arcade Publishing. 1998.
  25. “The Noelle-Neumann Case,” Commentary Magazine, January 4, 1992. Sec Our Readers http://www.commentarymagazine.com/article/the-noelle-neumann-case/
  26. “Professor Is Criticized for Anti-Semitic Past,” The New York Times, November 28, 1991, sec. U.S., http://www.nytimes.com/1991/11/28/us/professor-is-criticized-for-anti-semitic-past.html.
  27. http://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article12974997/Die-Orakel-der-Nation.html
  28. Staatsministerium Baden-Württemberg: Liste der Ordensträger 1975–2014. 3. Mai 2014, S. 33, abgerufen am 9. Juni 2014 (PDF; 145 kB).