Zoël Amberg

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Zoël Amberg (2012)

Zoël Amberg (* 25. September 1992 in Stans) ist ein Schweizer Automobilrennfahrer. Er tritt seit 2012 in der Formel Renault 3.5 an.

Karriere[Bearbeiten]

Amberg begann seine Motorsportkarriere 2004 im Kartsport[1] und war bis 2008 in dieser Sportart aktiv. 2009 debütierte er für Jenzer Motorsport im Formelsport. Er trat in drei Rennserien an und wurde mit zwei Siegen Vierter in der italienischen Formel Renault sowie Fünfter in der Schweizer Formel Renault. Außerdem nahm er an einem Rennwochenende der westeuropäischen Formel Renault teil. 2010 blieb Amberg bei Jenzer Motorsport. Am erfolgreichsten war Amberg in der Schweizer Formel Renault, in der dominant den Meistertitel gewann. Er nahm an zehn von zwölf Rennen teil, gewann sechs davon und wurde viermal Zweiter. Außerdem trat Amberg in der Formel Abarth an und entschied in dieser Meisterschaft ein Rennen für sich. Am Ende der Saison musste er sich seinem Teamkollegen Maxim Simin, der Fünfter wurde, geschlagen geben und beendete die Saison auf dem siebten Gesamtrang.

2011 wechselte Amberg zu Atech CRS GP in die GP3-Serie. Er erhielt einen Zweijahresvertrag bei dem britischen Rennstall.[2] Seine erste Saison beendete er punktelos auf dem 28. Platz in der Fahrerwertung. Darüber hinaus nahm er für De Villota Motorsport an drei Veranstaltungen der European F3 Open teil. Dabei stand er vier mal auf dem Podest und erzielte einen Sieg. In der Gesamtwertung wurde er Achter.

Zoël Amberg beim ersten Rennen der Formel Renault 3.5 auf dem Nürburgring 2014

Trotz eines Zweijahresvertrags endete sein GP3-Engagement am Saisonende und er wechselte zu Pons Racing, für die er 2012 in der Formel Renault 3.5 startete.[3] Sein Teamkollege wurde Yann Cunha. Beide Piloten standen für zwei Saisons unter Vertrag.[4] Amberg fuhr den einzigen Punkt ein, den Pons in dieser Saison erzielte. Er wurde 26. in der Fahrerwertung. Darüber hinaus nahm er an einem Rennen der Blancpain Endurance Series teil und gab damit sein Debüt im GT-Fahrzeug. 2013 erhielt Amberg mit Nikolai Marzenko einen neuen Teamkollegen bei Pons Racing. Ein sechster Platz war seine einzige Punkteplatzierung in der Saison. Mit 8 zu 20 Punkten unterlag er Marzenko teamintern. Amberg erreichte den 24. Platz im Gesamtklassement. 2014 wechselte Amberg innerhalb der Formel Renault 3.5 zu AV Formula.[5] In Wolokolamsk erzielte er mit einem zweiten Platz seine erste Podest-Platzierung. Nach dem sechsten Rennwochenende belegte er den siebten Gesamtrang.

Statistik[Bearbeiten]

Karrierestationen[Bearbeiten]

  • 2004–2008: Kartsport
  • 2009: Italienische Formel Renault (Platz 4)
  • 2009: Schweizer Formel Renault (Platz 5)
  • 2009: Westeuropäische Formel Renault

Einzelergebnisse in der Formel Renault 3.5[Bearbeiten]

Jahr Team 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 Punkte Rang
2012 Pons Racing SpanienSpanien ALC MonacoMonaco MON BelgienBelgien SPA DeutschlandDeutschland NÜR RusslandRussland MOS Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich SIL UngarnUngarn HUN FrankreichFrankreich LEC SpanienSpanien CAT 1 26.
10 16 14 18 DNF 16 18 15 13 DNF DNF 13 16 18 DNF 24 22
2013 Pons Racing ItalienItalien MNZ SpanienSpanien ALC MonacoMonaco MON BelgienBelgien SPA RusslandRussland MOS OsterreichÖsterreich SPI UngarnUngarn HUN FrankreichFrankreich LEC SpanienSpanien CAT 8 24.
12 20* 17 19 20 19 16 21 22 11 19* 19 18 13 15 6 12
2014 AVF ItalienItalien MNZ SpanienSpanien ALC MonacoMonaco MON BelgienBelgien SPA RusslandRussland MOS DeutschlandDeutschland NÜR UngarnUngarn HUN FrankreichFrankreich LEC SpanienSpanien JRZ 66 7.
8 13 5 5 6 DNF DNF 2 8 9 5

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Fahrer 2010 Team Formel Renault 2.0“ (jenzermotorsport; abgerufen am 10. Februar 2011)
  2. “Amberg secures Atech CRS drive” (autosport.com am 9. März 2011)
  3. “Amberg joins Pons for 2012 Formula Renault 3.5 campaign” (motorstv.com am 8. Dezember 2011)
  4. “Yann Cunha to drive for Pons Racing in 2012 and 2013” (autosport.com am 15. Dezember 2011)
  5. Valentin Khorounzhiy: “AVF sign Amberg for 2014 season”. paddockscout.com, 25. Februar 2014, abgerufen am 25. Februar 2014 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten]