Zwettl (Fluss)

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Zwettl
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Die Zwettl an der Stadtmauer der Stadt Zwettl

Die Zwettl an der Stadtmauer der Stadt Zwettl

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Waldviertel, Österreich
Flusssystem Donau
Abfluss über Kamp → Donau → Schwarzes Meer
Quelle zwischen Karlstift und LangschlagVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Mündung in Zwettl (Kamp)48.60222222222215.168333333333Koordinaten: 48° 36′ 8″ N, 15° 10′ 6″ O
48° 36′ 8″ N, 15° 10′ 6″ O48.60222222222215.168333333333
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Länge 55 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Kleinstädte Zwettl, Groß Gerungs

Die Zwettl, auch Zwettlbach, ist ein linker Nebenfluss des Kampes im niederösterreichischen Waldviertel.

Die Zwettl entspringt zwischen Karlstift und Langschlag im Bereich der großen europäischen Wasserscheide unweit der Kampquelle. Auf ihrem weiteren Weg fließt sie über Groß Gerungs, Wurmbrand, Jagenbach und Schloss Rosenau Richtung Osten. Die Zwettl mündet in der gleichnamigen Stadt Zwettl in den Kamp.

Im letzten Abschnitt vor der Mündung in den Kamp fließt die Zwettl durch ein markant eingeschnittenes Gelände, das als Zwettltal bezeichnet wird.

Die Landschaft im Verlauf des Flusses Zwettl ist auf Grund ihres Reichtums an schützenswerten Arten und Lebensräumen zum Großteil als Natura 2000-Gebiet (Fauna-Flora-Habitat-Gebiet „Waldviertler Teich-, Heide- und Moorlandschaft“ und von der Quelle bis etwas über die Hälfte der Flusslänge als Teil des Vogelschutzgebietes „Waldviertel“) ausgewiesen.

Die Zwettl ist in großen Streckenabschnitten in ihrem alten Flussbett erhalten geblieben und wird von Wäldern (Buche, Fichte, Lärche, Birke) umgeben.

Als Naherholungsgebiet ausgewiesen ist zum Beispiel das Waldgebiet um die Klauskapelle, die zur Kraftarena von Groß Gerungs gehört. In Gehdistanz zu Jagenbach befindet sich eine Felsformation, die im Volksmund „Teufelsstein“ genannt wird. Häufig kann man Schalensteine sehen.

Unter anderem leben folgende geschützte Tiere (entsprechend Rote Listen, Stand 1994, Österreichisches Umweltbundesamt) im Nahgebiet der Zwettl: Säugetiere: Fischotter (Lutra lutra), Dachs (Meles meles), Iltis (Mustela putorius), Feldhase (Lepus europaeus); Vögel: Habicht (Accipiter gentilis), Raufußkauz (Aegolius funereus), Eisvogel (Alcedo atthis), Graureiher (Ardea cinerea), Haselhuhn (Bonasa bonasia), Uhu (Bubo bubo), Sperlingskauz (Glaucidium passerinum), Neuntöter (Lanius collurio), Schwarzstorch (Ciconia nigra).

Das Hochwasser im August 2002 verursachte entlang des Kamps wie auch der Zwettl erheblichen Schaden. Die Pegelstände des Kamps bei der Messstelle unter der Eisenbahnbrücke in Zwettl betrugen bis zu 581 cm (Jahres-Mittelwert etwa 170 cm). Die Durchflussmenge betrug damals etwa das 76-fache des normalen Mittelwerts (6 m³/s)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Zwettl (Fluss) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien