Ōta Jidōsha Kōgyō

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Ōta Jidōsha Seizōsho
Kōsoku Kikan Kōgyō
Ōta Jidōsha Kōgyō
Rechtsform Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Pflichtparameter fehlt
Gründung 1912
Auflösung 1957
Auflösungsgrund Übernahme durch Nihon Nainenki
Sitz Tokio, Japan
Branche Kraftfahrzeuge

Anzeige des Unternehmens von 1955 mit zwei Nutzfahrzeugen

Ōta Jidōsha Kōgyō (jap. オオタ自動車工業), zuvor Ōta Jidōsha Seizōsho (太田自動車製作所) und Kōsoku Kikan Kōgyō (高速機関工業), war ein Hersteller von Kraftfahrzeugen aus Japan.[1][2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sukeo Ōta (太田 祐雄, Ōta Sukeo) gründete 1912 das Unternehmen Ōta Kōjō (太田工場, „Ōta-Fabrik“) in Sugamo, Tokio.[3][1] Er stellte Motoren her. 1922 entstand das erste Automobil, das ein Prototyp blieb.[1] 1934 begann die Serienproduktion von Automobilen.[1][2] Der Markenname lautete Ōta (オオタ, international Ohta).[1][2] 1936 erfolgte die Umfirmierung in Kōsoku Kikan Kōgyō und 1947 in Ōta Jidōsha Kōgyō.[2]

1957 endete die Produktion, als Nihon Nainenki das Unternehmen übernahm.[1][2]

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Prototyp OS von 1922 war ein zweitüriger Tourenwagen mit vier Sitzen.[1] Ein Vierzylindermotor aus eigener Herstellung trieb das Fahrzeug an.[4]

Die Modelle ab 1934 hatten einen Vierzylindermotor mit SV-Ventilsteuerung und 736 cm³ Hubraum. Sie ähnelten den damaligen Modellen von Datsun und waren als Limousine, Tourenwagen, Roadster sowie als leichte Nutzfahrzeuge erhältlich.[2]

Nach dem Zweiten Weltkrieg erschien das Modell PA. Der Hubraum war auf 903 cm³ erhöht. Radaufhängungen und Karosserien waren modernisiert. Einige Limousinen wurden als Taxi eingesetzt. Der OA war ein Roadster im Vorkriegsdesign.[2]

In den 1950er Jahren gab es den VK-2 als Pick-up mit fünf Sitzen.[2]

Letztes Modell war der PK-1, eine viertürige Limousine, dessen Motor 25 PS leistete.[2] Das Fahrzeug war 363 cm lang und wog fast 1000 kg.[4]

Außerdem entstanden ab 1939 Flugmotoren.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Ohta.
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1136. (englisch)
  • Jan P. Norbye: Autos made in Japan. Konzerne · Daten · Fakten. Alle Marken und Modelle 1912–1992. Bleicher Verlag, Gerlingen 1991, ISBN 3-88350-161-1, S. 28, S. 41 und S. 74.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ōta Jidōsha Kōgyō – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • d’Auto (niederländisch, abgerufen am 16. April 2016)
  • Allcarindex (englisch, abgerufen am 16. April 2016)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Ohta.
  2. a b c d e f g h i George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1136. (englisch)
  3. 太田 祐雄. In: Japan Automotive Hall of Fame. Abgerufen am 17. April 2016 (japanisch).
  4. a b c Jan P. Norbye: Autos made in Japan. Konzerne · Daten · Fakten. Alle Marken und Modelle 1912–1992. Bleicher Verlag, Gerlingen 1991, ISBN 3-88350-161-1, S. 28, S. 41 und S. 74.