Jitsuyō Jidōsha Seizō

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Jitsuyō Jidōsha Seizō
Rechtsform Kabushiki-gaisha (Aktiengesellschaft)
Gründung 1919
Auflösung 1926
Auflösungsgrund Zusammenschluss mit Kaishinsha
Sitz Osaka, Japan
Branche Kraftfahrzeuge

Jitsuyō Jidōsha Seizō K.K. (jap. 実用自動車製造株式会社) war ein Hersteller von Kraftfahrzeugen aus Japan.[1][2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Amerikaner William R. Gorham entwarf 1919 in Japan einen Lastkraftwagen und danach ein leichtes Dreirad-Automobil, das der körperbehinderte Unternehmer Yumito Kushibiki benutzte und ging diesbezüglich auf das Unternehmen Kubota aus Osaka zu. Dieses gründete dann Jitsuyō Jidōsha Seizō zur Produktion dieser Fahrzeuge. Der Markenname lautete zunächst Gorham und ab 1923 Lila. 1926 kam es zum Zusammenschluss mit Kaishinsha zu Datsun. 1927 endete die Produktion des Lila.[2]

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom Gorham-Dreirad entstanden von 1920 bis Ende 1921 etwa 250 Fahrzeuge. Von 1921 bis 1922 ergänzte ein vierrädriges Fahrzeug das Sortiment.[2]

Der Lila erschien 1923. Er war konventioneller gestaltet und als viertürige Limousine erhältlich. Er hatte einen Vierzylindermotor. Im ersten Jahr entstanden etwa 200 Fahrzeuge.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Gorham und Lilac.
  2. a b c d George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 639 und S. 901. (englisch)