Abtsgreuth

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Abtsgreuth
Koordinaten: 49° 39′ 57″ N, 10° 34′ 50″ O
Höhe: 331–357 m ü. NHN
Einwohner: 89
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 91481
Vorwahl: 09166
Überblick von Norden
Altershäuser Straße Richtung Osten
Altershäuser Straße Richtung Westen
Glockenturm

Abtsgreuth (fränkisch: „Abtsgreid“) ist ein Ortsteil der Gemeinde Münchsteinach im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Dorf entspringt der Grundgraben, der ein linker Zufluss des Fichtelgrabens ist, der wiederum ein linker Zufluss der Steinach ist. Ca. 1 km nördlich des Ortes erhebt sich der Lerchenberg (388 m ü. NN), ca. 0,5 km südöstlich die Polleiten und ca. 1 km südwestlich der Steinberg.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es wird vermutet, dass Abtsgreuth eine Gründung des Klosters Münchsteinach aus dem 12. oder 13. Jahrhundert war. Der Name deutet darauf hin, dass ein Abt des Klosters Münchsteinach das Dorf durch Rodung gegründet hat. Die Endung '„-greuth“ bezeichnet durch Roden urbar gemachtes Land. Abtsgreuth bedeutet demnach „Rodung des Abtes“.

Als Keimzelle des Ortes wird der Schafhof (heute Anwesen Gugel und Schmidthammer) betrachtet, der früher von einer Mauer umgeben war und dem Kloster gehörte. Geschichtlich erstmals erwähnt wurde Abtsgreuth am Dienstag, 2. September 1494, als der Erkinger von Seinsheim einen Hutstreit zwischen dem Kloster Münchsteinach und dem Herrn Heinrich von Stieber zu Steinach und Taschendorf mit einem Vertrag regelte.

Nach der Zerstreuung der Mönche 1525 durch die aufgebrachten Bauern im Zuge der Reformation und des Bauernkrieges wurde das Kloster Münchsteinach nicht mehr besetzt. Danach bestimmten die Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach die Geschicke von Abtsgreuth.

In der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs werden 1647 Münchsteinach und die umliegenden Dörfer gründlich geplündert – die ganze Gegend ist 20 Wochen lang gänzlich unbewohnt. Die Bevölkerungszahl wuchs bis um 1750 wieder an, was vor allem dem Zustrom von Exulanten, den aus den Alpenländern vertriebenen Evangelischen, zuzuschreiben war. Viele Einwohner Mittelfrankens haben Vorfahren, die aus österreichischen Landen gekommen waren.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Abtsgreuth 15 Haushalte. Das Hochgericht übte teils das brandenburg-bayreuthische Stadtvogteiamt Neustadt an der Aisch aus, teils das Castell’sche Cent Burghaslach. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das brandenburg-bayreuthische Klosteramt Münchaurach inne. Alle Anwesen hatten das Klosteramt Münchaurach als Grundherrn.[2]

1810 kam Abtsgreuth an das neue Königreich Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Abtsgreuth 1811 dem Steuerdistrikt Münchsteinach zugeordnet. 1813 wurde es der Ruralgemeinde Münchsteinach zugewiesen. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde die Ruralgemeinde Abtsgreuth gebildet, zu dem Mittelsteinach und Undungsmühle gehörten.[3] Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Neustadt an der Aisch und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Neustadt an der Aisch (1920 in Finanzamt Neustadt an der Aisch umbenannt). [4] Die Gemeinde hatte eine Gebietsfläche von 7,837 km².[5]

1823 wird die Schulstelle zu Abtsgreuth aufgelöst. 1834 verkauft der Bauer Johann Conrad Mechs aus Abtsgreuth seinen Hof an den Bierbrauer Johann Georg Landbeck. Im Jahr 1835 wird in Abtsgreuth eine Schmiede errichtet, auf der im gleichen Jahr ein Türmchen mit Uhr und Glocke angebracht wird. Im Jahr 1846 wird der Fuhrweg (Straße) zwischen Mittelsteinach und Abtsgreuth, nachdem er selbst mit kaum beladenem Wagen nicht mehr befahren werden kann, neu ausgebaut.

Ab 1862 wurde Abtsgreuth vom Bezirksamt Neustadt an der Aisch (1938 in Landkreis Neustadt an der Aisch umbenannt) verwaltet. Die Gerichtsbarkeit blieb bis 1879 beim Landgericht Neustadt an der Aisch, ab 1880 Amtsgericht Neustadt an der Aisch.

Im Jahr 1869 sollen nach einer Entschließung der Regierung jeweils mehrere Orte zu einer Gemeinde unter einer Bürgermeisterei vereinigt werden. Abtsgreuth und Mittelsteinach wehren sich dagegen, nach Münchsteinach eingemeindet zu werden. Die Bürger protestieren beim Bezirksamt und erhalten schließlich 1873 das Recht, ihre Gemeinden beizubehalten.

Im Jahr 1884 wird der Männergesangverein Altershausen/Abtsgreuth gegründet. 1899 wird in Abtsgreuth eine Posthilfsstelle errichtet. Im Mai 1902 wird in Abtsgreuth die Freiwillige Feuerwehr gegründet. 1923 werden in der Gemeinde der Strom und die Dorfbeleuchtung eingerichtet.

In der Nacht vom 1. zum 2. August 1928 brennen die Anwesen von August Mechs und Christian Thaler ab. Hierbei verbrennt eine große Truhe mit alten Urkunden. Anfang 1940 kommen verschleppte polnische Landarbeiter zwangsweise nach Abtsgreuth. Ab 1943/1944 bekommen die Abtsgreuther des Öfteren Luftangriffe – hauptsächlich auf Nürnberg – mit. 1945 wollen SS-Soldaten etliche Häuser sprengen, um die Straßen zu blockieren. Zwischen Abtsgreuth und Altershausen wird die Straße vermint. Am Sonntag, 15. April 1945 rücken früh die Amerikaner in Abtsgreuth ein, binnen 10 Minuten müssen die Häuser geräumt werden.

Seit 1952 existiert in Abtsgreuth ein eigener geweihter Friedhof, so dass die Verstorbenen nicht mehr in Münchsteinach begraben wurden. 1958 stiftet der nach dem Tode von Bürgermeister August Mechs zum Bürgermeister gewählte Johann Mechs für das Türmchen auf der Schäferei eine neue Glocke, nachdem die beiden Glocken dieses Türmchens in den zwei Weltkriegen eingeschmolzen worden waren.

Von 1966 bis 1972 war David Thaler letzter Bürgermeister der Gemeinde Abtsgreuth, die am 1. Januar 1972 aufgelöst und nach Münchsteinach eingemeindet wird.[6]

Zwischen 1970 und 1982 wurde die Flurbereinigung Abtsgreuth-Mittelsteinach durchgeführt.

Der Kegelclub Abtsgreuth wird am 8. August 1979 gegründet. Am 17. Juni 1988 wird das neue Feuerwehrhaus im Gründleinsweg eingeweiht, in dessen Kellergeschoss der Kegelclub eine vollautomatische Kegelbahn mit Bewirtschaftung einbaut, die am 15. Dezember 1990 eingeweiht wird. Im Frühjahr 1991 bildete sich im Kegelclub eine Sportkeglermannschaft, die 1993, 1994 und 1995 dreimal hintereinander den Aufstieg schaffte und mittlerweile in der Bezirksliga kegelt.

Am 15. Juli 1994 findet der Festabend zur erstmaligen Erwähnung der Ortschaft Abtsgreuth vor 500 Jahren am Freitag der Keglerkerwa statt. Zu diesem Anlass überreicht der Lehrer Simon dem Vorstand des Kegelclubs Lorenz Beihl eine gerahmte Kopie der Originalurkunde des Staatsarchivs Bamberg. Eine Chronik der Ortschaften Abtsgreuth und Mittelsteinach wird von Jürgen Schmidthammer zusammengestellt und in über 130 Exemplaren veröffentlicht.

Am 18. März 1995 wird in einem feierlichen Akt eine von der Gemeinde anlässlich der 500-Jahr-Feier gestiftete Eiche neben dem Keglerheim gepflanzt.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Haus Nr. 1: Ende 18. Jh. Satteldachhaus mit 3 Dachgeschossen, Ecklisenen und Gurtband. Einfahrt mit drei Pfeilern, profilierte Kämpferaufsätze, der östliche bezeichnet 1769.[7]
  • Haus Nr. 2: Zweigeschossiges Wohnstallhaus von 4 zu 7 Achsen, das Obergeschoss von 1843 (mit Fensterauswechslung). In der nordwestlichen Lisene Stein bezeichnet 1765 K., Hoftor bezeichnet 1837.[7]
  • Haus Nr. 5: Ehemalige Schmiede. Im Keilstein der Tür Handwerksemblem. Satteldach mit blechverkleidetem Glockentürmchen und Zwiebel. Holzvorbau auf zwei profilierten Stützen, Walmdächlein. Frühes 19. Jh.[7]
  • Altershäuser Str. 14: Gasthaus Weißes Roß

Baubeschreibungen: Liste der Baudenkmäler in Münchsteinach#Abtsgreuth

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde Abtsgreuth

Jahr 1818 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970
Einwohner 189 201 223 218 223 230 227 212 238 218 215 201 193 186 194 205 191 173 175 295 289 251 202 171
Häuser[8] 33 32 36 37 38 34 35 37
Quelle [9] [10] [11] [11] [12] [11] [13] [11] [11] [14] [11] [11] [15] [11] [11] [11] [16] [11] [11] [11] [17] [11] [5] [18]

Ort Abtsgreuth

Jahr 001818 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987
Einwohner 107 94 121 116 116 96 96 163 122 106 113
Häuser[8] 16 17 17 18 17 19 20 29
Quelle [9] [10] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [5] [18] [19]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort ist seit der Reformation überwiegend evangelisch-lutherisch. Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Nikolaus (Münchsteinach) gepfarrt.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kegelclub Abtsgreuth e. V.
  • Freiwillige Feuerwehr Abtsgreuth
  • Männergesangverein Altershausen-Abtsgreuth

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Staatsstraße 2256 führt an der Undungsmühle vorbei nach Mittelsteinach bzw. nach Hombeer. Die Kreisstraße NEA 1 führt nach Altershausen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Kaspar Bundschuh: Abbtsgereut. In: Geographisches, statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 2 (Digitalisat).
  • Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Komm. für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 78 (Digitalisat). Ebd. S. 182 (Digitalisat).
  • Helmut Simon/Jürgen Schmidthammer: Chronik der Ortschaften Abtsgreuth und Mittelsteinach - Herausgegeben anlässlich der 500-Jahr Feier der erstmaligen urkundlichen Erwähnung Abtsgreuths. – Abtsgreuth: Juli 1994
  • Hans Sponholz u. a. (Hrsg.): Landkreis Neustadt an der Aisch. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf/Obb. 1972, DNB 720137675, S. 74.
  • Richard Strobel: Landkreis Neustadt an der Aisch (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 32). Deutscher Kunstverlag, München 1972, DNB 730125742, S. 21.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Abtsgreuth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Abtsgreuth im BayernAtlas
  2. H. H. Hofmann, S. 78.
  3. Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, S. 58 (Digitalisat). H. H. Hofmann S. 222.
  4. H. H. Hofmann, S. 182.
  5. a b c Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 803 (Digitalisat).
  6. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 536.
  7. a b c R. Strobel, S. 21. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt ggf. abgerissen. Ursprüngliche Hausnummerierung.
  8. a b Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840, 1852 als Häuser, 1871 bis 1987 als Wohngebäude.
  9. a b Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann meherer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 5 (Digitalisat). Für die Gemeinde Abtsgreuth zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Mittelsteinach (S. 60) und Undungsmühle (S. 93).
  10. a b Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 195 (Digitalisat). Laut Historischem Gemeindeverzeichnis hatte die Gemeinde 202 Einwohner.
  11. a b c d e f g h i j k l m n Historisches Gemeindeverzeichnis. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952. In: Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192. München 1953, S. 179, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  12. a b Joseph Heyberger (Hrsg.): Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabethischem Ortslexikon. Literar.-artist. Anst. der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1055, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  13. a b kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Koenigreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarr-, Schul- u. Postzugehörigkeit. … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt, Sp. 1219, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  14. a b Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1153 (Digitalisat).
  15. a b K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1225 (Digitalisat).
  16. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1263 (Digitalisat).
  17. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 1093 (Digitalisat).
  18. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 176 (Digitalisat).
  19. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 341 (Digitalisat).