Agnes Hüfner

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Agnes Hüfner (* 1938; † Dezember 2013) war eine deutsche Publizistin, Literaturkritikerin und Übersetzerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Agnes Hüfner wurde 1966 an der Universität des Saarlandes bei Roger Bauer und Claude Digeon mit einer literaturwissenschaftlichen Arbeit über Bertolt Brecht promoviert.[1] Sie war danach Mitautorin und Herausgeberin verschiedener politischer und kulturpolitischer Schriften der 68er-Bewegung. Hüfner schrieb Literaturkritiken für die Feuilletons verschiedener überregionaler deutscher Zeitungen sowie Rundfunkanstalten. Sie gehörte noch 2012 zur Jury des zu der SWR-Bestenliste vergebenen jährlichen Preises.[2]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Olivier Blanc: Liebe, Spiel und Guillotine: libertine Frauengestalten im 18. Jahrhundert. Aus dem Franz. von Agnes Hüfner. Düsseldorf ; Zürich : Artemis und Winkler 1998
  • (Hrsg.): Ingeborg Drewitz: Bahnhof Friedrichstrasse: Erzählungen. Hildesheim: Claassen 1992
  • mit Annemarie Stern (Hrsg.): Her mit dem Leben: illustriertes Arbeitsbuch für Abrüstung und Frieden. Oberhausen: Asso-Verlag 1980
  • Erasmus Schöfer: Bittere Pillen. Beigefügtes Werk Verfolgung. Die Hütte gehört uns. Texte für Theater, Film, Funk. Nachw. von Agnes Hüfner. Fischerhude: Atelier im Bauernhaus 1978
  • (Hrsg.): Recht auf Arbeit: ein Lesebuch. Fischerhude: Verlag Atelier im Bauernhaus 1978
  • Straßentheater, in: Manfred Brauneck (Hrsg.): Das deutsche Drama vom Expressionismus bis zur Gegenwart. Bamberg: Buchner 1972
  • Das Vietnam-Tribunal oder die Verurteilung Amerikas. Aus d. Franz. übertr. von Agnes Hüfner u. Gilbert Strasmann. Reinbek (bei Hamburg): Rowohlt 1971
  • (Hrsg.): Strassentheater. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1970
  • (Hrsg.) mit Gerd Peter; Peter Schütt: Aktion Roter Punkt: Hannoveraner Chronik; Interviews, Analysen, Dokumente. München : Damnitz 1969
  • (Hrsg.): Rowohlt zum Beispiel : Dokumentation. Im Auftr. d. Hamburger Gruppe d. Literaturproduzenten. Hamburg: Neue Presse 1969
  • Brecht in Frankreich: 1930–1963. Verbreitung, Aufnahme, Wirkung. Stuttgart: Metzler 1968 Univ. d. Saarlandes, Phil. F., Diss. v. 25. Nov. 1966

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heide Grasnick, Bernhild Boie: Wir nehmen Abschied. Dr. Agnes Hüfner 1938 bis 2013. Parte, FAZ, 8. März 2014, S. 12

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Agnes Hüfner: Brecht in Frankreich, 1968, S. X
  2. Preis der SWR-Bestenliste, bei Kulturpreise, abgerufen am 13. März 2014